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Benedict Klöckner, Peter Tilling und Franziska Hölscher Benedict Klöckner, Peter Tilling und Franziska Hölscher © Irene Zandel
09.04.2018 Mo
20 Uhr

Karten 18 € | ermäßigt 11 € Angegebene Preise im Ticketbüro des RADIALSYSTEM V, online zzgl. Gebühren.


Programm Wolfgang Rihm (*1952): Pol für sechs Spieler (1995) Carl Philipp Emanuel Bach (1714 - 1788): Sinfonie Nr. 5 h-Moll, Wq 182/5 Wolfgang Rihm: Concertino für Violine und Streicher, 1. Satz (1968) (Uraufführung) Wolfgang Rihm: Doppelkonzert für zwei Celli und Streicher (1967) (Uraufführung) Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie e-Moll, Wq 182/5 Wolfgang Rihm: Verzeichnung für Viola, Violoncello und Kontrabass (1986) Wolfgang Rihm: Epilog für Streichquintett (2012/2013)

ensemble risonanze erranti & Peter Tilling

Werke von Rihm und C.P.E. Bach

Wunschkonzert: Wolfgang Rihm übergab dem ensemble risonanze errranti zwei seiner Jugendwerke zur Uraufführung - mit dem Wunsch, diese mit der Musik Carl Philipp Emanuel Bachs zu konfrontieren. Radikale Subjektivität und unbändige Freiheit der Form verbinden beide Komponisten. Im RADIALSYSTEM V wird das ensemble risonanze erranti/Peter Tilling, dessen Konzerte für die persönliche und leidenschaftliche Interpretation Neuer Musik stehen, von Franziska Hölscher und Benedict Klöckner verstärkt. Gemeinsam spielen sie Ensemblewerke Rihms aus drei Jahrzehnten. Das ensemble risonanze erranti/Peter Tilling spielte u.a. bei der Musica Viva des Bayerischen Rundfunks, der Münchener Biennale, dem Literaturfest München, in der Pinakothek der Moderne sowie beim Festival Zeitgenuss in Karlsruhe. Die Musiker setzen sich regelmäßig mit neu komponierten Werken auseinander, die Reihe der Ur- und Erstaufführungen ist lang: Bisherige Höhepunkte waren die Uraufführung von Peter Ruzickas STILL im Konzerthaus Blaibach sowie Morton Feldmans For Philip Guston in der Nürnberger St. Lorenzkirche. Aktuell entstehen für das Ensemble neue Werke von Hector Parra, Nikolaus Brass und Philipp Maintz. Peter Tilling studierte Violoncello, Dirigieren und Klavier, war stellvertretender GMD am Opernhaus Nürnberg und stand als Dirigent dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Philharmonia Orchestra London, dem Freiburger Barockorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Gulbenkian Orchester vor. Er leitete europaweit zahlreiche Opern wie "Die Frau ohne Schatten" am Opernhaus Zürich, Rihms "Dionysos" an der Nederlandse Opera, "L'Incoronazione di Poppea" an der Opera de Montpellier, "The Rakes Progress" am Theater an der Wien oder "Lohengrin" (Sciarrino) bei den Osterfestspielen Salzburg und an der Semperoper Dresden. Als Einspringer für Thomas Hengelbrock bei den Bayreuther Festspielen sorgte er mit dem "Tannhäuser" für Aufsehen. Das ensemble risonanze erranti besteht aus führenden Solisten der jungen Generation und Solo-Musikern der Münchner und Salzburger Orchester. Sie widmen sich bedeutenden Ensemblewerken des 20. Jahrhunderts und ungewöhnlichen Programmkonstellationen. Das Ensemble arbeitet intensiv mit Peter Ruzicka und Wolfgang Rihm zusammen. So spielte risonanze erranti zum 60. Geburtstag Rihms in der Pinakothek der Moderne. Weitere Auftritte waren beim Literaturfest München, der Münchener Biennale, dem Krenek-Festival Krems, der Musica viva München, dem aDevantgarde Festival, dem Zeitfluss Festival Karlsruhe sowie im Schwere Reiter München.

Besetzung

  • mit: ensemble risonanze erranti/Peter Tilling
  • Violine: Franziska Hölscher
  • Violoncello: Benedict Klöckner
  • Leitung und Violoncello: Peter Tilling

Credits

Ein Projekt der Movimentos Festwochen sowie von risonanze erranti/Peter Tilling.

Bilder

Benedict Klöckner, Peter Tilling und Franziska Hölscher Benedict Klöckner, Peter Tilling und Franziska Hölscher © Irene Zandel

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