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Chor@Berlin Chor@Berlin © Promo
22.02.2019 Fr
20 Uhr

Karten 25 € | ermäßigt 15 €

Festival

Chor@Berlin: Prinzip Hoffnung IV - Die menschliche Ordnung

Vocalconsort Berlin

Eine Uraufführung und ein Jubiläum: Im Rahmen seiner fünfteiligen Konzertreihe "Prinzip Hoffnung" zum 15-jährigen Bestehen bringt das Vocalconsort Berlin, einer der besten Kammerchöre bundesweit, bei Chor@Berlin eine Neukomposition zur Uraufführung. Mit "alfabet" hat der Berliner Komponist Frank Schwemmer im Auftrag des Ensembles Auszüge des gleichnamigen Langgedichts der dänischen Lyrikerin Inger Christensen vertont. "die aprikosenbäume gibt es, die aprikosenbäume gibt es". Mit dem einzeiligen Vers zum Buchstaben A beginnt das Gedicht "alfabet" von Inger Christensen, einer der bedeutendsten Dichter*innen des 20. Jahrhunderts. Es endet mit 610 Zeilen zum Buchstaben N. Christensen ordnet darin Worte und beschwört damit die Existenz von Dingen, um sie vor ihrem möglichen Verschwinden in Zeiten von Atom- und Wasserstoff-bomben erinnernd zu bewahren - denn "die wasserstoffbombe gibt es / ein gebet darum zu sterben / wie man zu sterben pflegt / eines tages bei gewöhnlichem / wetter..." Das Vocalconsort Berlin gilt als einer der besten und wandlungsfähigsten Kammerchöre bundesweit. 2003 gegründet, hat das Profiensemble bewusst keine*n Chefdirigent*in, sondern arbeitet projektweise mit unterschiedlichen Dirigent*innen, aber vor allem mit festen künstlerischen Partner*innen wie Daniel Reuss, Folkert Uhde und Sasha Waltz zusammen. Flexibel in Besetzung und Repertoire, überschreitet das Ensemble gern die Grenzen der klassischen Genres und Disziplinen. Zuletzt standen 2018 Monteverdis "Orfeo", choreographiert von Sasha Waltz, Engagements an der Komischen Oper Berlin und an der Semperoper Dresden in Schönbergs "Moses und Aron" auf dem Programm sowie Konzerte und Uraufführungen im Rahmen des 15-jährigen Jubiläums des Ensembles. Ralf Sochaczewsky studierte an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Chordirigieren und dirigierte 2016 die europäische Erstaufführung des mit dem Pulitzer-Preis 2015 gewürdigten Oratoriums "Anthracite Fields" von Julia Wolfe. Er arbeitet regelmäßig mit Chören wie dem RIAS Kammerchor, dem Vocalconsort Berlin oder Cappella Amsterdam und konzertierte mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Konzerthausorchester Berlin und dem National Radio Orchestra Bucarest. Opern dirigierte er am Bolshoi Theater Moskau, der Komischen Oper Berlin und der Opera National du Rhin, darüber hinaus arbeitete er mit verschiedenen Pop-Gruppen und Künstlern zusammen.

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  • mit: Vocalconsort Berlin
  • Leitung: Ralf Sochaczewsky
  • Percussion: Maria Schneider

Konzertprogramm

Frank Schwemmer (*1961): alfabet (UA) Chorfantasie nach dem gleichnamigen Gedicht von Inger Christensen für Kammerchor und Schlagzeug

Credits

Eine Veranstaltung des Deutschen Chorverbands und des Radialsystems, in Kooperation mit dem Chorverband Berlin. Die Konzertreihe "Prinzip Hoffnung" des Vocalconsort Berlin wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Kooperation mit dem Radialsystem.

Chor@Berlin Chor@Berlin © Promo
Vocalconsort Berlin Vocalconsort Berlin © Kristof Fischer

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Festival

21.02. - 24.02.

Chor@Berlin

Das Vokalfest im Radialsystem

Hochkarätige Konzerte, Workshops, Diskussionsrunden und Mitsingaktionen: Der Deutsche Chorverband lädt vom 21. bis 24. Februar 2019 im Radialsystem erneut dazu ein, bei Chor@Berlin die Vielfalt der Vokalmusik zu entdecken. Eröffnet wird die neunte Ausgabe des Vokalfests durch das renommierte Chorwerk Ruhr unter der Leitung von Florian Helgath. In "The Sound of Silence" treffen zeitgenössische Kompositionen und Improvisationen des Jazz-Pianisten Marc Schmolling auf die empfindsame Welt des frühbarocken Madrigals. Als Fortsetzung seiner Jubiläumsreihe rückt das Vocalconsort Berlin am Freitag "Die menschliche Ordnung" in den Mittelpunkt und bringt Frank Schwemmers Auftragswerk "alfabet" nach einem Gedicht der dänischen Lyrikerin Inger Christensen zur Uraufführung. In der "A-cappella-Nacht" am Samstag präsentieren Slixs, die zu den besten Vokalensembles der Gegenwart zählen, ihr aktuelles Programm "Playgrounds" mit Vocal Percussion, Lautmalerei, Soul, Groove, Funk und World Music. Zuvor spannt sich der Bogen von "Liebesbeweisen" in Werken von Cornelius, Britten und Mendelssohn mit dem Voktett Hannover bis hin zu Jazzstandards, Pop- und Folk-Bearbeitungen sowie eigenen Arrangements der Berliner JazzVocals. Zum Festivalausklang sind am Sonntag bei einem Konzert des Ich-kann-nicht-singen-Chors alle eingeladen, gemeinsam mit dem Berliner Begegnungschor Lieder aus allen Teilen der Welt zum Klingen zu bringen. Das begleitende Workshop-Angebot von Chor@Berlin richtet sich an Chorleiter*innen, Kirchenmusiker*innen, Sänger*innen und Chormanager*innen. Die Bandbreite der Themen reicht von individuellem Persönlichkeitscoaching für Chorleiter*innen über Complete Vocal Technique bis hin zu Storytelling für Social Media. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Bereich Singen mit Kindern. Eine Veranstaltung des Deutschen Chorverbands und des Radialsystems, in Kooperation mit dem Chorverband Berlin. Karten ab 10 € Ausführliche Informationen zum Programm erhalten Sie unter http://www.choratberlin.de

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21.02.2019 Do

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