deen
DJ Ipek DJ Ipek © Melis Özdil
12.04.2019 Fr
18 Uhr

Festivalticket 32 € | ermäßigt 22 € Kombiticket Freitag und Samstag 28 € | ermäßigt 18 € Karten Freitag und Samstag je 16 € | ermäßigt 12 € Podiumsdiskussion Eintritt frei


Das Panel findet in deutscher und türkischer Sprache statt.

Festival

#disPlaced - #rePlaced 2

Creating spaces and reflections between Berlin & Istanbul

Der Eröffnungstag des Festivals "#disPlaced - #rePlaced" thematisiert die Potentiale und Einschränkungen der Lebensgestaltung entorteter Künstler*innen in Berlin - mit besonderem Fokus auf Kunst als Ausdrucksmittel von Migration oder Flucht. Als Auftakt diskutieren zu diesem Thema die Kulturmanagerin Çağla Ilk, die Tänzerin Candaş Baş, Esra Akkaya, die im Projektraum bi'bak das Programm "Yerli Müzik" leitet, und der Journalist Ingo Arend. Moderiert wird das Panel von der Kuratorin, Kulturmanagerin und Islamwissenschaftlerin Nil Deniz, die ebenfalls Initiatorin des aşık-troubadour Ensembles "Forabandit" zwischen den Musikern Ulaş Özdemir und Sam Karpienia ist. Im Anschluss erzeugt das eigens für das Festival gegründete HaY//mat Ensemble in Improvisationen zwischen klassischen westlichen und traditionellen nahöstlichen Instrumenten besondere Momente der Begegnung. Santi & Tuğçe "berlinisieren" alte türkische Lieder durch "Global Dance Floor Rhythms" und einen lateinamerikanischen Sound. Die Tänzerin Candaş Baş reflektiert in ihrer Choreographie, wie sich ihr Leben seit der Ankunft in Berlin im Jahr 2017 verändert hat. Die Musik dazu liefert der seit fünf Jahren in Berlin lebende Emre Okan. Gaye Su Akyol, die als einzige Künstlerin des Abends in Istanbul lebt und dort ein selbstbewusstes Frauenbild vertritt, lässt psychedelische E-Gitarren und donnernde Percussions auf Oud und Bağlama treffen. In einem schillernden Abschluss des Abendprogramms präsentiert der*die aus Turkmenistan über Istanbul nach Berlin geflüchtete Queer-Aktivist*in Prens* Emrah - zugleich Organisator*in des monatlichen QueerBerg-Soli Events mit Refugee-Darsteller*innen - orientalischen Tanz auf seine*ihre eigene Art, bevor die stadtbekannte DJ Ipek mit ihrem Disko Anatolia Sound an den Turntables übernimmt… Die autobiografische Fotoausstellung von Uygar Önder Şimşek in Studio C und die Installation "Tube on black" von Melih Sarigöl und Ceren Oykut im Foyer sind ab 18 Uhr geöffnet. Das Festivalticket finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1381296 Das Kombiticket für Freitag und Samstag finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1361042

‌‌

  • Künstlerische Leitung: İpek İpekçioğlu
  • Produktionsleitung: Matthes Alpheis
  • Produktionsassistenz: Johanna Schlottke

Programm

17 - 20 Uhr | Foyer Infostand PUDUHEPA - Fraueninitiative für Solidarität 18 - 19.30 Uhr | Studio C Podiumsdiskussion: "Creating spaces and reflections" Esra Akkaya (Projektraum bi'bak) Çağla Ilk (Architektin, Kulturmanagerin & Kuratorin) Candaş Baş (Tänzerin) Ingo Arend (Journalist & Kunstkritiker) Nil Deniz (Kuratorin, Kulturmanagerin und Islamwissenschaftlerin), Moderation 20 - 20.40 Uhr | Halle HaY//mat ImPro - Neue Musik meets Saz 21 - 21.45 Uhr | Saal Santi & Tuğçe - Alte türkische Songs und Elektronik 22 - 22.30 Uhr | Halle Candaş Baş - Performance, Musik von Emre Okan 22.45 - 23.45 Uhr | Saal Gaye Su Akyol: Turkish psychedelic Surf-Rock 23.45 - 03 Uhr | Saal DJ Ipek - Disco Anatolia 00.30 Uhr | Saal Prens* Emrah - Queer Oriental Dance Visuals von Son.Er und Mahir Duman

Credits

Eine Veranstaltung des Radialsystems. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, in Kooperation mit Kater Blau. Mit freundlicher Unterstützung durch den Fonds Darstellende Künste e.V.

DJ Ipek DJ Ipek © Melis Özdil

Präsentiert von

Festival

11.04. - 13.04.

#disPlaced - #rePlaced 2

Creating spaces and reflections between Berlin & Istanbul

Was bedeutet es, als Kulturschaffende "disPlaced" zu sein und zwischen den Gesellschaften zu leben? Welche Schwierigkeiten können entstehen, wenn wir "rePlaced" sind? Welche Kunstformen konnten sich entwickeln und welche Überlebensformen mussten sich entwickeln? Wo entsteht kultureller Raum, wo ist künstlerische Energie zum Erliegen gekommen? Neue und traditionelle Musik, Electronics, Tanz-Performances, Filmvorführungen, Videocollagen und Clubkultur: Vom 11. bis 13. April 2019 findet mit "#disPlaced - #rePlaced 2" im Radialsystem bereits zum zweiten Mal ein genreübergreifendes Festivalwochenende statt, das türkeistämmige Künstler*innen vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage in ihrer Heimat präsentiert. Der Fokus ist dabei auf jene gerichtet, die in der Türkei "entortet" wurden und sich in Berlin "neu verortet" haben. Außerdem werden in Istanbul lebende Kreativschaffende eingeladen, die ihre Kunst mit kulturpolitischem Aktivismus vereinen. Im Zuge einer Kooperation mit dem Kater Blau werden überdies in Berlin lebende, türkeistämmige Künstler*innen der Istanbuler Partykultur eine Reminiszenz erweisen... Das Festivalticket finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1361042 Das deutsch-türkische interdisziplinäre Projekt "#disPlaced - #rePlaced" schließt an das erste sehr erfolgreiche Festival im Sommer 2017 an und beschäftigt sich mit dem Zustand türkeistämmiger Künstler*innen zwischen den Gesellschaften und Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Heimat. In Konzerten und Workshops, Panels und Storytellings treffen elektronische Musik und traditionelle vorderasiatische Klänge, zeitgenössischer Tanz und Soundexperimente aufeinander, um den künstlerischen Impulsen in Berlin gestrandeter Künstler*innen eine Plattform zu geben. Kuratiert wird das Projekt von der in Berlin und Istanbul lebenden İpek İpekçioğlu (DJ Ipek). Festivalticket 32 € | ermäßigt 22 € Kombiticket Freitag und Samstag 28 € | ermäßigt 18 € Karten Freitag und Samstag je 16 € | ermäßigt 12 € Karten Filmscreening 8 € | ermäßigt 5 € Die Workshops sind kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich unter register@radialsystem.de. Podiumsdiskussion Freitag und Nachmittagsprogramm Samstag Eintritt frei