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Alix Eynaudi Alix Eynaudi © Hendrik de Smedt
28.04.2019 So
17 Uhr

Karten 8 € | ermäßigt 4 € Kombiticket mit "Über den Fetischcharakter…" 20 € | ermäßigt 14 €

Untitled

Alix Eynaudi und Solistenensemble Kaleidoskop

In einer experimentellen, intimen Anordnung begegnen sich Yodfat Miron, Bratschistin des Solistenensemble Kaleidoskop, und die französische Choreographin und Tänzerin Alix Eynaudi, langjähriges Mitglied von Anne Teresa de Keersmaekers Tanzkompagnie Rosas in Brüssel. In einem gleichberechtigten Duett mit offenem Ausgang erforschen sie das Zusammenspiel von Körper, Raum, Klang und Denken. Dabei stehen die Begegnung, die (künstlerischen) Gegensätze und die Risiken eines gemeinsamen künstlerischen Ausdrucks im Mittelpunkt. Die Erfahrungen und Ergebnisse dieses Experiments bilden den Ausgangspunkt einer ab 2020 beginnenden neuen Reihe von Beschäftigungen zu Musik und Bewegung. Yodfat Miron entstammt einer israelisch-jemenitischen Musiker*innenfamilie. Sie studierte Viola in Tel Aviv und Berlin bei Chaim Taub, Hartmut Rhode und Walter Küssner. Sie war mehrfache Stipendiatin der America-Israel-Foundation und spielte Solo-Viola im West Eastern Divan Orchester unter Daniel Barenboim. Mit verschiedenen Kammermusikformationen, Ensembles und Sinfonieorchestern wie der Camerata Bern, dem Ensemble Resonanz, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem MCO trat Yodfat Miron bei internationalen Festivals und Konzerthäusern auf. Seit 2013 ist Yodfat Miron Mitglied im Solistenensemble Kaleidoskop und hat dort als Musikerin und Performerin u.a. im Radialsystem, im Haus der Berliner Festspiele, in den Operadagen Rotterdam, bei der Ruhrtriennale und im deSingel - Antwerpen mitgewirkt. Alix Eynaudi wurde in der Pariser Oper zur Balletttänzerin ausgebildet. Sie arbeitete in verschiedenen Ballettkompanien, bevor sie im Gründungsjahr zu P.A.R.T.S. nach Brüssel kam. 1996 wechselte sie zu Anne-Teresa De Keersmaekers Kompanie Rosas, deren Mitglied sie sieben Jahre lang war. Seit 2005 kreiert Eynaudi ihre eigenen Stücke: "Crystall" mit Alice Chauchat (2005), "Supernaturel" (2007), "Long Long Short Long Short" (2009) mit Agata Maszkiewicz. "Exit" (2011). "Monique" (2012), ein Tanzduett mit Mark Lorimer, 2015 "Edelweiss". Derzeit arbeitet sie an "Noa & Snow", einem choreographischen Salon (erstmalig im November 2018 im Volkskundemuseum in Wien). Seit 2019 ist sie Stipendiatin des Kunstforschungsprogramms Peek des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) für die Entwicklung von "Noa & Snow". Sie entwickelt zudem Projekte mit anderen Künstler*innen und ist an Stücken von Superamas, Anne Juren, Boris Charmatz und Jennifer Lacey beteiligt. Ihre künstlerische Praxis beinhaltet auch das Unterrichten von Workshops in P.A.R.T.S., Brüssel, ImPulsTanz, Wien, HEAD, Genf, La Manufacture, Lausanne. Das Kombiticket mit "Über den Fetischcharakter..." finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1371820

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  • Choreographie und Tanz: Alix Eynaudi
  • Musik und Performance: Yodfat Miron (Solistenensemble Kaleidoskop)
Alix Eynaudi Alix Eynaudi © Hendrik de Smedt
Yodfat Miron Yodfat Miron © Maria Sturm

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Sa
22 Uhr
27.04.2019