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Saz - The Key of Trust Saz - The Key of Trust © Promo
11.04.2019 Do
18 Uhr

Festivalticket 32 € | ermäßigt 22 € Karten Filmscreening 8 € | ermäßigt 5 €


In türkischer und englischer Sprache.

Festival

#disPlaced - #rePlaced 2: Saz - The Key of Trust

Filmscreening

Ein Film über die Kraft der Musik und die Weite der Welt: Mit ihrer Saz auf dem Rücken macht sich die Berliner Musikerin Petra Nachtmanova auf eine Reise von Berlin bis ins legendäre Khorassan im Grenzgebiet von Afghanistan und dem Iran. Auf der Suche nach dem Ursprung ihres mythenumrankten Saiteninstruments, das sie in Berlin-Kreuzberg kennengelernt hat, begegnet sie in Istanbul, Anatolien, auf den schneebedeckten Gipfeln des Kaukasus und in den staubigen Wüsteneien des östlichen Irans unterschiedlichen Menschen, die sie alle um dasselbe bittet: "Spiel mir ein Lied, das ich mit nach Hause nehmen kann." Roadmovie und Sinnsuche zugleich ist "Saz" ein atemberaubender Trip in die Grenzregion zwischen Europa und Asien, der zeigt, dass es trotz Krisen und Konflikten etwas Besonderes gibt, das uns alle zusammenhält. Nach der internationalen Premiere beim Istanbul Film Festival findet die Deutschlandpremiere von "Saz" im Rahmen des Festivals "#disPlaced - #rePlaced 2" statt. Der Film wird zunächst auf Türkisch (Filmscreening um 18 Uhr) und anschließend auf Deutsch (Filmscreening um 20.30 Uhr) gezeigt, jeweils mit englischen Untertiteln. Im Anschluss an das Filmscreening präsentiert Petra Nachtmanova zwei Stücke auf der Saz. Die Fotoausstellung von Uygar Önder Şimşek im Studio C ist ab 18 Uhr geöffnet. Das Festivalticket finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1381296 Petra Nachtmanova wurde in Österreich als Tochter einer polnischen Mutter und eines tschechischen Vaters geboren, ihre Muttersprachen sind Polnisch, Tschechisch und Deutsch. Aufgrund ihres multikulturellen Hintergrunds war sie schon immer daran interessiert, Verbindungen zwischen Menschen und Kulturen zu schaffen - insbesondere über die Musik. Nachtmanova ist eine der wenigen Musiker*innen, die in Europa das wenig bekannte Instrument Bağlama (auch Saz genannt) spielt, mit dem sie traditionelle türkische Lieder singt - sogenannte Türkü. Der Film "Saz" kombiniert ihr Interesse an kulturellen Traditionen - gespeist durch ihr Studium am Zentralasien-Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin, aber auch durch ihren Alltag in Berlin-Kreuzberg - mit ihren weitreichenden musikalischen Aktivitäten. Stephan Talneau ist Filmemacher, Cutter und Regisseur. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, er wurde als Filmregisseur zum Berlinale Talent Campus und dem BBC Film Network eingeladen. Sein erstes Berliner Projekt, "Sprung von einer Plattform", wurde vom BBC Film Network vorgestellt und in Berlin, Paris und Jerusalem gezeigt. Als professioneller Film-Editor gehören zu seinen Projekten auch zahlreiche abendfüllende Programme auf internationalen Kanälen sowie eine Auswahl an Filmfestivals. Als Offline-Editor hat er mit vielen bekannten Künstler*innen, Projekten und Netzwerken gearbeitet. Derzeit setzt Talneau seine Zusammenarbeit mit der Compagnie Sasha Waltz & Guests fort und baut sein Projekt "BerlinerMoment" mit Porträts über innovative, internationale Musiker*innen in Berlin aus.

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  • Ein Film von: Stephan Talneau
  • mit: Petra Nachtmanova

Credits

Ein Film von Stephan Talneau. Eine Produktion der ANTHRO MEDIA GbR Wesnigk & Barth. In Koproduktion mit ZDF / ARTE, finanziert durch die Filmförderung Hamburg, Schleswig Holstein FFHSH.

Saz - The Key of Trust Saz - The Key of Trust © Promo

Präsentiert von

Festival

11.04. - 13.04.

#disPlaced - #rePlaced 2

Creating spaces and reflections between Berlin & Istanbul

Was bedeutet es, als Kulturschaffende "disPlaced" zu sein und zwischen den Gesellschaften zu leben? Welche Schwierigkeiten können entstehen, wenn wir "rePlaced" sind? Welche Kunstformen konnten sich entwickeln und welche Überlebensformen mussten sich entwickeln? Wo entsteht kultureller Raum, wo ist künstlerische Energie zum Erliegen gekommen? Neue und traditionelle Musik, Electronics, Tanz-Performances, Filmvorführungen, Videocollagen und Clubkultur: Vom 11. bis 13. April 2019 findet mit "#disPlaced - #rePlaced 2" im Radialsystem bereits zum zweiten Mal ein genreübergreifendes Festivalwochenende statt, das türkeistämmige Künstler*innen vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage in ihrer Heimat präsentiert. Der Fokus ist dabei auf jene gerichtet, die in der Türkei "entortet" wurden und sich in Berlin "neu verortet" haben. Außerdem werden in Istanbul lebende Kreativschaffende eingeladen, die ihre Kunst mit kulturpolitischem Aktivismus vereinen. Im Zuge einer Kooperation mit dem Kater Blau werden überdies in Berlin lebende, türkeistämmige Künstler*innen der Istanbuler Partykultur eine Reminiszenz erweisen... Das Festivalticket finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1361042 Das deutsch-türkische interdisziplinäre Projekt "#disPlaced - #rePlaced" schließt an das erste sehr erfolgreiche Festival im Sommer 2017 an und beschäftigt sich mit dem Zustand türkeistämmiger Künstler*innen zwischen den Gesellschaften und Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Heimat. In Konzerten und Workshops, Panels und Storytellings treffen elektronische Musik und traditionelle vorderasiatische Klänge, zeitgenössischer Tanz und Soundexperimente aufeinander, um den künstlerischen Impulsen in Berlin gestrandeter Künstler*innen eine Plattform zu geben. Kuratiert wird das Projekt von der in Berlin und Istanbul lebenden İpek İpekçioğlu (DJ Ipek). Festivalticket 32 € | ermäßigt 22 € Kombiticket Freitag und Samstag 28 € | ermäßigt 18 € Karten Freitag und Samstag je 16 € | ermäßigt 12 € Karten Filmscreening 8 € | ermäßigt 5 € Die Workshops sind kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich unter register@radialsystem.de. Podiumsdiskussion Freitag und Nachmittagsprogramm Samstag Eintritt frei

Weitere Termine dieser Veranstaltung

Do
20.30 Uhr
11.04.2019