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Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens © Piet Truhlar
25.07.2019 Do
20 Uhr

Karten 14 Euro 18 Euro 24 Euro ermäßigt 12 Euro

Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens

Lebensrausch und Totentänze – szenisches Konzert von Nico and the Navigators

Mit „Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens. Lebensrausch und Totentänze“ führen Nico and the Navigators ihr erfolgreiches Format der inszenierten Konzerte fort: Wie leben wir mit dem Wissen, dass wir sterben müssen? Gibt es Übungen, mit denen wir uns auf diesen Abschied vorbereiten können? Sollen wir den Tod, wie Nietzsche es vorsah, zu einem Fest machen? Oder tanzen wir besser schon vorher auf dem Vulkan? Die Performer*innen begegnen sich in ekstatischen Totentänzen, halten inne und lehnen sich gegen das Unvermeidliche auf. Entschlossen stellen sie sich der Vergänglichkeit und verkörpern Momente und Prozesse vor dem „größten Abschied“. Die Sänger*innen und Musiker*innen sorgen für ein breites Klangspektrum zwischen Barock und Pop, zwischen Kunstlied und Quodlibet. Mit Werken u.a. von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert, Leonard Cohen, Rufus Wainwright, Klaus Nomi und György Ligeti wechseln sich stille und rauschhafte Momente in einer lebendigen musikalischen Debatte ab – und stellen dabei die Macht des Todes als Maßstab allen Lebens dar. Nico and the Navigators wurden 1998 von Nicola Hümpel & Oliver Proske am Bauhaus Dessau gegründet. Als Artist in Residence in den Berliner Sophiensælen entwickelten sie in den ersten Jahren den Zyklus „Menschenbilder“ – eine Reihe erfolgreicher Inszenierungen, die sich mit ihrer bildstarken Sprache in der globalen Theaterlandschaft durchsetzten. Seit 2006 sind sie mit Projekten um Schubert, Händel, Bach, Rossini, Mahler und zeitgenössischer Musik in der Welt der Oper und des Musiktheaters zu finden. Das Ensemble geht weltweit auf Tour und ist an renommierten Häusern und Festivals zu sehen. 2011 wurde das Ensemble für seine Arbeit als herausragendes Ensemble der freien Theaterszene mit dem George-Tabori-Preis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt Nicola Hümpel den Konrad-Wolf-Preis durch die Akademie der Künste.

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  • Künstlerische Leitung: Nicola Hümpel
  • Musikalische Leitung: Matan Porat
  • Raumkonzeption: Oliver Proske
  • Licht: Fabian Bleisch
  • Kostüme: Cristina Lelli
  • Dramaturgie: Ann-Christine Mecke
  • Künstlerische Mitarbeit: Alisa Hecke
  • Klavier: Matan Porat
  • Sopran: Julla von Landsberg
  • Tenor: Ted Schmitz
  • Sprecherin: Annedore Kleist
  • Tanz und Choreografie: Yui Kawaguchi und Ruben Reniers
  • Violine: Elfa Rún Kristinsdóttir
  • Kontrabass und E-Bass: Winfried Holzenkamp
  • Schlagzeug: Philipp Kullen

Stimmen

„Ruhig und bedächtig wird man in die Nacht entlassen, erfrischt von diesem so lebensbejahenden Todestanz." (Der Tagesspiegel)

Credits

Eine Produktion von Nico and the Navigators. Koproduziert vom Konzerthaus Berlin und Bozar Music. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Kooperation mit dem radialsystem.

Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens © Piet Truhlar

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