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21.07.2019 So
19 Uhr

Eintritt frei

Festival

Plataforma Berlin: Networking in Iberoamérica

Panel

Wie funktionieren Networking, Dialog, Austausch und Gastspiele in Bezug auf den Tanz in Lateinamerika? Zum Abschluss des Festivals „Plataforma Berlin“ greifen Expert*innen aus Brasilien, Mexiko und Kolumbien, die in ihren Ländern jeweils wichtige künstlerische Initiativen aus dem Bereich Tanz leiten, in der Podiumsdiskussion „Networking in Iberoamérica“ diese Fragestellungen auf und stellen ihre Sicht und Expertise zur Diskussion.

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  • Produzent und Manager im Bereich Performing Art, Co-Künstlerischer Leiter von „Moves“, Mexiko: Eleno Guzmán Gutierrez
  • Tänzerin, Aktivistin und sozio-kulturelle Projektmanagerin: Gilsamara Moura
  • Leiter von COINCIDENCIA – Swiss & South American Cultural Exchanges: Tobias Brenk
  • Director of Dança em foco Festival (Brasil): Eduardo Bonito
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Präsentiert von

Festival

18.07. - 21.07.

Plataforma Berlin – A Brave Post-Colonial World

Ibero-American Festival

Tanz, Installation, Film und Diskurs: Das Festival „Plataforma Berlin“ präsentiert an vier Hochsommertagen im radialsystem Künstler*innen mit iberoamerikanischem Hintergrund. Das installative Performance-Projekt „Hybris“ aus Kolumbien setzt sich mit durch den Menschen verursachten Veränderungen und Hybridisierungen in der Natur auseinander. Der Dokumentarfilm „HÍBRIDOS, The Spirits of Brazil“ wurde bereits auf zahlreichen Festivals präsentiert und vermittelt auf ungewöhnliche Weise sinnliche Eindrücke der tief verwurzelten Musik- und Tanzkultur Brasiliens. Die Performance „Requiem for an Alcaravan“ bezieht sich auf die Kultur der indigenen Bevölkerungsgruppe der Zapoteken in Mexiko und die Reflexion von Geschlechterbildern. Der Körper als Zentrum: Das dreiwöchige Festival „Plataforma Berlin“ im radialsystem, im Verlin und im Dock 11 reflektiert mit Tanz, Diskussionen, Dokumentarfilmen und Tanzvideocollagen die Transformation von Entkolonialisierungsprozessen und Überlebensformen, die Künstler*innen bei ihrer Auswanderung nach Berlin oder als Teil lokaler Utopien entwickeln konnten. Die Forschungsreise von „Plataforma Berlin“ eröffnet einen Dialograum zwischen den Kontinenten, in dem durch eine transdisziplinäre Reflexion des menschlichen Körpers die Themen Klimawandel, (Post-)Kolonialismus, die Krise der Beziehung zwischen Mensch und Natur oder die Verbindung zwischen Kunst und Natur eine Plattform finden. Die Inspiration für das Festival ist die sogenannte „Humboldt-Route“. Der Naturforscher Alexander von Humboldt unternahm Ende des 18. Jahrhunderts von Spanien aus eine fünfjährige Forschungsreise u.a. in die Karibik, den Amazonas-Regenwald und zu mexikanischen Vulkanen. „Plataforma Berlin“ begibt sich ebenfalls auf interkontinentale Expedition und setzt dabei die auf Universalismus, Aufklärung und Fortschritt basierenden Konzepte der frühen Moderne in ein kritisches Verhältnis zur ökologischen, ökonomischen und sozialen Ausbeutung des „entdeckten“ Kontinents. Die aus den von Humboldt bereisten Gebieten eingeladenen Künstler*innen beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit lokalen Konflikten und stellen diese in globale und koloniale Zusammenhänge. „Plataforma Berlin“ ist gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa – spartenoffene Förderung, Instituto Cervantes und die Spanische Botschaft Berlin. Karten Performances 16 Euro ermäßigt 10 Euro Karten „HÍBRIDOS“ 8 Euro ermäßigt 4 Euro Kombiticket aus 2 Performances (ohne „HÍBRIDOS“) 24 Euro ermäßigt 16 Euro Kombiticket aus 3 Performances (ohne „HÍBRIDOS“) 36 Euro ermäßigt 22 Euro Podiumsdiskussionen Eintritt frei