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"Sliding thru the Opera" © ID Festival scaled
24.04.2020 Fr
18.30 Uhr

Eintritt frei

Festival

Entfällt: ID Festival: Prelude – "Sliding thru the Opera"

Musikalisches Drama in einem Akt

Eine Dekonstruktion des Operngenres, hinreißend komisch, voll leiser Melancholie und kritischer Fragen an den Kunstbetrieb: Einer bizarren Band aus zwei Posaunen und einem Klavier kommt die Sängerin abhanden. Verzweifelt versuchen die Musiker, die Vorstellung am Laufen zu halten. In dem Musiktheater „Sliding thru the Opera“, verbergen sich hinter dem unterhaltsamen Dialog von Musik und Text Anspielungen auf kanonische Werke und die wichtigen Fragen des Lebens... „Sliding thru the Opera“ stellt auf leichte und ironische Weise die Kunstform Oper in Frage, verwickelt die Musiker in Gespräche über die Absurdität ihrer Texte, ihre visuelle Extravaganz, theatralische Dramatik, exzessiven Budgets – und verweist auf die von der Musikindustrie fehlende Wertschätzung gegenüber Musiker*innen, die oftmals wie ersetzbare Schachfiguren behandelt werden. Festivaltickets finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548958 Tagestickets für Freitag, 24.04.2020, finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548922 Zum fünften Mal reflektiert das ID Festival unter der künstlerischen Leitung von Ohad Ben-Ari im radialsystem die vielschichtigen Beziehungen und Fragestellungen zwischen in Deutschland lebenden Israelis und Deutschen. Die Jubiläumsausgabe untersucht die Absurditäten unseres Alltags und schließt damit an künstlerische Auseinandersetzungen an, die auf den Irr-Sinn einer vernetzten, im Umbruch begriffenen und vom Populismus bedrohten Welt reagieren, in der alles in Echtzeit gesendet, rezipiert und kommentiert wird. Weitere Informationen zum ID Festival finden Sie unter https://idfestival.de/de/ Der in Israel geborene Komponist und Pianist Ohad Ben-Ari trat bereits als 12-Jähriger mit dem Israel Philharmonic Orchestra auf. Ben-Ari gewann mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben wie dem ARD Wettbewerb in München und dem Arthur Rubinstein Wettbewerb und erhielt als Solist Einladungen von herausragenden Orchestern in der ganzen Welt. 1996 zog Ben-Ari in die USA, um dort seine Karriere als Musikproduzent im Bereich des Pop und Jazz voranzutreiben. Seit 2010 lebt und arbeitet Ohad Ben-Ari als Komponist und Pianist in Berlin. Häufig konzertiert er mit den Violinisten Guy Braunstein und Noah Bendix-Balgley und mit Mandolinist Avi Avital. Weitere Arbeiten entstanden mit Musiker*innen wie Sol Gabetta, Andreas Ottensamer, Alisa Weilerstein, Emmanuel Pahud, Magdalena Kožená und Yuja Wang. Von 2011 bis 2016 war Ben-Ari künstlerischer Leiter des Rolandseck Festivals. Heute ist er künstlerischer Leiter des ID Festival Berlin, das er 2014 mit der Unterstützung des Deutschen Bundestages ins Leben rief. Im selben Jahr wurde Ben-Ari von Sir Simon Rattle als Solist mit den Berliner Philharmonikern eingeladen. Ben-Aris Originalwerke und Transkriptionen werden weltweit aufgeführt, u.a von den Berliner Philharmonikern und den Hamburger Symphonikern. Seine aktuelle Komposition „Requiem“ wurde 2018 in Hamburg uraufgeführt. Der in Schweden geborene Lars Karlin ist Posaunist und Arrangeur. Er begann sein Studium im Alter von zwölf Jahren in Stockholm und schloss es an der UdK Berlin ab. Karlin wurde bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. mit dem ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb 2011. Seit 2015 ist Karlin Soloposaunist im Konzerthausorchester Berlin und wurde „Yamaha Artist 2018“. Er ist mit Orchestern weltweit aufgetreten, so z.B. mit der Norwegischen Philharmonie, dem Königlich Schwedischen Opernorchester, den Bamberger Symphonikern, der Staatsoper Hannover, der Komischen Oper Berlin, der Deutschen Oper Berlin, dem RSB Berlin und dem Mahler Chamber Orchestra. 2007 war Lars Karlin Mitbegründer des preisgekrönten „Ensembles Posauneneinheit Hannover“. Der Posaunist Tomer Maschkowski wurde in einer israelischen Familie in Rotterdam geboren. Nach dem Studium in Rotterdam spielte er in der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin und im West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim. Seit 2012 ist er Bassposaunist beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und gastiert regelmäßig bei renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin und dem Boston Symphony Orchestra. Maschkowski ist seit 2018 „Yamaha Artist“ und Mitglied verschiedener Blasensembles wie dem Posaunen-Ensemble „Trombone Unit Hannover“, mit dem er 2011 den Ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb gewann. Darüber hinaus gastiert er regelmäßig beim Brass Ensemble der Berliner Philharmoniker sowie beim Lucerne Festival Brass Ensemble.

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  • Tenor und Altposaune: Lars Karlin
  • Bassposaune: Tomer Maschkowski
  • Klavier: Ohad Ben-Ari
  • Dramaturgie: Francois Regis
  • Musik von: Rossini, Mozart, Bizet, Wagner, Prokofiev und Quincy Jones
  • Deutsche Fassung: Marcel Höfs
  • Künstlerische Mitarbeit: Ariel Nil Levy

Credits

Das ID Festival wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB übernimmt die Schirmherrschaft. Die European Festival Association hat das ID Festival mit dem „EFFE Label 2019-2020“ ausgezeichnet.

"Sliding thru the Opera" © ID Festival scaled

Präsentiert von

Festival

24.04. - 26.04.

Entfällt: ID Festival: ABSURD

israelisch-deutsches Festival

Zum fünften Mal reflektiert das ID Festival im radialsystem die vielschichtigen Beziehungen und Fragestellungen zwischen in Deutschland lebenden Israelis und Deutschen. Als Plattform für hierzulande arbeitende israelische Künstler*innen fördert das von der European Festivals Association mit dem „EFFE Label 2019-2020“ ausgezeichnete Festival seit seiner Gründung 2015 den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und Institutionen beider Länder. Man könnte derzeit von einer Blütezeit des Absurden sprechen: Die Jubiläumsausgabe des ID Festivals untersucht die Absurditäten unseres Alltags in Theaterproduktionen, Musik und Diskurs. Das Festival schließt damit an künstlerische Auseinandersetzungen an, die auf den Irr-Sinn einer vernetzten, im Umbruch begriffenen und vom Populismus bedrohten Welt reagieren, in der alles in Echtzeit gesendet, rezipiert und kommentiert wird. Schwerpunkte des Festivals sind die Deutschlandpremiere von Becketts „Warten auf Godot“ als hebräisch-arabische Neuinszenierung in der Regie des in Israel gefeierten Regisseurs Ilan Ronen und die Uraufführung der Performance „Wu Seyen di Chayes?“ der Berliner Transgender-Künstler*in ANALI GOLDBERG. Mit „Recital I“ von Luciano Berio (Universal Edition AG Wien) zelebrieren die Mezzosopranistin Alma Sadé und das Ensemble mini eine Non-Sense-Collage aus Zirkus-Blechblasmusik, Schönbergschem Sprechgesang, Burlesque und atonaler Musik. Die israelische Hip-Hop-Violinistin und Grammy-Gewinnerin Miri Ben-Ari präsentiert eine Kombination von Pop, urbaner, europäischer klassischer und unterschiedlichen afrikanischen Musiktraditionen. Das Panel „Kafka-est-ce-que“ thematisiert den langjährigen, erst 2016 beendeten Rechtsstreit um den Nachlass Max Brods – ein absurder israelisch-deutscher Krimi über Freundschaft, die Ökonomisierung von Kunst, kulturellen Zionismus und das postmortale Judentum… Mehr Informationen zum ID Festival finden Sie hier: https://idfestival.de/de/ Künstlerische Leitung ID Festival: Ohad Ben-Ari Das Festival Ticket finden Sie hier: 90 Euro ermäßigt 65 Euro https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548958 Tagestickets finden Sie hier: Freitag 35 Euro ermäßigt 26 Euro https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548922 Samstag 42 Euro ermäßigt 28 Euro https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548930 Sonntag 22 Euro ermäßigt 16 Euro https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548935 Einzeltickets: 14 Euro ermäßigt 10 Euro „Warten auf Godot“ 18 Euro ermäßigt 14 Euro „Wu seyen de Chayes?“ 12 Euro ermäßigt 8 Euro Eintritt frei „Sliding thru the Opera“ und Panels Das ID Festival wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB übernimmt die Schirmherrschaft. Die European Festival Association hat das ID Festival mit dem „EFFE Label 2019-2020“ ausgezeichnet.

Weitere Veranstaltung des Festivals

24.04.2020 Fr

Entfällt: ID Festival: Eröffnung – Warten auf Godot

24.04.2020 Fr

Entfällt: ID Festival: Recital I