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Warten auf Godot - Jaffa Theater Warten auf Godot - Jaffa Theater © Raday Rubinstein
24.04.2020 Fr
19.30 Uhr

18 Euro ermäßigt 14 Euro


In arabischer und hebräischer Sprache. Mit deutscher und englischer Übertitelung.

Deutsche Erstaufführung Festival

Entfällt: ID Festival: Eröffnung – Warten auf Godot

Jaffa Theater

Der wichtigste Text des absurden Theaters – es könnte keinen besseren Auftakt für das fünfte ID Festival im radialsystem geben, das in diesem Jahr im Zeichen des Absurden steht. In der Inszenierung des in Israel gefeierten Regisseurs Ilan Ronen erfährt „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett eine politische Neuinterpretation und setzt theatral die Vision des Jaffa-Theaters um, die Toleranz und den Dialog zwischen Juden*Jüdinnen und Araber*innen in Jaffa zu fördern. Vladimir und Estragon sind zwei Palästinenser, die auf einer Baustelle arbeiten, zwei jüdisch-israelische Schauspieler übernehmen die Rollen von Pozzo und Lucky. Anstelle von Becketts monumentalem Baum ruht über dem scheinbar sinnlosen Treiben eine Säule aus Beton... Festivaltickets finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548958 Tagestickets für Freitag, 24.04.2020, finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548922 Zum fünften Mal reflektiert das ID Festival unter der künstlerischen Leitung von Ohad Ben-Ari im radialsystem die vielschichtigen Beziehungen und Fragestellungen zwischen in Deutschland lebenden Israelis und Deutschen. Die Jubiläumsausgabe untersucht die Absurditäten unseres Alltags und schließt damit an künstlerische Auseinandersetzungen an, die auf den Irr-Sinn einer vernetzten, im Umbruch begriffenen und vom Populismus bedrohten Welt reagieren, in der alles in Echtzeit gesendet, rezipiert und kommentiert wird. Das Jaffa-Theater wurde 1998 in Jaffa gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das interkulturelle Verständnis und den künstlerischen Austausch zwischen arabischen und jüdischen Gemeinden durch zweisprachige Theaterstücke, Kulturprojekte, Workshops, Festivals und Bildungsprogramme zu fördern. Für diese Arbeit wurde das Jaffa-Theater mehrfach ausgezeichnet. Das Theater veranstaltet jedes Jahr drei große Festivals: The Jaffa Children’s Festival, Theatroneto und The Festival of Arab Culture. Ilan Ronen wurde in Ein Gev geboren und war von 2004 bis 2016 Direktor des Habima, The National Theatre of Israel und von 2011 bis 2015 Präsident der Union Theatres of Europe. Seit 2017 inszeniert Ronen für eine Vielzahl von Theatern. Menashe Noy ist Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler. Noy erhielt unter anderem den Preis für den besten Schauspieler 2014 beim Jerusalemer Filmfestival und den Exzellenzpreis 2002 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes. Rassan Ashkar ist Absolvent der Anat-Barzilay-Schauspielschule in Tel Aviv. Er trat u.a. am Hebrew Theatre und am Jaffa-Theater sowie in Film- und Fernsehproduktionen auf. Doron Tavori ist seit 1974 in über 80 Theaterproduktionen in Israel aufgetreten und hat mehrere Preise erhalten, darunter den Rosenblum-Preis für die Darstellenden Künste und den Kinor-David-Preis. Murad Hassan hat einen Bachelor-Abschluss der Theaterfakultät der Universität Haifa. Er wurde bei den Fringe Awards 2016 als Hauptdarsteller nominiert und tritt an vielen Off-Theatern auf.

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  • Konzept und Regie: Ilan Ronen
  • Performance: Menashe Noy, Rassan Ashkar, Doron Tavory, Murad Hassan und Ashkar Yacob
  • Text: Samuel Beckett

Stimmen

„Hervorragendes Schauspiel, eine zweisprachige Inszenierung mit zwei arabisch-palästinensischen und zwei jüdischen israelischen Schauspielern, die Adaption betont neben der Tragödie […] den Humor in Becketts Stück.“ Maya Ashri „Ha'aretz“

Credits

Das ID Festival wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB übernimmt die Schirmherrschaft. Die European Festival Association hat das ID Festival mit dem „EFFE Label 2019-2020“ ausgezeichnet.

Warten auf Godot - Jaffa Theater Warten auf Godot - Jaffa Theater © Raday Rubinstein

Präsentiert von

Festival

24.04. - 26.04.

Entfällt: ID Festival: ABSURD

israelisch-deutsches Festival

Zum fünften Mal reflektiert das ID Festival im radialsystem die vielschichtigen Beziehungen und Fragestellungen zwischen in Deutschland lebenden Israelis und Deutschen. Als Plattform für hierzulande arbeitende israelische Künstler*innen fördert das von der European Festivals Association mit dem „EFFE Label 2019-2020“ ausgezeichnete Festival seit seiner Gründung 2015 den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und Institutionen beider Länder. Man könnte derzeit von einer Blütezeit des Absurden sprechen: Die Jubiläumsausgabe des ID Festivals untersucht die Absurditäten unseres Alltags in Theaterproduktionen, Musik und Diskurs. Das Festival schließt damit an künstlerische Auseinandersetzungen an, die auf den Irr-Sinn einer vernetzten, im Umbruch begriffenen und vom Populismus bedrohten Welt reagieren, in der alles in Echtzeit gesendet, rezipiert und kommentiert wird. Schwerpunkte des Festivals sind die Deutschlandpremiere von Becketts „Warten auf Godot“ als hebräisch-arabische Neuinszenierung in der Regie des in Israel gefeierten Regisseurs Ilan Ronen und die Uraufführung der Performance „Wu Seyen di Chayes?“ der Berliner Transgender-Künstler*in ANALI GOLDBERG. Mit „Recital I“ von Luciano Berio (Universal Edition AG Wien) zelebrieren die Mezzosopranistin Alma Sadé und das Ensemble mini eine Non-Sense-Collage aus Zirkus-Blechblasmusik, Schönbergschem Sprechgesang, Burlesque und atonaler Musik. Die israelische Hip-Hop-Violinistin und Grammy-Gewinnerin Miri Ben-Ari präsentiert eine Kombination von Pop, urbaner, europäischer klassischer und unterschiedlichen afrikanischen Musiktraditionen. Das Panel „Kafka-est-ce-que“ thematisiert den langjährigen, erst 2016 beendeten Rechtsstreit um den Nachlass Max Brods – ein absurder israelisch-deutscher Krimi über Freundschaft, die Ökonomisierung von Kunst, kulturellen Zionismus und das postmortale Judentum… Mehr Informationen zum ID Festival finden Sie hier: https://idfestival.de/de/ Künstlerische Leitung ID Festival: Ohad Ben-Ari Das Festival Ticket finden Sie hier: 90 Euro ermäßigt 65 Euro https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548958 Tagestickets finden Sie hier: Freitag 35 Euro ermäßigt 26 Euro https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548922 Samstag 42 Euro ermäßigt 28 Euro https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548930 Sonntag 22 Euro ermäßigt 16 Euro https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548935 Einzeltickets: 14 Euro ermäßigt 10 Euro „Warten auf Godot“ 18 Euro ermäßigt 14 Euro „Wu seyen de Chayes?“ 12 Euro ermäßigt 8 Euro Eintritt frei „Sliding thru the Opera“ und Panels Das ID Festival wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB übernimmt die Schirmherrschaft. Die European Festival Association hat das ID Festival mit dem „EFFE Label 2019-2020“ ausgezeichnet.

Weitere Veranstaltung des Festivals

24.04.2020 Fr

Entfällt: ID Festival: Prelude – "Sliding thru the Opera"

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