deen
ANALI GOLDBERG ANALI GOLDBERG © Roni Lugassi
24.04.2020 Fr
22 Uhr

12 Euro ermäßigt 8 Euro


In englischer Sprache

Uraufführung Festival

Entfällt: ID Festival: „Wu Seyen di Chayes?“

Performance von ANALI GOLDBERG

Eine dysphorische Analyse für Zuschauer*innen, die genug von Heinz Sielmanns „Tierwelt“ haben. ANALI GOLDBERG, die queere Psychoanalytiker*in des Berliner Nachtlebens, sorgt sich um Kreaturen, denen der Eintritt in den Sielmann-Club verwehrt blieb: um den Pinkwashed Flamingo™ und seine wundersame Fähigkeit, tödliche Säure zu trinken, den genderfluiden Tintenfisch, der sich aus sexueller Vergnügungslust mal als Mann mal als Frau verkleidet, die ausgestorbene extravagante Seekuh aus der Gattung der Sirenen und um viele weitere ungewöhnliche Tiere. Das ID Festival präsentiert im radialsystem die Uraufführung von „Wu Seyen di Chayes” (Jiddisch für „Wo sind die Tiere?”), in der der Mythos der Arche Noah eine etwas andere, queere Lesart erfährt: Eines Tages, so glaubt ANALI GOLDBERG, werden die Tiere sich vereinen und eine neue, alternative und inklusive Weltordnung schaffen. Festivaltickets finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548958 Tagestickets für Freitag, 24.04.2020, finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548922 ANALI GOLDBERG erblickte 2017 in einem Berliner Club das Licht der Welt: eine ältere Frau mit großem Mund, hängenden Brüsten und einer warmen tiefen Stimme. Immer von einer Parfümwolke umhüllt, bewegt sie sich wie ein Chamäleon von einer Toilettenkabine zur nächsten und gibt ihren Hit „I gave all my drugs to heterosexual men” zum Besten. Nach einer lebenslangen Suche hat sie ihre Berufung gefunden – denen eine Stimme zu geben, die keine haben: den Tieren. In „Wu Seyen di Chayes?” nimmt ANALI GOLDBERG das Publikum mit auf eine aufregende Entdeckungsreise in ihr Dorf, wo die Wurzeln ihres Mitgefühls für Tiere liegen. Zum fünften Mal reflektiert das ID Festival unter der künstlerischen Leitung von Ohad Ben-Ari im radialsystem die vielschichtigen Beziehungen und Fragestellungen zwischen in Deutschland lebenden Israelis und Deutschen. Die Jubiläumsausgabe untersucht die Absurditäten unseres Alltags und schließt damit an künstlerische Auseinandersetzungen an, die auf den Irr-Sinn einer vernetzten, im Umbruch begriffenen und vom Populismus bedrohten Welt reagieren, in der alles in Echtzeit gesendet, rezipiert und kommentiert wird. Weitere Informationen zum ID Festival finden Sie unter https://idfestival.de/de/ Ariel Nil Levy, in Tel Aviv geboren, lebt in Berlin und arbeitet als Schauspieler, Synchronsprecher, Performer und Dramaturg u.a. an der Volksbühne Berlin, am Schauspiel Frankfurt, am Schauspielhaus Wien, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Ballhaus Naunynstraße, sowie im Mousonturm Frankfurt. Seine Produktion „Schweigeminute” wurde 2010 beim Internationalen Fringe Theatre Festival in der Kategorie „Bestes Stück“ ausgezeichnet. 2012 erhielt er mit „Polio” einen weiteren Preis. Neben seiner Bühnenarbeit hat Ariel Nil Levy auch in Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, u.a. stellte er kürzlich eine der Hauptfiguren in „Murer - Anatomie eines Prozesses” dar. Der Film wurde mit dem österreichischen Filmpreis 2019 als Bester Film sowie als Bester Film beim Filmfestival Diagonale 2018 in Graz ausgezeichnet. Levys Alter Ego ANALI GOLDBERG macht seit 2017 erfolgreich die Berliner Club- und Comedy-Szene unsicher. Präsentiert von Siegessäule.

‌‌

  • Konzept, Text, Performance und Produktion: ANALI GOLDBERG
  • Lichtdesign: N. N.
  • Choreografie: Norbert Pape
  • Originalmusik: Kiki Moorse & Dean Michelson aka Deanamik
  • Fotografie: Roni Lugassi
  • Kostümbild: Fábio M. Silva
  • Licht: Tom Schwartz

Credits

Das ID Festival wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB übernimmt die Schirmherrschaft. Die European Festival Association hat das ID Festival mit dem „EFFE Label 2019-2020“ ausgezeichnet. Präsentiert von Siegessäule.

ANALI GOLDBERG ANALI GOLDBERG © Roni Lugassi
ANALI GOLDBERG ANALI GOLDBERG © Roni Lugassi

Präsentiert von

Festival

24.04. - 26.04.

Entfällt: ID Festival: ABSURD

israelisch-deutsches Festival

Zum fünften Mal reflektiert das ID Festival im radialsystem die vielschichtigen Beziehungen und Fragestellungen zwischen in Deutschland lebenden Israelis und Deutschen. Als Plattform für hierzulande arbeitende israelische Künstler*innen fördert das von der European Festivals Association mit dem „EFFE Label 2019-2020“ ausgezeichnete Festival seit seiner Gründung 2015 den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und Institutionen beider Länder. Man könnte derzeit von einer Blütezeit des Absurden sprechen: Die Jubiläumsausgabe des ID Festivals untersucht die Absurditäten unseres Alltags in Theaterproduktionen, Musik und Diskurs. Das Festival schließt damit an künstlerische Auseinandersetzungen an, die auf den Irr-Sinn einer vernetzten, im Umbruch begriffenen und vom Populismus bedrohten Welt reagieren, in der alles in Echtzeit gesendet, rezipiert und kommentiert wird. Schwerpunkte des Festivals sind die Deutschlandpremiere von Becketts „Warten auf Godot“ als hebräisch-arabische Neuinszenierung in der Regie des in Israel gefeierten Regisseurs Ilan Ronen und die Uraufführung der Performance „Wu Seyen di Chayes?“ der Berliner Transgender-Künstler*in ANALI GOLDBERG. Mit „Recital I“ von Luciano Berio (Universal Edition AG Wien) zelebrieren die Mezzosopranistin Alma Sadé und das Ensemble mini eine Non-Sense-Collage aus Zirkus-Blechblasmusik, Schönbergschem Sprechgesang, Burlesque und atonaler Musik. Die israelische Hip-Hop-Violinistin und Grammy-Gewinnerin Miri Ben-Ari präsentiert eine Kombination von Pop, urbaner, europäischer klassischer und unterschiedlichen afrikanischen Musiktraditionen. Das Panel „Kafka-est-ce-que“ thematisiert den langjährigen, erst 2016 beendeten Rechtsstreit um den Nachlass Max Brods – ein absurder israelisch-deutscher Krimi über Freundschaft, die Ökonomisierung von Kunst, kulturellen Zionismus und das postmortale Judentum… Mehr Informationen zum ID Festival finden Sie hier: https://idfestival.de/de/ Künstlerische Leitung ID Festival: Ohad Ben-Ari Das Festival Ticket finden Sie hier: 90 Euro ermäßigt 65 Euro https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548958 Tagestickets finden Sie hier: Freitag 35 Euro ermäßigt 26 Euro https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548922 Samstag 42 Euro ermäßigt 28 Euro https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548930 Sonntag 22 Euro ermäßigt 16 Euro https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548935 Einzeltickets: 14 Euro ermäßigt 10 Euro „Warten auf Godot“ 18 Euro ermäßigt 14 Euro „Wu seyen de Chayes?“ 12 Euro ermäßigt 8 Euro Eintritt frei „Sliding thru the Opera“ und Panels Das ID Festival wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB übernimmt die Schirmherrschaft. Die European Festival Association hat das ID Festival mit dem „EFFE Label 2019-2020“ ausgezeichnet.

Weitere Termine dieser Veranstaltung

Sa
22 Uhr
25.04.2020

Weitere Veranstaltung des Festivals

24.04.2020 Fr

Entfällt: ID Festival: Prelude – "Sliding thru the Opera"

24.04.2020 Fr

Entfällt: ID Festival: Eröffnung – Warten auf Godot

24.04.2020 Fr

Entfällt: ID Festival: Recital I