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Sa 15 08
20 Uhr

Tickets

Karten 10 Euro ermäßigt 8 Euro

Der Vorverkauf startet sukzessive ab Freitag, den 24. Juli. Der individuelle Termin für den Vorverkaufs- bzw. Anmeldestart für die einzelnen Veranstaltungen wird in Kürze bekannt gegeben // Einlass ab 19.30 Uhr // In englischer Sprache.

What's That Noise?

Music & Storytelling von Sandhya Daemgen
Sandhya Daemgen
Sandhya Daemgen © Descha Daemgen
What’s That Noise? Mitte August lädt die Künstlerin Sandhya Daemgen wieder zu einer atmosphärischen Listening Party im radialsystem ein, um mit Live-Musik, Geschichten und Aufnahmen Künstlerinnen und Musikerinnen der Vergangenheit zu würdigen, die musikalische und gesellschaftliche Grenzen überschritten haben. Die Künstlerin führt das Publikum unter freiem Himmel, auf dem Deck des radialsystems, durch ein inklusives und diverses Narrativ der Musikgeschichte: Sie erzählt die Geschichten von Musiker*innen verschiedener Herkunft, Zeiten und Genres und setzt diese in Dialog mit zeitgenössischen Künstler*innen, deren Live-Komposition und Performance wiederum von diesen Musiker*innen inspiriert ist. Der musikalische Dialog wird beim anschließenden DJ-Set von DJ Mars Dietz weitergeführt…

Die Reihe „What’s That Noise?“ findet seit 2014 an unterschiedlichen Veranstaltungsorten und auf Festivals für Kunst, Musik und Performance statt. Im radialsystem wurden im Januar 2020 im Rahmen der Reihe „New Empathies“ und April 2020 als Online-Format für „New Empathies – Far from a diastance“ bereits zwei sehr erfolgreiche Abende realisiert.


We are getting closer!

An vier langen Sommerwochenenden öffnen wir im August das radialsystem erneut für das Publikum und laden herzlich ein zu Konzerten, Installationen und Performances von und mit dem Solistenensemble Kaleidoskop, Hanno Leichtmann, Peter Cusack, Sandhya Daemgen, Deva Schubert, Guerilla Architects und Alicia Agustin, Sasha Waltz & Guests, Tilman O’Donnell und Mikkel Ploug, Juan Dominguez und Wojtek Blecharz.

Dabei werden die unterschiedlichen Räume des Hauses, die Spreeterrasse und das überdachte Deck in anderer Weise zu entdecken sein als bisher. Wie wichtig und zugleich fragil das gemeinsame Live-Erlebnis ist, haben wir in den letzten Wochen erfahren müssen. Damit sich bei unserem Neustart alle wohl und sicher fühlen können, wollen wir für die Begegnungen vor Ort viel Raum und Zeit lassen. Gemeinsam mit den beteiligten Künstler*innen und Ensembles haben wir daher künstlerische Formate entwickelt, die zu ungewöhnlichen ästhetischen Erfahrungen einladen und bei denen das radialsystem gleichzeitig neu erlebt werden kann.

Die in Berlin lebende Künstlerin Sandhya Daemgen ist Sängerin, Musikerin, Tänzerin und Dozentin und entwickelt interdisziplinäre Performances zwischen Körper, Stimme und Sound. Als Sängerin, Tänzerin und/oder Violinistin arbeitete sie mit international renommierten Künstler*innen wie Tino Sehgal, Arcade Fire, Ari Benjamin Meyers, The Residents und Heiner Goebbels und ist dabei weltweit aufgetreten. An der Seite von Ari Benjamin Meyers hat sie die Kunsthalle for Music mitentwickelt – die Musikperformance war in Rotterdam, Hongkong, Basel und Santa Barbara (USA) zu erleben. Sandhya Daemgen hat in Wien, Hongkong, Basel und Pristina unterrichtet, aktuell arbeitet sie im Duo mit Martin Hansen an einer analogen Elektronikperformance. Daemgen hat einen Abschluss in Kulturwissenschaften und einen Abschluss in Tanz, Kontext und Choreografie.

Die Künstlerin Florence Freitag lebt in Berlin und arbeitet als Performerin, Videokünstlerin, Autorin, Kuratorin und Moderatorin. Als Tänzerin und Performerin arbeitete sie u.a. mit Alexandra Pirici, Sandhya Daemgen, I-Jung Lim, Irina Sentjabowa und der Videokünstlerin Lisa Stewart. Freitag arbeitet außerdem als Kamerafrau und ist auf Dokumentarfilme im Bereich Tanz und Performance spezialisiert. Von 2015 bis 2018 war sie Mitorganisatorin des Tanz- und Performancefestivals „LUCKY TRIMMER“ in Berlin. Seit 2019 ist sie Mitglied des feministischen LGBTQIA+Kollektivs und Gründungsmitglied von TanzRaum-Görlitz als Teil des Neisse Center for Contemporary Arts e.V.

Mars Dietz ist Künstler*in, Musiker*in und DJ. Dietz‘ Installationen, Klangstücke und interdisziplinäre Projekte dienen als Radiorezeptoren einer Stimm- und Klangcollage. Als DJ Sapphic Faggot tritt Mars Dietz bei BODYSNATCH Berlin auf.

Eddy Levin ist ein*e in Berlin lebende*r multidisziplinäre*r Performance- und Media-Künstler*in aus Toronto. Levins Arbeit ist inspiriert durch Improvisation, Deep Listening sowie spielerische Elementen. Aus intuitiver Bewegung entwickeln sich kollaborative und multimediale Performances und Projekte, bei denen es Eddy Levin um den Schnittpunkt und die Synthese von Formen und Möglichkeiten interdisziplinärer Kommunikation ankommt.

Klara Andersson aka Fågelle aus Schweden kreiert Musik zwischen Noise, Pop und Poesie, kratzenden Sounds und großen Emotionen. Ihre Musik entsteht aus bizarren Tönen und Texturen, die sie mit Hilfe eines ausgefeilten Arsenals an Pedalen, Synthesizern und Samplern sowie mit Gitarre und Stimme erzeugt. Sie ist beim „Heroines of Sound“ Festival Berlin, im ausland Berlin und in der Spektral Galerie aufgetreten und veröffentlicht gerade ihr erstes Album.

Jean P’ark ist eine Musik und Sound Künstlerin aus Berlin, die in einer Vielzahl von kollaborativen Projekten, ebenso wie Solo spielt. Ihre Arbeit konzentriert sich auf das Schaffen von atmosphärischen und variierenden Stimmungen, mit dem Fokus auf die Frage, wie die produzierten Klänge ihr eigenes (Wohl-) Befinden und das anderer Organismen beeinflussen. Ihre Arbeit umspannt die Bereiche von Tanz, Bewegung, Performance, Film, Video und Installation.

Stellan Veloce ist ein* in Berlin lebender sardische*r Komponist*, Performer* und Cellist*. Veloce komponiert Stücke für akustische Instrumentalensembles, schafft Installationen und Performance-Stücke mit dem Fokus auf Wiederholungs-Formen und Klangdichte. Zusammen mit Kaj Duncan David, Andreas Dzialocha, Laure M. Hiendl und Neo Hulcker ist er*sie Mitbegründer* des Kollektivs und der Online-Plattform Y-E-S.org.

Silvia Maggi ist Autorin und Dokumentarfilmerin. Sie studierte Soziologie an der Universität von Urbino (IT) sowie Visuellen Journalismus in Bilbao (ES) und arbeitet seit 2004 mit Kunst und Dokumentarfilm. Ihre Arbeiten wurden weltweit auf Festivals, Konferenzen und in Kunstgalerien gezeigt. Ihr Zugang zum Dokumentarfilm und zum Subjekt ihrer Arbeit ist besonders durch die Zen-Disziplin beeinflusst, welche sie seit mehr als fünf Jahren lernt und praktiziert. Im Mittel-punkt ihrer Arbeit stehen Erinnerungen, Aktivismus, eine bittersüße Note Nostalgie und die Präsenz des Hier und Jetzt.

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  • Künstlerische Leitung und Gastgeberin Sandhya Daemgen
  • Workshop Sandhya Daemgen und Florence Freitag
  • Produktion Jessy Tuddenham
  • Technische Leitung Maya Guttman
  • DJ-Set Mars Dietz
  • Mitwirkende Musiker*innen Eddy Levin & Jean P’ark, Stellan Veloce & Silvia Maggi und Klara Andersson

Credits

Gefördert durch den Musikfonds der Bundesregierung für Kultur und Medien. Medienpartner "we are getting closer": tipBerlin, VAN, Exberliner, Ask Helmut

Sandhya Daemgen
Sandhya Daemgen © Descha Daemgen
What's That Noise?
What's That Noise? © Judy Landkammer

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Karten 10 Euro ermäßigt 8 Euro

Der Vorverkauf startet sukzessive ab Freitag, den 24. Juli. Der individuelle Termin für den Vorverkaufs- bzw. Anmeldestart für die einzelnen Veranstaltungen wird in Kürze bekannt gegeben // Einlass ab 19.30 Uhr // In englischer Sprache.

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