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Last Days of Summer – Tanja Dückers und Andreas Rost: „Echoräume des Schocks“

Eine Lesereihe von Villa Aurora & Thomas Mann House
© VATMH Jakob Straub
Zum Abschluss der Reihe „Last Days of Summer – Eine Lesereihe von Villa Aurora & Thomas Mann House e.V.“ auf dem überdachten Deck des radialsystems sind die Schriftstellerin und Journalistin Tanja Dückers und der Fotograf, Kurator und Autor Andreas Rost am 23. September zu Gast. Sie sind zwei der 25 Autor*innen, deren Werke in der Anthologie „Echoräume des Schocks“ von der Herausgeberin Franziska Richter im Dietz Verlag veröffentlicht wurden. Tanja Dückers und Andreas Rost reflektieren, wie uns die Corona-Zeit verändert - im Kontext einer Lesung, von Fotografien und einem Gespräch.

Im Frühjahr 2020 erreichte die Corona-Pandemie Deutschland. Covid-19 löste Schallwellen aus, die ein großes Echo nach sich zogen. Tanja Dückers und Andreas Rost sind zwei von 25 Kulturschaffenden und Kreativen, die den Widerhall dieser Zeit aufgezeichnet bzw. fotografiert haben. Sie berichten von Ereignissen aus Politik und Gesellschaft und erzählen von Ängsten und Hoffnungen in ihrem Alltag im Ausnahmezustand. Die Künstler*innen vermessen den Schock, der den Kulturbereich in dieser Zeit getroffen hat und stellen sich die Frage, wie Kunst und Kultur in und nach der Corona-Zeit gefördert beziehungsweise gestärkt werden können.

Eine Lesung von Tanja Dückers, Fotografien von Andreas Rost und ein Gespräch beider, moderiert von Katja Weber - über Frauen als bessere Krisenmanagerinnen, die erste „planetarische Krise“ seit dem Zweiten Weltkrieg und die Kraft der „systemirrelevanten“ Kunst. Alles bei einem Glas Wein und mit Blick auf die Spree...

Tanja Dückers, geboren 1968 in Berlin, hat zahlreiche Prosawerke, Essay- und Lyrikbände, Kinderbücher und Theaterstücke veröffentlicht, eine Geheimschrift erfunden sowie, mit dem Chocolatier Christoph Wohlfarth, die Schokoladenmarke „Preussisch süß – Berliner Stadtteilschokolade“ gegründet. Tanja Dückers äußert sich zu gesellschaftspolitischen Themen und ist auf vielen Podien im In- und Ausland vertreten. Sie war writer-in-residence u. a. am Dartmouth College, Allegheny College, Oberlin College sowie an der Miami University. Sie ist Mitglied im PEN, bei Amnesty International, der Christa-Wolf-Gesellschaft und bei Weiter Schreiben, einem Portal für Literatur und Musik aus Krisengebieten. Tanja Dückers war Villa Aurora Stipendiatin im Jahr 2000.

Andreas Rost, geboren 1966 in Weimar, ist freischaffender Fotograf, Kurator, Dozent und Autor. Er studierte Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig und war 1989/1990 als DDR-Bürgerrechtler Mitglied am Runden Tisch der Stadt Leipzig. 1990 war er Mitbegründer des Kunst- und Kulturprojektes TACHELES, Berlin. Seit 2003 arbeitet er u.a. für das ifa. Institut für Auslandsbeziehungen in allen Teilen der Welt. 2017 erhielt er den Aenne-Biermann-Preis für eine Arbeit aus Minsk. Seine Fotografien befinden sich in nationalen und internationalen Sammlungen. Zuletzt war er bei Spector Books Mitherausgeber des Buchs „Das Jahr 1990 freilegen“. Aktuell bereitet er seine Ausstellung „Wiedervereinigung“ im Kupferstichkabinett Dresden vor.

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  • Lesung, Fotografie und Gespräch Tanja Dückers und Andreas Rost
  • Moderation Katja Weber, rbb radioeins
© VATMH Jakob Straub
Tanja Dückers
Tanja Dückers © Susanne Schleyer
Andreas Rost
Andreas Rost © Christian Reister

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