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  • 20.04.Sa
The Only Good System Is A Sound System

The Only Good System Is A Sound System

Sound Tank Clash by Nik Nowak

Der Sonic-Warfare-Forscher und Künstler Nik Nowak wird mit "The Mantis vs. Panzer" zwei Bassmonster gegeneinander antreten lassen. Nowaks neuestes Klanggespenst "The Mantis" - zu Deutsch: Gottesanbeterin - richtet sich dabei in einem biomimetischen, hydraulischen Manöver auf vier Meter Höhe auf. Im "Sound Tank Clash" werden die Panzer mit Nik Nowak und She's Drunk als Operatoren mitsamt dem queeren New Yorker Le1f, den up and coming Rapper*innen Detroit Ché und ALI. Keys, dem Londoner Infinite Livez und A.W.A., die zu den interessantesten weiblichen Stimmen des afrikanischen HipHop zählt, als MCs, gegeneinander antreten. Nowak beschäftigt sich in seinen künstlerischen Arbeiten, die sich in verschiedenen Medien manifestieren, immer wieder mit der Wirkung von Sound. Dabei interessiert er sich insbesondere für die ambivalente Rolle von Sound Systemen als kulturelle Katalysatoren auf der einen und als akustische Waffen auf der anderen Seite. Soundobjekte wie Mobile Booster, Panzer und die Echodrohnen verschafften ihm weltweite Aufmerksamkeit.

  • 21.04.So
The Only Good System Is A Sound System

The Only Good System Is A Sound System

Club Night on the Lion's Den Sound System

Die jamaikanische Feministin Carolyn Cooper, die 1994 die Reggae Studies Unit an der University of the West Indies in Kingston gegründet hat und sich mit ihren Bücher wie "Noises in the Blood: Orality, Gender and the 'Vulgar' Body of Jamaican Popular Culture" (1993) und "Border Clash: Jamaica Dancehall Culture at Large" (2004) als scharfe Kulturkritikerin auch außerhalb von Academia einen Namen gemacht hat, wird am 21. April in ihrer Keynote "Lyrical War: Clashing Sounds In Jamaican Dancehall Culture" über die Rolle des Sound System Clash im öffentlichen Raum, Lyrics als Waffen der Wahl, die buchstäblichen und metaphorischen Klassenkämpfe zwischen Up- und Downtown, zwischen "decency" und "vulgarity" und zwischen "culture" und "slackness" sprechen. In einer Clubnacht im benachbarten YAAM werden Artists, die ganz der globalen Bass Culture und dem Dubarchiv verpflichtet sind, auflegen. Auf dem Lion's Den Sound System werden sie dafür sorgen, dass die Besucher*innen im Bass schwimmen werden. Mit dabei sein werden die beiden Hyperdub-Acts Ikonika und Scratcha DVA, das Produzent*innen- und DJ- Kollektiv Through My Speakers - vertreten durch Sarah Farina und Uta - sowie die DJ Teams Orson & Hops und Mark Ernestus & Tikiman alias Paul St. Hilaire. Sasha Perera alias Mother Perera legt einen Mix aus Future Bass, 2 Step, UK Garage, Ghetto Tech, Post-Dubstep, Rags, Wonky and Grime auf. Der Produzent Jay Glass Dubs aus Athen bezieht sich auf Dub in all seinen Facetten und verbindet ihn mit der Musique Concrète. Ebenfalls aus der griechischen Hauptstadt mit dabei sein wird KEMAL, Labelowner von Berceuse Heroique, der seine aktualisierte Version von 90s-Dancehall vorstellen wird.

  • 28.04.So
  • 27.04.Sa
Alix Eynaudi

Untitled

Alix Eynaudi und Solistenensemble Kaleidoskop

In einer experimentellen, intimen Anordnung begegnen sich Yodfat Miron, Bratschistin des Solistenensemble Kaleidoskop, und die französische Choreographin und Tänzerin Alix Eynaudi, langjähriges Mitglied von Anne Teresa de Keersmaekers Tanzkompagnie Rosas in Brüssel. In einem gleichberechtigten Duett mit offenem Ausgang erforschen sie das Zusammenspiel von Körper, Raum, Klang und Denken. Dabei stehen die Begegnung, die (künstlerischen) Gegensätze und die Risiken eines gemeinsamen künstlerischen Ausdrucks im Mittelpunkt. Die Erfahrungen und Ergebnisse dieses Experiments bilden den Ausgangspunkt einer ab 2020 beginnenden neuen Reihe von Beschäftigungen zu Musik und Bewegung. Yodfat Miron entstammt einer israelisch-jemenitischen Musiker*innenfamilie. Sie studierte Viola in Tel Aviv und Berlin bei Chaim Taub, Hartmut Rhode und Walter Küssner. Sie war mehrfache Stipendiatin der America-Israel-Foundation und spielte Solo-Viola im West Eastern Divan Orchester unter Daniel Barenboim. Mit verschiedenen Kammermusikformationen, Ensembles und Sinfonieorchestern wie der Camerata Bern, dem Ensemble Resonanz, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem MCO trat Yodfat Miron bei internationalen Festivals und Konzerthäusern auf. Seit 2013 ist Yodfat Miron Mitglied im Solistenensemble Kaleidoskop und hat dort als Musikerin und Performerin u.a. im Radialsystem, im Haus der Berliner Festspiele, in den Operadagen Rotterdam, bei der Ruhrtriennale und im deSingel - Antwerpen mitgewirkt. Alix Eynaudi wurde in der Pariser Oper zur Balletttänzerin ausgebildet. Sie arbeitete in verschiedenen Ballettkompanien, bevor sie im Gründungsjahr zu P.A.R.T.S. nach Brüssel kam. 1996 wechselte sie zu Anne-Teresa De Keersmaekers Kompanie Rosas, deren Mitglied sie sieben Jahre lang war. Seit 2005 kreiert Eynaudi ihre eigenen Stücke: "Crystall" mit Alice Chauchat (2005), "Supernaturel" (2007), "Long Long Short Long Short" (2009) mit Agata Maszkiewicz. "Exit" (2011). "Monique" (2012), ein Tanzduett mit Mark Lorimer, 2015 "Edelweiss". Derzeit arbeitet sie an "Noa & Snow", einem choreographischen Salon (erstmalig im November 2018 im Volkskundemuseum in Wien). Seit 2019 ist sie Stipendiatin des Kunstforschungsprogramms Peek des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) für die Entwicklung von "Noa & Snow". Sie entwickelt zudem Projekte mit anderen Künstler*innen und ist an Stücken von Superamas, Anne Juren, Boris Charmatz und Jennifer Lacey beteiligt. Ihre künstlerische Praxis beinhaltet auch das Unterrichten von Workshops in P.A.R.T.S., Brüssel, ImPulsTanz, Wien, HEAD, Genf, La Manufacture, Lausanne.

  • 27.04.Sa
  • 28.04.So

"Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens"

Solistenensemble Kaleidoskop und copy & waste

Die Emotionalität eines Popsongs, Verdis Greatest Hits und eine stotternden Reflexion über die Regression des Hörens: Der kritische Text von Theodor W. Adorno ist Ausgangspunkt für einen diskursiven Abend mit dem Theaterkollektiv copy & waste. Das Solistenensemble Kaleidoskop gestaltet vielseitig-mehrspurige und schiefe Ebenen, um möglichen Echos und Bedeutungen des Textes zuzuhören und ihn gleichzeitig mit unterschiedlichen musikalischen Formen zu übertönen. In einer Gesamtkomposition von Clara Gervais entsteht ein Melodram, in dem Adornos berühmter Aufsatz über E- und U-Musik selbst Musik zu werden scheint. Das Solistenensemble Kaleidoskop wurde 2006 gegründet. Im Laufe der Jahre hat sich das Ensemble stetig gewandelt und immer wieder innovative Formen der Musikvermittlung erprobt. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus anderen Genres sucht Kaleidoskop nach neuen Aufführungsformen. Das Repertoire reicht vom Frühbarock bis zur aktuellen Musik, auch eigene Musikkonzepte werden entworfen. Kaleidoskop arbeitet eng mit dem Radialsystem in Berlin zusammen und ist zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Kunstfest Weimar, den Kunst-FestSpielen Herrenhausen, dem Sydney Festival, dem Holland Festival, Wien Modern oder den Donaueschinger Musiktagen und war Ensemble in Residence u.a. bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker. Kaleidoskop spielt an Häusern wie dem Concertgebouw Brügge, Harpa in Reykjavík, Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste Dresden oder Kampnagel Hamburg, dem Berghain und der Philharmonie. Im Laufe des künstlerischen Engagements hat das Solistenensemble mit Künstler*innen wie Sasha Waltz, Sabrina Hölzer, Jennifer Walshe, Georg Nussbaumer, Laurent Chétouane, Sebastian Claren und der Band Mouse on Mars zusammengearbeitet.

Ra
dar

Radial Neues. Von hier und aus aller Welt.

Heute: The Only Good System is a Sound System 🔊🔊 Die Boxen sind da, der Schallschutz aufgebaut und die Musiker*innen machen ihre letzten Proben - um 19 Uhr geht es los, Tickets gibt es noch an der Abendkasse. Wir sind gespannt und drücken die Daumen!
Radialsystem V
vor 17 Stunden
Ostern steht vor der Tür, The Only Good System steht in den Startlöchern und wir haben über die Feiertage veränderte Kassenöffnungszeiten: Fr, 19. und Sa, 20.04.2019 ab 18 Uhr So, 21.04.2019 ab 16 Uhr Mo, 22.04.2019 geschlossen Photo: Phil Dera
Radialsystem V
vor 1 Tag
"Als subjektives Komplement des musikalischen Fetischismus diagnostizierte Adorno eine 'Regression des Hörens'." In einem diskursiven Abend nehmen das Solistenensemble Kaleidoskop und das Theaterkollektiv copy & waste uns mit in Adornos Gedankenwelt. Ein Melodram, in dem Adornos Aufsatz über E- und U-Musik selbst Musik zu werden scheint.
Radialsystem V
vor 3 Tagen
RT  @SZukunftBerlin : Friederike Hofmeister vom  @radialsystem  und  @andrichter  eröffnen die Veranstaltung mit einem Hinweis auf die Bedeutung…
Radialsystem V
vor 1 Woche
"A new Berlin festival, The Only Good System, seeks to put the materiality and practices of bass and sound system culture front and center." -  @EBnet  Visit the festival April 19 to 21 at #Radialsystem! https://t.co/DhvxV1rA5B
Radialsystem V
vor 3 Wochen
RT  @bastillemusique : Heute gibt’s mit dem  @TrioCatch  in der Kölner Philharmonie drei Uraufführungen von #MilicaDjordjević, #MikelUrquiza un…
Radialsystem V
vor 1 Monat