deen
  • 19.12.Mi
  • 19.12.Mi
  • 20.12.Do
  • 20.12.Do
  • 21.12.Fr
  • 22.12.Sa
  • 22.12.Sa
25 Jahre Sasha Waltz & Guests

SWG25Y

Eine Installation von Hanno Leichtmann

Zum 25. Jubiläum von Sasha Waltz & Guests kreiert der Klangkünstler Hanno Leichtmann eine Installation, die sich aus vielen verschiedenen Sounds der Stücke der letzten 25 Jahre zusammensetzt. Ihrem Kontext entnommen, bearbeitet und verfremdet ist eine neue Komposition für sechs Lautsprecher entstanden: eine musikalische Werkschau. Das Klangmosaik lädt zum Erinnern, vor allem aber zum Neuentdecken des musikalischen und tänzerischen Repertoires von Sasha Waltz & Guests ein. Vor und nach den Vorstellungen von "Kreatur" im Radialsystem können sich die Besucher im Saal ganz auf ihren Hörsinn konzentrieren und in der sechskanaligen Soundinstallation frei bewegen. Am 20. und 21. Dezember wird die Installation von 18.45 - 19.30 Uhr begleitet durch Improvisationen von Tänzern, die an den Choreographien von Sasha Waltz beteiligt waren. Im Zusammenspiel von Klang und Körpergedächtnis entsteht so bewegte Erinnerung. Hanno Leichtmann ist seit langem ein Weggefährte von Sasha Waltz & Guests; so komponierte er 1996 gemeinsam mit Lars Rudolph die Musik zu "Allee der Kosmonauten" und wirkte zum 15. Jubiläum der Compagnie an verschiedenen Projekten mit. Er ist Soundartist, Produzent elektronischer Musik sowie Kurator verschiedener Festivals wie "Letra / Tone", "Vu De L’Extérieur" oder "SYN/CUSSION". Soundinstallationen, die auf der Verwendung von Klangarchiven aufbauen - wie die Vorliegende für Sasha Waltz & Guests - präsentierte er u.a. im Museum Künstlerkolonie Darmstadt im Rahmen der 48. Internationalen Ferienkurse für Neue Musik, Darmstadt, im Osthaus Museum Hagen oder im Haus der Kulturen der Welt Berlin. Sein neues Festivalformat "Letra / Tone" findet vom 8. bis 10. März 2019 im Radialsystem statt.

  • 19.12.Mi
  • 20.12.Do
  • 21.12.Fr
  • 22.12.Sa
Kreatur

Kreatur

Sasha Waltz & Guests

Sasha Waltz untersucht in "Kreatur" mit 14 Tänzern Phänomene des Seins vor dem aktuellen Hintergrund einer zerrissenen Gesellschaft: Macht und Ohnmacht, Dominanz und Schwäche, Freiheit und Kontrolle, Gemeinschaft und Isolation. Für "Kreatur" arbeitete Sasha Waltz erstmals mit der Modedesignerin Iris van Herpen, dem Lichtdesigner Urs Schönebaum und dem Musik- und Performance-Trio Soundwalk Collective zusammen - alle Partner entwickeln ihre Werke interdisziplinär und suchen den Austausch mit anderen künstlerisch-wissenschaftlichen Feldern. Die niederländische Modedesignerin Iris van Herpen verbindet traditionelles Handwerk mit innovativer digitaler Technologie zur Herstellung ihrer visionären Kunst. Organisch und technoid zugleich scheinen ihre skulpturalen Kreationen sich teils mit dem Körper zu verbinden wie eine zweite Haut, teils wie ein Panzer als Hülle um den Körper zu legen. Urs Schönebaum gestaltet mit seinen Lichtkonzepten Räume für Theater- und Operninszenierungen, Ausstellungen, Performances und Installationen weltweit u. a. für Marina Abramovic, Robert Wilson oder Michael Haneke. Das Soundwalk Collective (Berlin / New York) lässt in seine genreübergreifenden Klangkompositionen Methoden der Anthropologie, Ethnographie und Psychogeographie einfließen, für "Kreatur" u. a. Aufnahmen aus dem Berghain Berlin und der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Im Letzten Jahr waren sie vertreten auf der documenta 14 Athen/Kassel, zuletzt erschien u. a. das Album "Killer Road" in Zusammenarbeit mit Patti Smith und "Before Music There Is Blood". Sasha Waltz & Guests wurde 1993 von Sasha Waltz und Jochen Sandig in Berlin gegründet. Bis zum heutigen Zeitpunkt haben zahlreiche Künstler und Ensembles - Architekten, Bildende Künstler, Choreographen, Filmemacher, Designer, Musiker, Sänger und Tänzer - aus 30 Ländern in über 80 Produktionen, "Dialoge"-Projekten und Filmen als "Guests" mitgewirkt. Sasha Waltz & Guests arbeitet in einem internationalen, sich ständig weiter entwickelnden Netz von Produktions- und Gastspielpartnern und zeigt aus dem derzeit 20 Produktionen umfassenden Repertoire ca. 70 Vorstellungen pro Jahr weltweit. In Berlin kooperiert die Compagnie mit einer großen Bandbreite von Einrichtungen wie Stadttheatern, Opernhäusern, Museen und hat zur Gründung innovativer Produktionsorte für den Dialog der Künste beigetragen - den Sophiensælen (1997) und dem Radialsystem (2006). 2013 wurde die Compagnie offiziell zum "Kulturbotschafter der Europäischen Union" ernannt. 2014 ehrte der Fonds Darstellende Künste Sasha Waltz & Guests mit dem "george tabori ehrenpreis". Sasha Waltz & Guests feiert 25. Jubiläum: Nach Wiederaufnahmen von Repertoirestücken wie "Allee der Kosmonauten" (1996) in Berlin und auf internationalen Gastspielen und der Uraufführung von "Exodos" im August folgten Vorstellungen in der Staatsoper Unter den Linden, der Deutschen Oper Berlin und dem Haus der Berliner Festspiele. Bereits über das Jahr 2019 hinaus sind Neuproduktionen von Sasha Waltz & Guests in Planung. Sasha Waltz übernimmt dann neben der künstlerischen Leitung ihrer Compagnie die Ko-Leitung des Staatsballetts Berlin gemeinsam mit Johannes Öhman. Neben dem Berliner Spielbetrieb, internationalen Gastspielen und der Repertoirepflege ist Sasha Waltz & Guests verstärkt auch im Bereich "Bildung & Gesellschaft" tätig - ausgehend von der 2007 gegründeten Kindertanzcompany Berlin, der seit 2016 aktiven Plattform "ZUHÖREN - Dritter Raum für Kunst und Politik" und verschiedenen Angeboten für professionelle Tänzer. Iris Van Herpen, die sich ursprünglich für Tanz interessierte, studierte bis 2006 Modedesign an der Akademie für Bildende Künste Arnhem (ArtEZ) und arbeitete danach als Praktikantin u.a. bei Alexander McQueen in London und Claudy Jongstra in Amsterdam. 2007 gründete sie ihr eigenes Modelabel Iris van Herpen, unter dem sie sowohl Haute Couture als auch tragbare Mode für Frauen (Prêt-à-porter) vermarktet. Darüber hinaus entwirft sie gelegentlich Kostüme für die Bühnenshows von Künstlerinnen wie Björk oder Lady Gaga. Im Juli 2011 wurde sie Gastmitglied des renommierten Pariser Chambre Syndicale de la Haute Couture. Angesehene Modezeitschriften wie Vogue, Harper's Bazaar oder Dazed & Confused berichten über ihre Kreationen. Das TIME Magazine würdigte ein von ihr entworfenes, im 3D-Druck hergestelltes Kleid als eine der "fünfzig besten Erfindungen des Jahres 2011". Urs Schönebaum arbeitete nach Abschluss der Ausbildung zum Fotografen 1995 bis 1998 als Beleuchter bei Max Keller an den Münchner Kammerspielen. Es folgten Regieassistenzen am Grand Théâtre de Genève und dem Lincoln Center New York. Seit 2000 arbeitet er als Lichtdesigner für Theater, Oper, Ausstellungen, Performances und Installationen. Seine Arbeit umfasst mehr als 100 Produktionen für Bühnen wie La Monnaie (Brüssel), Opéra Bastille / Opéra Garnier (Paris), Metropolitan Opera (New York), Bolschoi Theater (Moskau), Festivals in Avignon und Aix-en-Provence und Sydney Opera House. Er arbeitete u.a. mit Regisseuren wie William Kentridge und Michael Haneke. Mit Robert Wilson verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Urs Schönebaum entwickelte außerdem das Lichtdesign für Kunstprojekte von Vanessa Beecroft, Anselm Kiefer, Dan Graham und Marina Abramović. "Kreatur" ist die erste Zusammenarbeit von Urs Schönebaum und Sasha Waltz. Das internationale Musikkollektiv Soundwalk Collective kreiert in New York und Berlin Konzept-Alben, Sound-Installationen und Live-Performances. In ihre genreübergreifenden Kompositionen fließen Methoden der Anthropologie, Ethnographie und Psychogeographie, Naturbeobachtungen, nicht lineare Narrative sowie Erkundungen in Soundaufnahme und Synthese ein. Die Musiker des Soundwalk Collective treten weltweit in renommierten Häusern und bei Festivals auf. Im April 2016 schuf das Kollektiv am New York Times Square die großformatige, partizipative und audiovisuelle Installation "Jungleized". Mit dem Song "Killer Road", einer mit Patti Smith und Jesse Paris Smith geschriebenen Hommage an die Musikerin und Sängerin Nico, traten sie 2014 live in Berlin, London und New York auf. 2017 erschien ihr Album "Before Music There Is Blood".

  • 23.12.So
Urban Strings

gegensaitig - Barock am Vorweihnachtsabend

Urban Strings

Musik folgt oft den elementaren Lebensprinzipien von Wiederholung und Veränderung. Am Vorweihnachtsabend stellt das Konzert "gegensaitig" besondere Werke des Barock in den Mittelpunkt und experimentiert dabei mit Wiederholung, Reflexion und Variation sowie mit unterschiedlichen Aufstellungsorten, szenischen Mitteln und strukturellen Verfremdungen, um die der Musik zugrundeliegenden Ideen und ihre ihr innewohnende Architektur räumlich erlebbar zu machen. Die Musikerinnen und Musiker von Urban Strings machen dabei von der in der Barockzeit beliebten Technik des "Scordierens" Gebrauch: Die Technik ermöglicht durch spezielle Stimmung der Geige, gänzlich unterschiedliche Klangspektren zu erzeugen. Es erklingen Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Pachelbel und Johann Sebastian Bach - extravagante, anrührende und virtuose Chaconnen, Kanons und Variationsmodelle für Violinen und Werke für Orgel solo, aufgeführt von Georg Kallweit und Tabea Höfer an Violine / Viola, Walter Rumer an der G Violone und Leo van Doeselaar an der Orgel. Das Ensemble Urban Strings wurde 2012 von dem Musikdramaturgen und Konzertdesigner Folkert Uhde und dem international renommierten Violinisten Georg Kallweit gegründet, um besondere szenische Konzerte und Musiktheaterabende zu realisieren. Ungewöhnliche Programmkom-binationen, Licht-, Regie- und Raumkonzepte sowie die spartenübergreifende Zusammenarbeit von Musikern, Sängern, Schauspielern und Tänzern gehören zum Konzept. Künstlerische Heimat und Premierenort ist das Radialsystem. Hier wurden zuletzt die erfolgreichen Abende "Friends of Amarillis" und zuvor "Angels' Share" zur Aufführung gebracht. Die neueste Produktion von Urban Strings ist eine klangräumliche Adaption von Bachs "Goldbergvariationen", die 2018 Premiere beim Bachfest in Köthen haben wird. Einladungen zu nationalen und internationalen Festivals führen das Ensemble nach Nürnberg, Köthen, Norwegen und Finnland.

  • 29.12.Sa
  • 30.12.So
  • 31.12.Mo

Petite messe solennelle

Nico and the Navigators

Zwischen zarten Gefühlen, intellektueller Dekadenz und den Nachwehen der Revolution: Die letzte Komposition des italienischen Opernspezialisten Rossini erscheint wie ein Sinnbild für seine seelische Zerrissenheit zwischen Glaube, Zweifel und Humor. Auf die Verschmelzung mit Gott folgt in der "Petite messe solennelle" immer wieder der Rückzug in die Einsamkeit oder ein vom Schalk getriebener Blick auf die "Letzten Dinge". Zum Jahresende greift Regisseurin Nico Hümpel die höchst erfolgreiche Produktion, die 2012 letztmals im Radialsystem gezeigt wurde, auf, verwandelt gemeinsam mit dem Dirigenten Nicholas Jenkins sowie zwölf Sängern, drei Pianisten und vier Performern das Oratorium semi seria in Bilder und übersetzt es in ihre eigenwillige Navigator-Sprache. Dabei skizzieren sie die Höhenflüge und Abgründe der letzten Lebensjahre Rossinis und entführen uns in die Welt eines 'lebensbejahenden Zweiflers'. Nico and the Navigators wurden 1998 von Nicola Hümpel & Oliver Proske am Bauhaus Dessau gegründet. Als "artists in residence" in den Berliner Sophiensælen entwickelten sie in den ersten Jahren den Zyklus "Menschenbilder" - eine Reihe erfolgreicher Inszenierungen, die sich mit ihrer bildstarken Sprache in der globalen Theaterlandschaft durchsetzten. Seit 2006 sind sie mit Projekten um Schubert, Händel, Bach, Rossini, Mahler und zeitgenössischer Musik in der Welt der Oper und des Musiktheaters zu finden. Das Ensemble geht weltweit auf Tour und ist an renommierten Häusern und Festivals zu sehen. 2011 wurde das Ensemble für seine Arbeit als herausragendes Ensemble der freien Theaterszene mit dem George-Tabori-Preis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt Nicola Hümpel den Konrad-Wolf-Preis durch die Akademie der Künste.

  • 18.01. - 19.01.

Ultraschall Berlin

Festival für neue Musik

Auch zu seinem 20. Jubiläum bleibt sich Ultraschall Berlin, das Festival für neue Musik von Deutschlandfunk Kultur und kulturradio vom rbb, seinem Auftrag treu, wesentliche Entwicklungen der zeitgenössischen Musik exemplarisch abzubilden, Komponist*innen und Interpret*innen in Beziehung zueinander zu bringen und aktuelle Werke in Maßstäbe setzenden Aufführungen zu präsentieren. Die mit diesem Schlagwort nur unzureichend bezeichnete Neue Musik ist vielfältiger denn je und kennt keine Scheuklappen oder Genregrenzen. Ein zentrales Merkmal von Ultraschall ist daher die Balance aus Ur- und Erstaufführungen und die Beleuchtung von Werken der jüngeren Vergangenheit in aktuellem, verändertem Kontext. So stehen bei den fünf Konzerten im Radialsystem Werke von Natacha Diels, Christian Mason und Sara Glojnarić neben Werken von Georges Aperghis, Morton Feldman und Iannis Xenakis. Das Notos Quartett gibt der Besetzung Klavierquartett, die bislang in der zeitgenössischen Musik eher zurückhaltend beachtet wurde, neue Impulse, Sebastian Berweck, Silke Lange und Martin Lorenz spielen Musik für drei Synthesizer und das Ensemble Adapter präsentiert unter anderem "Music for Japan" und "Music for Europe". Ultraschall Berlin findet neben dem Radialsystem ebenfalls im Haus des Rundfunks Berlin, im Heimathafen Neukölln und an der Volksbühne statt. Das Tagesticket für Freitag finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1324763 Das Tagesticket für Samstag finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1324770 Eine Veranstaltung von Deutschlandfunk Kultur und kulturradio vom rbb.

Ra
dar

Radial Neues. Von hier und aus aller Welt.

Kompositionen von Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Pachelbel und Johann Sebastian Bach stehen am kommenden Sonntag auf dem Programm von Gegensaitig - Barock am Vorweihnachtsabend / Urban Strings. Kommt vorbei und lasst euch von den Urban Strings in Weihnachtsstimmung bringen. Photo: Georg Kallweit
Radialsystem V
vor 8 Stunden
RT  @UltraschallB : Unser Programm ist online! ➡️ https://t.co/xPB6yW6GwG  @DSOBerlin   @zafraanski  #usb19 #NeueMusik #UltraschallFestival https…
Radialsystem V
vor 9 Stunden
"Diese Wesen trippeln in einem silbernen, zarten, drahtwölkchenähnlichen Kokon." Erst Anfang des Monats feierte Sasha Waltz & Guests Produktion Sasha Waltz & Guests / Kreatur ihre österreichische Erstaufführung. Am kommenden Wochenende ist sie bei uns zu sehen.
Radialsystem V
vor 1 Tag
🎄 Radialer Advent 🎄 Es ist Mitte Dezember und auch die Letzten sollten mit der Planung für die Weihnachtstage begonnen haben. Wir möchten euch einladen, zwischen den Jahren im Radialsystem vorbeizuschauen und verlosen 2x2 Tickets für die Vorstellung von Petite messe solennelle / Nico and the Navigators am 30. Dezember um 20 Uhr. Um an der Verlosung teilzunehmen, kommentiert diesen Beitrag bis zum 19. Dezember 2018 um 12 Uhr. Teilnahmebedingungen: http://bit.ly/RS_Teilnahmebedingungen #radialeradvent
Radialsystem V
vor 2 Tagen
RT  @conventkongress : In einer Stunde beginnt die 3. ZEIT KONFERENZ Der Auftrag zu den drängenden Fragen unserer Zeit. Livestream unter http…
Radialsystem V
vor 1 Woche
"Der Rausch ist ein Sehnen am Rand eines tiefen Dunkels entlang." Heave in Pity ist am 4. und 5. Dezember bei uns im Radialsystem. Die  @SZ  besuchte die Premiere in München: https://t.co/4FzudzMktI Photo: Jean-Marc Turmes https://t.co/Bb3lGwQ5oa
Radialsystem V
vor 3 Wochen