deen
  • 19.01.Sa
  • 20.01.So
Studio A

Showing

Appstage Bologna

Eine ausgewählte Gruppe internationaler Studierender erarbeitete in einem viermonatigen Kurs des Appstage-Programms der Alma Danza Tanzschule in Bologna ein Programm, das nun an zwei Abenden im Studio A des Radialsystems präsentiert wird. Unter der Leitung der italienischen Choreographin Elisa Pagani von der DNA Company, des israelisch-italienischen Choreographenduos Michal Mualem & Giannalberto de Filippis und Luc Dunberry, dem kanadischen Tänzerchoreographen und langjährigen Mitglied der Compagnie Sasha Waltz & Guests entstanden drei kurze Performances. Das Appstage-Programm soll Tanzstudierenden, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, ähnliche Erfahrungen ermöglichen wie in einer Tanzkompanie oder einer großen Tanzproduktion - mit dem Ziel, sich als Tänzer*innen und Performer*innen weiterzuentwickeln und einen Einstieg in die professionelle Tanzwelt zu finden.

  • 19.01.Sa
Neue Vocalsolisten

Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik

Neue Vocalsolisten

Ein Programm über Zauberei und damit über die Spannung zwischen Schein und Sein, über das (manchmal hinterhältige, aber immer überraschende) Spiel mit Illusionen, aber auch über die Kombinationsgabe, die zum Beispiel für Passwörter gebraucht wird. Wie im wirklichen Leben, so sind auch die Passwörter im gleichnamigen Vokalwerk von Georges Aperghis zufällig und sinnlos, eine "Polyphonie der Bedeutungen, die nichts mehr bedeutet". Valerio Sannicandro hat für seine "Zaubersprüche" Texte in Althochdeutsch verwendet. Das dunkle und ebenso ironisch gebrochene Werk evoziert Rituale, bei denen die Sänger*innen in verschiedenen Konstellationen auftreten und mit rein vokalen Mitteln eine Spazialisierung des Klangs erreichen. Michael Beils "Die Drei" ist Teil seines Werkzyklus' über Goethes "Hexeneinmaleins" und spielt mit klanglichen und strukturellen Kombinationsmöglichkeiten, die sich aus der Zahl 3 für sechs Sänger*innen ergeben. Auch Michael Pelzel spielt in seinem "Etüdenbuch zu Diabelli" mit Kombinationen. Das Stück ist die Vorstufe zu einem Musiktheater über den Taschenspieler Grazio Diabelli, einen vormals grandiosen Zauberkünstler, den seine Kunst verlassen hat. Mit welcher Zauberkunst und Magie die beiden jungen Komponistinnen Sara Glojnarić und Yiran Zhao aufwarten, bleibt noch eine Überraschung. Sicher ist jedenfalls: Es handelt sich um ein Programm, mit dem die Neuen Vocalsolisten verzaubern werden. Das Tagesticket für Samstag finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1324770 Im Radio: Deutschlandfunk Kultur, Konzert, 19.01.2019, live kulturradio vom rbb, Musik der Gegenwart, 10.04.2019, 21.04 Uhr Die sieben Konzert- und Opernsolisten der Neuen Vocalsolisten, vom Koloratursopran über den Countertenor bis hin zum schwarzen Bass, verstehen sich vor allem als Forscher*innen und Entdecker*innen. Dabei bewegt sich das Vokalensemble insbesondere auf dem Terrain des gegenwärtigen Musiktheaters - unter Nutzung der Elektronik und Videokunst. Auch interdisziplinäre Arbeit mit Bildender Kunst, Literatur sowie Elementen der Alten Musik gehört zum Konzept. Internationale Beachtung fanden in den vergangenen Jahren Musiktheaterproduktionen wie "Freizeitspektakel" von Hannes Seidl und Daniel Kötter oder José-María Sánchez-Verdús "Aura" mit europaweiten Aufführungen.

  • 19.01.Sa
Ensemble Adapter

Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik

Ensemble Adapter

1983 schrieb die Komponistin Bunita Marcus für das japanische Ensemble Sound-Space ARK eine "Music for Japan". Sie habe eigentlich "ein hässliches Stück" schreiben wollen, sagt Marcus, aber ihr Lehrer Morton Feldman rühmte die "vielfältigen und suggestiven Bilder", die beim Publikum halluzinöse Wirkungen entfalteten. 33 Jahre später schrieb die britische Komponistin Naomi Pinnock für das deutsch-isländische Ensemble Adapter eine "Music for Europe". Die Besetzung ist identisch, der geographische und damit politische Fokus ein anderer. Ausgangspunkt für die Komposition war das während des ersten Weltkriegs entstandene Gemälde "Hoch und strahlend steht der Mond" von Paul Klee. Pinnock verknüpft in ihrer "Musik für Europa" die Erinnerung an eine der großen Katastrophen des Kontinents mit der Entscheidung Großbritanniens für den Brexit im Jahr 2016. Bei Ultraschall werden diese beiden Werke durch ein neues Werk der amerikanischen Komponistin Natacha Diels ergänzt, die die Instrumentalbesetzung um Live-Elektronik erweitert. Das Tagesticket für Samstag finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1324770 Im Radio: Deutschlandfunk Kultur, Konzert, 06.02.2019, 20.03 Uhr kulturradio vom rbb, Musik der Gegenwart, 17.04.2018, 21.04 Uhr Das Ensemble Adapter ist ein deutsch-isländisches Ensemble für Neue Musik mit Sitz in Berlin. Den Kern der Gruppe bildet ein Quartett aus Flöte, Klarinette, Harfe und Schlagzeug. Gemeinsam mit fest ausgewählten Instrumentalist*innen entstehen daraus Kammermusikbesetzungen mit bis zu 10 Spieler*innen. Neben zahlreichen Uraufführungen widmet Adapter sich in Konzerten und im Studio einem individuellen und internationalen Repertoire zeitgenössischer Musik. In eigenen Projekten und Koproduktionen erprobt das Ensemble außerdem grenzübergreifende Arbeitsweisen in verschiedenen Genres.

  • 25.01.Fr
  • 26.01.Sa
  • 27.01.So
RETURNING HOME

RETURNING HOME

Ludger Engels & Solistenensemble Kaleidoskop

Was passiert, wenn zwei Menschen nach langer Zeit wieder aufeinandertreffen? Ihr halbes Leben lang wartet Penelope auf die Rückkehr Ulisses und macht dabei die Sehnsucht zu ihrem Lebensinhalt, bevor Ulisse nach Jahrzehnten des Krieges und des Umherirrens zurückkehrt. Doch was ist geblieben von der einstigen Vertrautheit? Ist eine Heimkehr nach dem Durchlebten überhaupt noch möglich? Und was bedeutet Heimat für jede*n einzelne*n? Diesen Fragen geht das Musiktheater "RETURNING HOME" in der Regie von Ludger Engels anhand von Claudio Monteverdis Oper "Il ritorno d'Ulisse in patria" (1640) in Spiegelung mit fast zeitgleich entstandenen koreanischen "Gagok"-Gesängen nach. Die zunächst so verschieden erscheinenden musikalischen Ausdrucksformen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Motiven von Heimat, Fremde und Sehnsucht auseinandersetzen, treffen im musikalischen und räumlichen Dialog zweier Ensembles aufeinander, überlagern einander und verbinden sich. Die Protagonist*innen bewegen sich durch neu entstehende Orte der Begegnung mit sich selbst und dem Anderen - dem vom Vertrauten Abweichenden. Das Solistenensemble Kaleidoskop wurde 2006 gegründet. Im Laufe der Jahre hat sich das Ensemble stetig gewandelt und immer wieder innovative Formen der Musikvermittlung erprobt. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus anderen Genres sucht Kaleidoskop nach neuen Aufführungsformen. Das Repertoire reicht vom Frühbarock bis zur aktuellen Musik, auch eigene Musikkonzepte werden entworfen. Kaleidoskop arbeitet eng mit dem Radialsystem in Berlin zusammen und ist zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Kunstfest Weimar, den KunstFestSpielen Herrenhausen, dem Sydney Festival, dem Holland Festival, Wien Modern oder den Donaueschinger Musiktagen und war Ensemble in Residence u.a. bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker. Kaleidoskop spielt an Häusern wie dem Concertgebouw Brügge, Harpa in Reykjavík, Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste Dresden oder Kampnagel Hamburg, dem Berghain und der Philharmonie. Im Laufe des künstlerischen Engagements hat das Solistenensemble mit Künstler*innen wie Sasha Waltz, Sabrina Hölzer, Jennifer Walshe, Georg Nussbaumer, Laurent Chétouane, Sebastian Claren und der Band Mouse on Mars zusammengearbeitet. Der Regisseur und Musiker Ludger Engels war bis 2013 Chefregisseur und stellvertretender Intendant am Theater Aachen. Er wurde neben seinen Opern- und Schauspielproduktionen international besonders durch seine interdisziplinären Projekte bekannt. Für die KunstFestSpiele Herrenhausen entstanden u.a. die Klanginstallation "Chorus" und das Musiktheater "Semele Walk" in der Couture von Vivienne Westwood. Seine letzten Arbeiten waren u.v.a. "Intolleranza 1960" mit dem Kunst- und Performancefestival NO NO!, die Theaterinstallation "FaustIn and out/Urfaust" und die Uraufführung des Raum-Klang-Projekts "tempi agitati" mit den Neuen Vocalsolisten. Gemeinsam mit dem Solistenensemble Kaleidoskop erarbeitete er die Performance "Bajazzo Road Opera" (2017) oder "RETURNING HOME" (2018/2019). Seit 2015 ist Ludger Engels Studiengangsleiter und Mentor für das Fach Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg.

  • 18.01. - 19.01.

Ultraschall Berlin 2019

Festival für neue Musik

Auch zu seinem 20. Jubiläum bleibt Ultraschall Berlin, das Festival für neue Musik von Deutschlandfunk Kultur und kulturradio vom rbb, seinem Auftrag treu, wesentliche Entwicklungen der zeitgenössischen Musik exemplarisch abzubilden, Komponist*innen und Interpret*innen in Beziehung zueinander zu bringen und aktuelle Werke in Maßstäbe setzenden Aufführungen zu präsentieren. Die mit diesem Schlagwort nur unzureichend bezeichnete Neue Musik ist vielfältiger denn je und kennt keine Scheuklappen oder Genregrenzen. Ein zentrales Merkmal von Ultraschall ist daher die Balance aus Ur- und Erstaufführungen und die Beleuchtung von Werken der jüngeren Vergangenheit in aktuellem, verändertem Kontext. So stehen bei den fünf Konzerten im Radialsystem Werke von Natacha Diels, Christian Mason und Sara Glojnarić neben Werken von Georges Aperghis, Morton Feldman und Iannis Xenakis. Das Notos Quartett gibt der Besetzung Klavierquartett, die bislang in der zeitgenössischen Musik eher zurückhaltend beachtet wurde, neue Impulse, Sebastian Berweck, Silke Lange und Martin Lorenz spielen Musik für drei Synthesizer und das Ensemble Adapter präsentiert unter anderem "Music for Japan" und "Music for Europe". Ultraschall Berlin findet neben dem Radialsystem ebenfalls im Haus des Rundfunks Berlin, im Heimathafen Neukölln und an der Volksbühne statt. Das Tagesticket für Samstag finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1324770 Eine Veranstaltung von Deutschlandfunk Kultur und kulturradio vom rbb.

Ra
dar

Radial Neues. Von hier und aus aller Welt.

Eine halbe Stunde vor den Aufführungen des Musiktheaters Ludger Engels & Solistenensemble Kaleidoskop / Returning Home bietet das Solistenensemble Kaleidoskop eine kurze Einführung in die Inhalte rund um die Sage des Ulisses an. Am 26.01.2019 wird es nach der Aufführung ein Gespräch mit den Musiker*innen geben. Also sammelt eure Fragen! Photo: Sihoon Kim
Radialsystem V
vor 7 Stunden
Der Klang der Stille 🎼🤫 Mit dem Konzert The Sound of Silence - chor berlin eröffnet das international renommierte Vokalensemble CHORWERK RUHR am 21. Februar das Festival Chor@Berlin 2019 bei uns im Radialsystem! Photo: Pedro Malinowski
Radialsystem V
vor 1 Tag
Gestern war unser Künstlerischer Leiter Matthias Mohr zu Gast bei radioeins im Babylon und sprach über das heute und morgen bei uns stattfindende Festival Ultraschall Berlin – Festival für Neue Musik und die beiden Tanzpremieren Tongue Twisters und Sergiu Matis / Hopeless. - Open Spaces #1 im Februar im Radialsystem. Den Beitrag könnt ihr hier nachhören!
Radialsystem V
vor 1 Tag
RT  @naomipinnock : Thinking about Brexit...it's still as painful a rupture as ever. My Music for Europe, written in 2016, is coming to Berli…
Radialsystem V
vor 5 Tagen
RT  @UltraschallB : Unser Programm ist online! ➡️ https://t.co/xPB6yW6GwG  @DSOBerlin   @zafraanski  #usb19 #NeueMusik #UltraschallFestival https…
Radialsystem V
vor 1 Monat
RT  @conventkongress : In einer Stunde beginnt die 3. ZEIT KONFERENZ Der Auftrag zu den drängenden Fragen unserer Zeit. Livestream unter http…
Radialsystem V
vor 1 Monat