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  • 24.03.So
  • 24.03.So
HopSkipJump

HopSkipJump - SKIP für Kleinkinder

Familienkonzerte für alle Sinne

Hop! Skip! Jump! Mit Instrumenten, bunten Stoffresten und quietschenden Objekten konzipieren fünf Musikerinnen eine dreiteilige Reihe mit Familienkonzerten und entwickeln mit Klang, Bewegung und Tastsinn ein vielschichtiges musikalisches Erlebnis für die ganze Familie. Aus barocker bis zeitgenössischer Musik, aus Kinderliedern und Popsongs entsteht eine Geschichte, bei der das Publikum eingeladen ist mitzumachen. Stille und Klang, Bewegung und Entspannung wechseln sich ab und weben die unterschiedlichen Musikwerke zusammen. Die Reihe "HopSkipJump" hebt die traditionellen Rituale eines Konzertes auf und lädt kleine und größere Besucher*innen dazu ein, sich am Geschehen zu beteiligen. Unter einem bunten Stoffzelt können die Kinder Objekte in die Hand nehmen, durch Trommeln am Boden einen Sturm herbeizaubern und sich unter den Kissen am Boden verstecken. Die Musikerinnen spielen und führen als Performerinnen durch die Stücke und treten in engen Kontakt mit den Zuhörenden. Sie initiieren Bewegungen und regen klangliche Interventionen an. Das Publikum ist eingeladen, eine vielfältige Klangwelt sinnlich sowie akustisch zu erleben. Die drei Konzerte sind auf drei unterschiedliche Entwicklungsphasen der frühkindlichen Entwicklung ausgerichtet - Babys, Kleinkinder und Vorschulkinder. Bei allen Konzerten sind kleinere und größere Geschwister, Großeltern, Tanten, Onkel und Freund*innen herzlich willkommen! Weitere Informationen zu "HopSkipJump" sowie zu zukünftigen Konzerten finden Sie unter https://www.hopskipjump.de/ Daniella Strasfogel, geboren und aufgewachsen in New York City, war von 2010 bis 2015 Künstlerische Leiterin des Solistenensemble Kaleidoskop, dessen Gründungsmitglied sie ist. In dieser Position konzipierte und führte sie mehrere Musiktheaterprojekte in Berlin, in anderen Städten Deutschlands und Europas. Sie arbeitete mit diversen künstlerischen Partner*innen zusammen und entwickelte besondere Formate für Laienmusiker*innen und Jugendliche. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der szenischen Konzertprogrammation für Festivals und verschiedene Aufführungsorte, so u.a. für das Radialsystem, die Sommerlichen Musiktage Hitzacker, die Thüringer Bachwochen, das Haus der Berliner Festspiele, HELLERAU Dresden, Kampnagel Hamburg oder das Sydney Festival. Daniella Strasfogel unterrichtet seit 18 Jahren Violine. 2018 hat sie LOUDsoft gegründet, um neue Formate der Musikvermittlung zu entwickeln und Musikerlebnisse für Kinder zu schaffen, die Vielfältigkeit im Hören und Freiheit in der Bewegung ins Konzert bringen. http://www.daniellastrasfogel.com

  • 24.03.So
Elina Albach

Johannespassion

für Tenor allein, Cembalo, Orgel und Schlagwerk

Ein Spannungsfeld zwischen tradierten Hörgewohnheiten und ungewöhnlichen Bearbeitungen: Johann Sebastian Bachs "Johannespassion" wird an diesem Sonntag in der Passionszeit zu einem eindringlichen und fesselnden Kammermusikabend verdichtet. Der isländische Tenor Benedikt Kristjánsson erzählt in intimem Rahmen die vollständige Leidensgeschichte Christi und nimmt dabei verschiedene Rollen ein. Die Cembalistin Elina Albach und der Schlagzeuger Philipp Lamprecht zeichnen mit einer neuen, farbenreichen Bearbeitung das Orchester nach, während die Choräle - von der originalen Aufführungspraxis inspiriert - gemeinsam mit dem Publikum gesungen werden. Die Zuordnung einzelner Schlagwerkinstrumente zu jeweiligen Perspektiven, z.B. der Turbae-Chöre und die historischen Tasteninstrumente vermitteln einen besonderen Ensembleklang, der die Musik von Bach roh, ungefiltert und intensiv erklingen lässt. Diese besondere Version der berühmten Passion feiert an diesem Abend im Radialsystem Berlin ihre Premiere, bevor sie bei mehreren Festivals in Europa aufgeführt wird. Der Tenor Benedikt Kristjánsson ist in Húsavík, Island geboren. Er studierte bei Prof. Scot Weir an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin und ist 1. Preisträger des Internationalen Gesangs-Wettbewerbs cantateBach in Greifswald sowie Publikumspreisträger des Internationalen J. S. Bach-Wettbewerb in Leipzig. Solistische Engagements führten ihn u.a. in das Konzerthaus Wien, Berliner Philharmonie, Chapelle Royal in Versailles, Walt-Disney Hall in Los Angeles und Concertgebouw Amsterdam. Er arbeitete mit namhaften Orchestern wie der Nederlandse Bachverening, der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Freiburger Barockorchester mit Dirigenten wie Jos van Veldhoven, Vaclav Luks, Reinbert de Leeuw, Reinhard Goebel und Hans-Christoph Rademann. Er tritt regelmäßig bei Festivals wie dem Musikfest Stuttgart, den Thüringer Bachwochen, den Händelfestspielen Halle und dem Festival Oude Muziek in Utrecht auf. Sein Debüt-CD mit Liedern von Schubert und Isländischen Volksliedern erscheint in diesem Jahr beim Label GENUIN. Elina Albach, 1990 in Berlin geboren, studierte an der Schola Cantorum Basiliensis (Schweiz) und schloss ihr Masterstudium mit Auszeichnung ab. Sie war 2014 Stipendiatin der Concerto 21 Akademie der Alfred Toepfer Stiftung Hamburg, unterrichtete 2016-2017 Cembalo, Generalbass und Kammermusik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und ist als Korrepetitorin u.a. beim Leipziger Bach Wettbewerb und beim Deutschen Musikwettbewerb engagiert. Die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben und zahlreiche Aufnahmen belegen das herausragende Talent der Künstlerin. Elina Albach ist von 2018-2020 Künstlerin des Fellowship-Programms #bebeethoven, einem Projekt von PODIUM Esslingen anlässlich des Beethoven-Jubiläums 2020. In diesem Rahmen entwickelt sie mit ihrem Ensemble CONTINUUM Präsentationsformen für die Klangwelt des Barocks. Dabei geht es ihr vor allem um die Entwicklung eines neuen, zeitgenössischen Repertoires für die vielseitigen Möglichkeiten des historischen Instrumentariums. Philipp Lamprecht, in Südtirol/Italien geboren, studierte Schlagwerk bei Prof. Dr. Peter Sadlo am Mozarteum Salzburg und verzeichnete bereits kurze Zeit später seine ersten internationalen Erfolge. Lamprecht ist ein vielseitig agierender Musiker im Bereich zeitgenössischer und Alter Musik. Als Mitglied verschiedener Ensembles für zeitgenössische Musik ist er hauptsächlich im Bereich Kammermusik aktiv, realisiert eigene Solo- und Educationprojekte, arbeitet mit Komponist*innen weltweit und nutzt dabei ein breites Schlagwerk-Instrumentarium. Daneben hat sich Lamprecht auf das vielfältige Schlaginstrumentarium der Alten Musik und die historische Aufführungspraxis spezialisiert. Er konzertiert regelmäßig mit seinem eigenen Ensemble, dem Duo Enßle-Lamprecht, aber auch u.a. mit Concerto Köln und der Münchner Hofkapelle. Seit dem Wintersemester 2015/16 ist Lamprecht Lehrbeauftragter für Schlaginstrumente an der Universität Mozarteum, Orff Institut. Im Jahr 2018 übernahm er die künstlerische Leitung der Internationalen Paul Hofhaymer Gesellschaft Salzburg.

  • 26.03.Di
George E. Lewis

MaerzMusik: George E. Lewis

A Recital for Terry Adkins

Drei herausragende afroamerikanische Künstlerpersönlichkeiten treffen an diesem Abend in einem groß angelegten, offenen Ritual mit Live-Interaktionen zwischen Instrumenten, elektronischen Klängen, Texten und digitalisierten Stand- und Bewegtbildern aufeinander. George E. Lewis' Stück "A Recital for Terry Adkins" ist eine Hommage an den Künstler, Performer und Multi-Instrumentalisten Adkins (1953-2014), der für die Recitals im Rahmen seiner Ausstellungen gefeiert wurde. Von Lewis selbst gemeinsam mit dem New Yorker Ensemble Pamplemousse aufgeführt, enthält das Stück auch Texte des einflussreichen Dichters und Wissenschaftlers Fred Moten (*1962), die anlässlich dieser Europapremiere im Rahmen der MaerzMusik verfasst wurden. Mit seiner Wahl der instrumentellen und elektronischen Mittel, seinen Kompositionsformen, Improvisationsstilen, mathematischen Analysen und historischen Überlegungen ist George E. Lewis (*1952) bis heute ein Pionier zeitgenössischen musikalischen Ausdrucks. George E. Lewis ist Professor für Musik an der Columbia Universität und Mitglied der American Academy sowie auswärtiges Mitglied der British Academy. Zu seinen Auszeichnungen zählen der MacArthur-Preis für kreative Leistungen (2012) und ein Guggenheim-Stipendium (2015). Seit 1971 ist Lewis Mitglied der Association for the Advancement of Creative Musicians (AACM). Zu seinen Veröffentlichungen zählen "A Power Stronger Than Itself: The AACM and American Experimental Music" (2008) sowie als Ko-Herausgeber das "Oxford Handbook of Critical Improvisation Studies" (2016). Seine Kompositionen wurden von Orchestern und Ensembles wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Mivos Quartet, dem Ensemble Dal Niente, dem Spektral Quartet, dem Talea Ensemble, der Musikfabrik, dem Splitter-Orchester und dem Inter-national Contemporary Ensemble präsentiert. Seine Oper "Afterwards" (2015) wurde in den USA, Europa und Großbritannien aufgeführt. Das New Yorker Composer-Performer-Kollektiv Ensemble Pampelmousse, gegründet 2003, ist eine eng miteinander verbundene Gruppe von Künstler*innenpersönlichkeiten unterschiedlicher musikalischer Genres und Stile. Die ihnen zugrunde liegende Affinität gegenüber dem Exquisiten innerhalb des Klangs führt das Ensemble dazu, kontinuierlich neue Perspektiven in allen klanglichen Bereichen an den ausgefransten Enden instrumentaler Performance zu entdecken. Kompositionen bündeln die einzigartigen virtuosen Talente der einzelnen Musiker*innen zu außergewöhnlichen magischen Momenten.

  • 28.03.Do
Studio Radialsystem

Was ist die Kunst an der Musik?

Symposium

Was bedeuten künstlerische Identität oder Qualität? Ist eine Kernaufgabe von Musiker*innen die bestmögliche Reproduktion des Originals? Wann wird aus Interpretation Kunst? Welche Rolle spielen Musiker*innen für die Gesellschaft? Das Bündnis LehreN lädt am 28. März 2019 zum Symposium "Was ist die Kunst an der Musik? Fragen für die künstlerische Bildung an Musikhochschulen und den musikalischen Nachwuchs" ins Radialsystem ein. Im Rahmen des Symposiums werden die Bedeutung klassischer Musik und mögliche Rollenvorbilder für professionelle Nachwuchsmusiker*innen diskutiert. Die Kunst als Begriff ist zwar allgegenwärtig - insbesondere in Bezug auf künstlerische Musikstudiengänge -, aber in der Bedeutung diffus. Hochschulangehörige aus acht Musikhochschulen haben im Rahmen des Fachprogramms Musik an eigenen Projekten gearbeitet, die im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung künstlerischer Musiker*innenbildung stehen. Zum letzten Seminar der Reihe wird der Kreis für weitere Hochschulangehörige und die Alumni von Concerto21, der Akademie für innovative Konzertformate der Alfred Toepfer Stiftung geöffnet.

  • 05.04. - 06.04.

Dreams of Electric Sheep - Ein utopisches Festival

Marc Sinan Company & Gäste

Was erwartet uns im digitalen Paradies? Dieser und anderen Fragen geht der zweite Teil des Festivals "Dreams of Electric Sheep", dessen erster Teil sich im Dezember 2018 mit dystopischen Aspekten von Digitalisierung beschäftigte, im Radialsystem nach. An zwei Tagen präsentiert das transmediale Festival in einer Mischung unterschiedlicher Genres, Medien und Disziplinen utopische Aussichten auf Cyber-Prothesen, Internet-Lesekreise und die Verzauberung durch virtuelle Welten. Am Abend des ersten Festivaltages geht die Autorin Nataly Bleuel in der musikalisch-theatralen Talkshow "#WTF 3000" unter der Regie von Holger Kuhla erneut gemeinsam mit Netzexpertinnen zentralen Fragen der Digitalisierung auf den Grund, bevor auf der anschließenden Party zur Musik von Paul Frick getanzt werden kann. Am zweiten Abend bringt die Marc Sinan Company gemeinsam mit dem Ensemble ConTempo Beijing das Opernfraktal "Der singende Kopf" zur Uraufführung. "Der singende Kopf" ist an Ovids Epilog zur Geschichte von Orpheus und Eurydike angelehnt und erforscht zwei entgegengesetzte Prinzipien des digitalen Wandels: Einerseits zwingen uns Algorithmen gnadenlos den Takt auf, andererseits lösen sich durch digitale Kommunikationsmöglichkeiten traditionelle gesellschaftliche Prinzipien… Das Festival wird gerahmt durch Workshops der CyberRäuber (Björn Lengers und Marcel Karnapke) zu Virtual Reality als Erzählmedium im Theater, in denen die Teilnehmer*innen gemeinsam mit den CyberRäubern die Möglichkeiten virtueller Darstellungen erkunden. Das Festivalticket finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1361003 Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa - Spartenoffene Förderung. Festivalticket 28 € | ermäßigt 18 € Tagesticket je 18 € | ermäßigt 11 € Workshop: Eintritt frei inkl. Freikarte für das Festival; Anmeldung über as@ymusic.de Das "Theorikon", das sogenannte Theatergeld, aus dem antiken Griechenland war eine staatliche Unterstützungsleistung, die den Bürger*innen Athens den Theaterbesuch ermöglichen sollte. Die Marc Sinan Company greift die Idee auf und lässt jede*n Besucher*in an der Abendkasse entscheiden, entweder ein reguläres Ticket zu erwerben oder "Theorikon" in Form einer Freikarte zu erhalten, die im Anschluss an die Vorstellung in einen Zehneuroschein umgetauscht werden kann. Das "Theorikon"-Kontingent ist begrenzt.

Ra
dar

Radial Neues. Von hier und aus aller Welt.

In einem schillernden Abschluss des zweiten Abends von DisPlaced - rePlaced 2 präsentiert der*die aus Turkemenistan über Istanbul nach Berlin geflüchtete Queer-Aktivist*in Prens*Emrah am 12. April orientalischen Tanz auf seine*ihre eigene Art. Photo: Samet Durgun
Radialsystem V
vor 1 Tag
In der Gesamtkomposition Solistenensemble Kaleidoskop / Über den Fetischcharakter von Clara Gervais lässt das Solistenensemble Kaleidoskop ein Melodram entstehen, in dem Adornos berühmter Aufsatz über E- und U-Musik selbst Musik zu werden scheint. Photo: Katya Abramkina
Radialsystem V
vor 1 Tag
Ein Gewebe aus Text, Gesang, Instrumentalmusik und Hörspielpassagen, das den Goetz'schen Wortkaskaden in all ihrer Vieldeutigkeit nachspürt. Kolik von Rainald Goetz / Deutschlandpremiere ist ein zeitgenössisches Passionsspiel über den Krieg im Kopf, das vom 29. bis 31. März das Rauschen der Welt auf unsere Bühne bringt. Stills: Moritz Schermbach
Radialsystem V
vor 2 Tagen
RT  @bastillemusique : Heute gibt’s mit dem  @TrioCatch  in der Kölner Philharmonie drei Uraufführungen von #MilicaDjordjević, #MikelUrquiza un…
Radialsystem V
vor 3 Wochen
RT  @Land_of_Ideas : #Health, #housing, #mobility, #waste, #work: We are seeking #design concepts that offer creative answers to the pressing…
Radialsystem V
vor 1 Monat
 @poemproducer  Great to have you! Looking forward to hearing some more sounds this weekend :)
Radialsystem V
vor 1 Monat