deen
  • 18.04.Sa
1 km² Berlin

Entfällt: 1 km² Berlin / We are sorry!

Performance im öffentlichen Raum von Guerilla Architects & Alicia Agustín

Eine Führung entlang der durch Spekulation geformten Kulisse des nördlichen Spreeufers: Die Auftaktperformance „We are sorry!“ der Trilogie „1 km² Berlin – Die Tragödie der offenen Stadt“ mit Alicia Agustín lenkt den Blick auf das Wahrnehmen, Annehmen und Ansprechen der Verantwortlichkeit aller Akteur*innen in Bezug auf den Ausverkauf der Stadt. Wir begeben uns auf eine reinigende Prozession zwischen Mercedes Benz Arena und East Side Gallery und stellen uns in Bezug auf den Ausverkauf der Stadt die Frage: Wer ist denn nun verantwortlich? „We are sorry!“ ist eine immersive Konfrontation mit den engmaschig verwobenen Schicksalssträngen der Stadtentwicklung. Mit „1 km2 Berlin – Die Tragödie der offenen Stadt“ begeben sich Guerilla Architects auf die Suche nach den Ambivalenzen zeitgenössischer Stadtentwicklung und machen diese als Gemeinschaftserlebnis erfahrbar. Ausgangspunkt der Reihe ist die Ruine der Brommybrücke, der scheinbar letzte Rückhalt gegenüber der allmählichen Kommerzialisierung ihres Umfelds. Im Umkreis von einem Kilometer um diese Ruine, die zur heiligen Pilgerstätte erklärt wird, spielt sich eine Tragödie ab, bei der sich jede*r Handelnde nichts anderes als schuldig machen kann. Die 1 km2 Berlin werden zum Schauplatz des ersten Teils einer an die antiken Festspiele angelehnte Tragödie in drei Akten. Akt II und III finden im Juli und Dezember 2020 statt. Guerilla Architects ist ein Künstler*innenkollektiv, das sich mit den sozioökonomischen Strukturen von Städten und subversiven urbanen Transformationen beschäftigt und deren Arbeitsweise sich durch ein starkes Interesse an einem Dialog mit der Gemeinschaft auszeichnet. „Guerilla“ zu sein ist ihr Ansatz für die Stadtentwicklung: Die Künstler*innen gehen davon aus, dass in vorhandenen Strukturen oft nur minimale Eingriffe erforderlich sind, um bisher unsichtbaren Räumen eine neue Bedeutung zu verleihen. Guerilla Architects wurden 2012 in London im Rahmen einer Hausbesetzung gegründet und hinterfragen seitdem politische, juristische, architektonische und städtische Räume. Sie arbeiten ortsspezifisch und entwickeln performative Aktionen im (öffentlichen) Raum und immersive Formen der Stadterkundung. Aus ihrer jüngsten onsite Forschung „1 km² Berlin - Strategien der Spekulation“ im Rahmen des Recherchestipendiums Bildende Kunst der Berliner Senatsverwaltung entstand die Videoarbeit „Sprache der Spekulation“, die im Rahmen der Berlin Art Week 2019 gezeigt wurde. Alicia Agustín, geboren auf Ibiza, Spanien, ist Performerin und Autorin. Sie studierte Schauspiel in Berlin und New York. Als Performerin war sie u.a. in Tracey Roses Installation „The world is not fair“ im Rahmen der Weltausstellung 2012 zu sehen. Mit dem „Talking Straight Festival“, das Anfang 2014 im Studio Я des Maxim Gorki Theaters entstand und von Alicia Agustín mitgestaltet wurde, gründete sich das Talking Straight Kollektiv, das immersive Performances entwickelt. Das „Talking Straight Festival“ wurde zum Theatertreffen 2015 eingeladen und bespielte acht Stunden lang das gesamte Haus der Berliner Festspiele. Die Arbeit „What a Wonderful Void“ reiste zum Sziget Festival nach Budapest. 2018 erhielt sie das Arbeits- und Recherchestipendium der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und forschte zur Performativität von Enttäuschung im Vergleich zwischen Kairo, Katalonien und Chemnitz. Mit der Videoarbeit „Sprache der Spekulation“ begann ihre Zusammenarbeit mit dem Kollektiv Guerilla Architects.

  • 20.04.Mo
Dabke Community Dancing

Entfällt: Dabke Community Dancing

Medhat Aldaabal & Ali Hasan – Sasha Waltz & Guests

Nach dem Publikumserfolg von „Dabke Comunity Dancing“ im Rahmen von „Weltoffenes Berlin 2018“ laden Sasha Waltz & Guests und das radialsystem seit 2019 regelmäßig zum gemeinsamen Dabke-Tanzen mit dem Perkussionisten Ali Hasan und dem Tänzer Medhat Aldaabal ein. Der beliebte und variationsreiche Kreistanz aus dem Nahen Osten trifft in Berlin auf Improvisation, ein diverses Publikum und die Offenheit der Stadt. Der Workshop findet im Saal des radialsystems statt, ist offen für Menschen unterschiedlichen Alters und geeignet für Kinder ab 10 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Weitere Termine des Bereichs Education & Community von Sasha Waltz & Guests finden Sie unter https://www.sashawaltz.de/education-community/ Medhat Aldaabal, geboren in Damaskus/Syrien, studierte Theater am Institut für Darstellende Kunst in Damaskus. Er arbeitete in der arabischen Region mit unterschiedlichen Gruppen, u. a. mit dem Enana Dance Theatre, Syrien (2009-2011), und der KOON Theater Group, Beirut, bevor er 2015 nach Berlin kam. Hier nahm er an zahlreichen Workshops für Zeitgenössischen Tanz teil und unterrichtet Tanz für geflüchtete Kinder. Seit 2017 tanzt er in der Produktion "Come as you are" von Nir de Volff. Aktuell gibt er gemeinsam mit Ali Hasan regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im radialsystem. Ali Hasan, geboren in Damaskus/Syrien, studierte Medizin an der Tishreen University in Latakia. Während der Syrien-Krise arbeitete er als Physiotherapeut, 2015 kam er nach Berlin. Hier gründetet er die Band MATAR und begann in verschiedenen interkulturellen Projekten als Perkussionist zu arbeiten. Er ist einer der Gründer der neuen deutsch-arabischen Bibliothek "Baynetna - Between Us", die Ende 2016 in Berlin eröffnet wurde, und zudem Gründer und Kurator der Konzertreihe "We belong to music". Seit April 2018 gibt Ali Hasan gemeinsam mit Medhat Aldaabal regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im radialsystem.

  • 24.04.Fr

Entfällt: ID Festival: Prelude – "Sliding thru the Opera"

Musikalisches Drama in einem Akt

Eine Dekonstruktion des Operngenres, hinreißend komisch, voll leiser Melancholie und kritischer Fragen an den Kunstbetrieb: Einer bizarren Band aus zwei Posaunen und einem Klavier kommt die Sängerin abhanden. Verzweifelt versuchen die Musiker, die Vorstellung am Laufen zu halten. In dem Musiktheater „Sliding thru the Opera“, verbergen sich hinter dem unterhaltsamen Dialog von Musik und Text Anspielungen auf kanonische Werke und die wichtigen Fragen des Lebens... „Sliding thru the Opera“ stellt auf leichte und ironische Weise die Kunstform Oper in Frage, verwickelt die Musiker in Gespräche über die Absurdität ihrer Texte, ihre visuelle Extravaganz, theatralische Dramatik, exzessiven Budgets – und verweist auf die von der Musikindustrie fehlende Wertschätzung gegenüber Musiker*innen, die oftmals wie ersetzbare Schachfiguren behandelt werden. Festivaltickets finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548958 Tagestickets für Freitag, 24.04.2020, finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548922 Zum fünften Mal reflektiert das ID Festival unter der künstlerischen Leitung von Ohad Ben-Ari im radialsystem die vielschichtigen Beziehungen und Fragestellungen zwischen in Deutschland lebenden Israelis und Deutschen. Die Jubiläumsausgabe untersucht die Absurditäten unseres Alltags und schließt damit an künstlerische Auseinandersetzungen an, die auf den Irr-Sinn einer vernetzten, im Umbruch begriffenen und vom Populismus bedrohten Welt reagieren, in der alles in Echtzeit gesendet, rezipiert und kommentiert wird. Weitere Informationen zum ID Festival finden Sie unter https://idfestival.de/de/ Der in Israel geborene Komponist und Pianist Ohad Ben-Ari trat bereits als 12-Jähriger mit dem Israel Philharmonic Orchestra auf. Ben-Ari gewann mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben wie dem ARD Wettbewerb in München und dem Arthur Rubinstein Wettbewerb und erhielt als Solist Einladungen von herausragenden Orchestern in der ganzen Welt. 1996 zog Ben-Ari in die USA, um dort seine Karriere als Musikproduzent im Bereich des Pop und Jazz voranzutreiben. Seit 2010 lebt und arbeitet Ohad Ben-Ari als Komponist und Pianist in Berlin. Häufig konzertiert er mit den Violinisten Guy Braunstein und Noah Bendix-Balgley und mit Mandolinist Avi Avital. Weitere Arbeiten entstanden mit Musiker*innen wie Sol Gabetta, Andreas Ottensamer, Alisa Weilerstein, Emmanuel Pahud, Magdalena Kožená und Yuja Wang. Von 2011 bis 2016 war Ben-Ari künstlerischer Leiter des Rolandseck Festivals. Heute ist er künstlerischer Leiter des ID Festival Berlin, das er 2014 mit der Unterstützung des Deutschen Bundestages ins Leben rief. Im selben Jahr wurde Ben-Ari von Sir Simon Rattle als Solist mit den Berliner Philharmonikern eingeladen. Ben-Aris Originalwerke und Transkriptionen werden weltweit aufgeführt, u.a von den Berliner Philharmonikern und den Hamburger Symphonikern. Seine aktuelle Komposition „Requiem“ wurde 2018 in Hamburg uraufgeführt. Der in Schweden geborene Lars Karlin ist Posaunist und Arrangeur. Er begann sein Studium im Alter von zwölf Jahren in Stockholm und schloss es an der UdK Berlin ab. Karlin wurde bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. mit dem ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb 2011. Seit 2015 ist Karlin Soloposaunist im Konzerthausorchester Berlin und wurde „Yamaha Artist 2018“. Er ist mit Orchestern weltweit aufgetreten, so z.B. mit der Norwegischen Philharmonie, dem Königlich Schwedischen Opernorchester, den Bamberger Symphonikern, der Staatsoper Hannover, der Komischen Oper Berlin, der Deutschen Oper Berlin, dem RSB Berlin und dem Mahler Chamber Orchestra. 2007 war Lars Karlin Mitbegründer des preisgekrönten „Ensembles Posauneneinheit Hannover“. Der Posaunist Tomer Maschkowski wurde in einer israelischen Familie in Rotterdam geboren. Nach dem Studium in Rotterdam spielte er in der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin und im West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim. Seit 2012 ist er Bassposaunist beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und gastiert regelmäßig bei renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin und dem Boston Symphony Orchestra. Maschkowski ist seit 2018 „Yamaha Artist“ und Mitglied verschiedener Blasensembles wie dem Posaunen-Ensemble „Trombone Unit Hannover“, mit dem er 2011 den Ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb gewann. Darüber hinaus gastiert er regelmäßig beim Brass Ensemble der Berliner Philharmoniker sowie beim Lucerne Festival Brass Ensemble.

  • 24.04.Fr
Warten auf Godot - Jaffa Theater

Entfällt: ID Festival: Eröffnung – Warten auf Godot

Jaffa Theater

Der wichtigste Text des absurden Theaters – es könnte keinen besseren Auftakt für das fünfte ID Festival im radialsystem geben, das in diesem Jahr im Zeichen des Absurden steht. In der Inszenierung des in Israel gefeierten Regisseurs Ilan Ronen erfährt „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett eine politische Neuinterpretation und setzt theatral die Vision des Jaffa-Theaters um, die Toleranz und den Dialog zwischen Juden*Jüdinnen und Araber*innen in Jaffa zu fördern. Vladimir und Estragon sind zwei Palästinenser, die auf einer Baustelle arbeiten, zwei jüdisch-israelische Schauspieler übernehmen die Rollen von Pozzo und Lucky. Anstelle von Becketts monumentalem Baum ruht über dem scheinbar sinnlosen Treiben eine Säule aus Beton... Zum fünften Mal reflektiert das ID Festival unter der künstlerischen Leitung von Ohad Ben-Ari im radialsystem die vielschichtigen Beziehungen und Fragestellungen zwischen in Deutschland lebenden Israelis und Deutschen. Die Jubiläumsausgabe untersucht die Absurditäten unseres Alltags und schließt damit an künstlerische Auseinandersetzungen an, die auf den Irr-Sinn einer vernetzten, im Umbruch begriffenen und vom Populismus bedrohten Welt reagieren, in der alles in Echtzeit gesendet, rezipiert und kommentiert wird. Weitere Informationen zum ID Festival finden Sie unter https://idfestival.de/de/ Das Jaffa-Theater wurde 1998 in Jaffa gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das interkulturelle Verständnis und den künstlerischen Austausch zwischen arabischen und jüdischen Gemeinden durch zweisprachige Theaterstücke, Kulturprojekte, Workshops, Festivals und Bildungsprogramme zu fördern. Für diese Arbeit wurde das Jaffa-Theater mehrfach ausgezeichnet. Das Theater veranstaltet jedes Jahr drei große Festivals: The Jaffa Children’s Festival, Theatroneto und The Festival of Arab Culture. Ilan Ronen wurde in Ein Gev geboren und war von 2004 bis 2016 Direktor des Habima, The National Theatre of Israel und von 2011 bis 2015 Präsident der Union Theatres of Europe. Seit 2017 inszeniert Ronen für eine Vielzahl von Theatern. Menashe Noy ist Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler. Noy erhielt unter anderem den Preis für den besten Schauspieler 2014 beim Jerusalemer Filmfestival und den Exzellenzpreis 2002 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes. Rassan Ashkar ist Absolvent der Anat-Barzilay-Schauspielschule in Tel Aviv. Er trat u.a. am Hebrew Theatre und am Jaffa-Theater sowie in Film- und Fernsehproduktionen auf. Doron Tavori ist seit 1974 in über 80 Theaterproduktionen in Israel aufgetreten und hat mehrere Preise erhalten, darunter den Rosenblum-Preis für die Darstellenden Künste und den Kinor-David-Preis. Murad Hassan hat einen Bachelor-Abschluss der Theaterfakultät der Universität Haifa. Er wurde bei den Fringe Awards 2016 als Hauptdarsteller nominiert und tritt an vielen Off-Theatern auf.

  • 24.04.Fr
ID Festival: Recital I

Entfällt: ID Festival: Recital I

Szenisches Konzert mit Alma Sadé und Ensemble mini

Mit dem szenischen Konzert „Recital I“ zelebrieren die Sopranistin Alma Sadé, der Pianist Ohad Ben-Ari und das Ensemble mini unter der Leitung von Joolz Gale das absurde Meisterwerk von Luciano Berio und das exzessive Rollenspiel der Cathy Berberian in Form einer Non-Sense-Collage aus Zirkus-Blechblasmusik, Schönbergschem Sprechgesang, Berliner Burlesque und atonaler Musik. Der Komponist Luciano Berio widmete das Werk einer der vielseitigsten Sänger*innen des 20. Jahrhunderts: seiner damaligen Ehefrau, der Mezzosopranistin und avantgardistischen Komponistin Cathy Berberian. Berberian verknüpfte mit ihren gesanglichen Interpretationen Konzertsituation und schauspielerische Darstellung, dabei waren Persiflage und Komik ein wichtiger Teil ihrer künstlerischen Arbeit. Berios Stück wird komplett aufgeführt: Der gesprochene Monolog wird von 44 musikalischen Zitaten von Monteverdi bis zu Berios eigenen Kompositionen unterbrochen und repräsentiert die Bandbreite von Berberians Repertoire. Anschließend spielt das Ensemble mini „Fünf Orchesterstücke“ von Arnold Schönberg, die den vollständigen Übergang Schönbergs in seine Phase der „freien Tonalität“ markieren, sowie Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitschs „9. Symphonie“. Ursprünglich als eine Feier des sowjetischen Sieges über Nazi-Deutschland gedacht, entschied sich Schostakowitsch jedoch zu einem Richtungswechsel und vollendete eine viel kleinere Skala und ein viel leichteres Stück. Nach der Uraufführung vor etwa 75 Jahren wurde die Sinfonie von der sowjetischen Kritik wegen ihrer „ideologischen Schwäche“ und ihres Versäumnisses, „den wahren Geist des Volkes der Sowjetunion widerzuspiegeln“, gerügt. Zum fünften Mal reflektiert das ID Festival unter der künstlerischen Leitung von Ohad Ben-Ari im radialsystem die vielschichtigen Beziehungen und Fragestellungen zwischen in Deutschland lebenden Israelis und Deutschen. Die Jubiläumsausgabe untersucht die Absurditäten unseres Alltags und schließt damit an künstlerische Auseinandersetzungen an, die auf den Irr-Sinn einer vernetzten, im Umbruch begriffenen und vom Populismus bedrohten Welt reagieren, in der alles in Echtzeit gesendet, rezipiert und kommentiert wird. Mehr Informationen zum Festival finden sie hier https://idfestival.de/de/ Ensemble mini, 2010 von dem britischen Dirigenten Joolz Gale und Mitgliedern der Berliner Philharmoniker gegründet, ist ein Kollektiv von Musiker*innen aus herausragenden Orchestern Deutschlands, das sinfonische Musik in mini-Besetzung auf das Wesentliche reduziert, durch einen neuen Stil, Klang und Rahmen revolutioniert und für ein neues Publikum zugänglich macht. Zu den innovativen Spätabendprojekten gehören „Mini-Mahler“, „Strauss 150: Neue Perspektiven“ und „Bartók jenseits der Grenzen“. Ensemble mini hat mit Künstler*innen wie Regula Mühlemann, Marlis Petersen, Ferhan & Ferzan Önder, Gerhild Romberger, Tanja Tetzlaff, Ruth Ziesak und Elisa Carrillo Cabrera zusammengearbeitet, ist in bedeutenden Konzerthäusern in Europa aufgetreten und hat mehrere Live-Konzerte für Deutschlandfunk Kultur, rbbKultur, NDR Kultur und SWR Klassik sowie eine preisgekrönte CD mit Mahlers 9. Sinfonie aufgenommen. Joolz Gale studierte an der University of Oxford und am Royal College of Music in London. Nach seinem Abschluss trat er dem Monteverdi-Choir unter Sir John Eliot Gardiner bei und begann, seine Fähigkeiten als Dirigent zu entwickeln. In der Saison 2008/09 machte er seine Debüt-Aufnahme mit dem Bayerischen Rundfunk und leitet seitdem als Gastdirigent Chöre und Orchester in Europa, Asien und Lateinamerika. 2010 gründete Joolz Gale das Ensemble mini, um mit alternativen Konzertformaten ein neues Publikum zu erreichen. Zu den bevorstehenden Konzerten im Jahr 2020 gehören eine Tournee mit der Jungen Deutschen Philharmonie, Gastspiele in Berlin, Köln und Moskau sowie ein Tourneeplan mit dem Ensemble mini in Budapest, Dortmund, Hamburg und New York. Alma Sadé ist Schauspielerin und Opernsängerin. Sie wuchs in Israel auf und studierte am Mannes College in New York. Seit 2014 ist sie als festes Mitglied des Ensembles der Komischen Oper Berlin tätig. Sie arbeitete mit Regisseur*innen wie Guy Joosten, Immo Karaman, Karoline Gruber und Martin Schläpfer zusammen, trat an der Deutschen Oper am Rhein, in Tel-Aviv und in New York auf und sang u.a. Rollen wie Suzel („L’amico Fritz“); Pamina („Die Zauberflöte“), Papagena („Die Zauberflöte“), Soeur Constance („Les Dialogue des Carmélites“), Stasi („Die Csárdásfürstin“), Frasquita („Carmen“), Zerlina („Don Giovanni“) und Susanna („Le nozze di Figaro“).

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