deen
  • 19.11.Di
Black on Black

#disPlaced – #rePlaced Salon

Transkultureller Raum für Kunst, Musik und Diskussion

Nach zwei erfolgreichen Festivals im radialsystem 2017 und 2019 wird „#disPlaced – #rePlaced“ als Salonformat fortgeführt, um einen transkulturellen Raum für Kunst, Kultur und Diskussion zu schaffen und bereits entstandene oder zukünftige Begegnungen zu fördern. Das interdisziplinäre deutsch-türkische Projekt, das von İpek İpekçioğlu kuratiert wird, beschäftigt sich mit dem Zustand türkeistämmiger Künstler*innen zwischen den Gesellschaften und Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Heimat. In intimem Rahmen treffen Akteur*innen aus unterschiedlichen Communities und Generationen sowie aus unterschiedlichen künstlerischen und kulturellen Bereichen aufeinander. Performances, Konzerte, Diskussionen, Panels und Lesungen schaffen Raum für einen offenen Austausch, aus dem heraus neue Projekte entstehen können. In der ersten Ausgabe des Salons im November reden Matthew Kasper, Orkan Özdemir und Danny Schuster in dem vom renk. Magazin kuratierten Talk „Candlelight Döner“ gemeinsam mit den beiden Hosts İpek İpekçioğlu und Melisa Karakuş in entspannter Wohnzimmeratmosphäre über Schubladendenken, kulturelle Identität und Rassismus. Im Anschluss ist das Künstler*innenduo Black on Black mit einer audiovisuellen Performance aus Live Drawing und elektronischer Livemusik zu Gast: Ceren Oykut, deren archaische und freche Zeichnungen Geschichten von urbanen Umwandlungen, Tieren und Sprache erzählen, und das Duo FezayaFirar, dessen Musik zwischen azyklisch industriellem Drone und Rhythmscapes oszilliert.

  • 23.11.Sa
  • 24.11.So
Check out your mate

Showing

Kindertanzcompany von Sasha Waltz & Guests

Im diesjährigen Showing der Kindertanzcompany von Sasha Waltz & Guests gehen die jungen Tänzer*innen der KiCo II (8-10 Jahre) mit Tänzerchoreograf Davide Camplani der Frage nach dem Umgang mit Hindernissen und Schwierigkeiten nach: Was passiert, wenn sich mir ein Hindernis in den Weg stellt? Lässt es sich verwandeln? Können wir es – mit vereinten Kräften – zum Teil unseres Weges werden lassen? Wie können wir kreativ mit Hindernissen umgehen? Die KiCo III (10-14 Jahre) unter der Leitung von Gabriel Galíndez Cruz zeigt außerdem noch einmal ihre Choreografie „Check out your mate“ (2018), die im September 2019 auch Teil des Auswahlprogramms des 6. Tanztreffens der Jugend in Berlin war. In „Check out your mate“ stoßen Gegensätze aufeinander: Schwarz trifft auf Weiß und scheint unvereinbar. Die Zuschauer*innen beobachten ein spannendes Spiel zwischen zwei Gruppen, deren Mitglieder sich tänzerisch duellieren. Aus der Idee des echten Schachspiels heraus entwickelt, entstehen auf dem Spielfeld Bühne in jeder Vorstellung neue, spontane, vorher nicht festgelegte Paarungen. Die Tänzer*innen lassen Springer, Läufer und Türme lebendig werden, die Teams übertrumpfen sich gegenseitig mit ihren Bewegungen. Welches Team zeigt die coolsten Moves? Wer wird gewinnen? Die Kindertanzcompany von Sasha Waltz & Guests fördert seit mehr als zehn Jahren Kinder dabei, Bewegung als authentische Möglichkeit kennenzulernen und sich auszudrücken. In wöchentlichem bzw. monatlichem Training bekommen Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren im radialsystem die Möglichkeit einer freien Bewegungsschulung. Mittlerweile bestehen vier Gruppen: Die Kinder von 5-7 Jahre werden von Davide Camplani (Ensembletänzer/Repetitor seit 2000) und Mata Sakka (Ensembletänzerin 2005-2014) unterrichtet. Davide Camplani leitet außerdem die Gruppe der 8-10-jährigen jungen Tänzer*innen. Kinder und Jugendliche von 10-14 Jahren proben als „Kinder-Gruppe“ unter der Leitung von Gabriel Galindez Cruz (Gasttänzer seit 2005). In der „Teens-Gruppe“ tanzen Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, ebenfalls unter der Leitung von Gabriel Galindez Cruz.

  • 06.12.Fr
  • 07.12.Sa
Kosmostage

Kosmostage

Musikfestival

Die „Kosmostage“ sind ein transnationales musikalisches Forum zum Austausch von künstlerischen Standpunkten. Insbesondere die Vielfalt und Authentizität der teilnehmenden Künstler*innen, die virtuos und originell zwischen Genres wandeln, machen das Festival einzigartig. Das Ensemble Musikfabrik, Jimi Tenor, Stian Westerhus, Robert Aiki Aubrey Lowe und Minhee Park verbinden Elemente von Neuer Musik, Avantgarde Jazz, Ambient Progressiv, afrikanischer und asiatischer Musik. Das Festivalticket finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1453945 Die Konstellation der geladenen Gäste ergibt ein ganzheitliches Gebilde, das über zwei unterschiedlich gestimmte Tage und insgesamt sechs Konzerte einen spannenden, nuancenreichen Bogen schlägt. Alle teilnehmenden Künstler*innen eint ihre grundsätzliche künstlerische Offenheit und ihre erfolgreiche, weithin anerkannte Arbeit abseits des Mainstreams. Ihre Beiträge ergänzen und bereichern sich, sind sich in bestimmten, teils überraschenden Aspekten aber bereits sehr nahe. Sie bekommen die Möglichkeit, im Anschluss an ihre jeweiligen Performances zusammen mit Musiker*innen des Andromeda Mega Express Orchestra neue Kompositionen zu entwickeln und dabei die einzigartigen Ressourcen des virtuosen und stilistisch offenen Klangkörpers für ihre Ideen zu nutzen. Zu den Höhepunkten des zweitägigen Festivals zählt die Aufführung von Werken des wegweisenden Tonsetzers und Theoretikers Harry Partch durch das Ensemble Musikfabrik. Der US-amerikanische Komponist, der zu den ersten westlichen Komponist*innen zählt, die sich der mikrotonalen Musik zuwandten, erdachte für seine revolutionäre Musik nicht nur eigene Tonsysteme, sondern konstruierte auch neue eindrucksvolle Instrumente, die sehr selten live zu erleben sind. Das Andromeda Mega Express Orchestra komplettiert das Festivalprogramm mit Aufführungen eigener Musik und setzt nach einem Auftritt im Heimathafen Neukölln im Frühjahr 2019 seine Veranstaltungsreihe „Neue Orchesterformen I-III“ fort. Beginnen werden die „Kosmostage“ mit einer Einführung in die Besonderheiten des Instrumentariums von Harry Partch durch Mitglieder des Ensemble Musikfabrik. Das Ensemble verfügt seit 2013 über ein komplett nachgebautes Set des mikrotonalen Instrumentariums mit insgesamt mehr als 50, zum Teil skulpturalen Instrumenten. Das Berliner Andromeda Mega Express Orchestra (AMEO) besteht aus 18 jungen Instrumentalist*innen unterschiedlicher musikalischer und kultureller Herkunft. Gegründet 2006 und geleitet vom Komponisten, Arrangeur und Saxofonisten Daniel Glatzel, bewegt sich das Ensemble kompositorisch und interpretatorisch zwischen und jenseits der gängigen Musikszenen-Aufteilung und gilt als eines der unverkennbarsten und eigenwilligsten Großensembles. AMEO ist für seine unkonventionellen Produktionen über Berlin hinaus bekannt, veröffentlichte bisher drei hochgelobte Alben ausschließlich mit Eigenkompositionen und tritt Jahr für Jahr auf international renommierten Festivals auf.

  • 09.12.Mo
Ohrknacker: Katharina Rosenberger

Ohrknacker: Katharina Rosenberger

Gesprächskonzert mit dem Trio Catch

Ohren öffnen für neue Klänge: In den Konzerten der Reihe „Ohrknacker“ des Trio Catch steht jeweils ein Werk zeitgenössischer Musik im Mittelpunkt, das zweimal gespielt und dazwischen im Austausch mit dem Publikum genauer betrachtet wird – nicht als musikwissenschaftliche Analyse des Werks, sondern als persönliches Gespräch und direkter Austausch über die Musik. Das Trio Catch hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, die unterschiedlichen Klangfarben von Klarinette, Violoncello und Klavier virtuos zur Entfaltung zu bringen und sich gleichzeitig auf die Suche nach einem gemeinsamen, unverwechselbaren Klang zu begeben. Im Dezember ist die Schweizer Komponistin Katharina Rosenberger mit ihrem Stück „surge“ (2018) zu Gast, das bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik uraufgeführt wurde. Das Stück für Bassklarinette, präparierten Flügel und Violoncello befasst sich mit kompositorischen Methoden, wie sie in der elektronischen Musik vorkommen – zum Beispiel mit Sampling, dem Anbringen von Filtern oder additiven Klangverfahren. Musikalisches Material und Passagen werden dabei fortwährend wiederverwertet und modifiziert, der Gestus der Komposition ist vorwärtstreibend. Ein konstanter Energiestrom, analog eines Perpetuum mobiles mit sich rasant windenden Figuren, wird immer wieder von kurzen perkussiven Einschüben unterbrochen. Es entsteht eine Zug-Stoss-Dynamik, welche die Bewegung teils komplett unterbindet oder auch in einen Schwall von Aktivitäten ausbrechen lässt. Boglárka Pecze (Klarinette), Eva Boesch (Violoncello) und Sun-Young Nam (Klavier) trafen sich als Stipendiatinnen bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt und gründeten anschließend das Trio Catch - benannt nach dem Werk „Catch“ op. 4 von Thomas Adès. Neben der klassischen Musik bildet die Interpretation zeitgenössischer Musik einen Schwerpunkt ihrer Zusammenarbeit. Das in Hamburg beheimatete Trio arbeitete mit zahlreichen Komponisten zusammen, darunter Mark Andre, Georges Aperghis, Beat Furrer und Helmut Lachenmann. Eine rege Konzerttätigkeit führte das Trio Catch bisher durch ganz Europa sowie zu Festivals wie Ultraschall Berlin, Musica Strasbourg und den Wittener Tagen für neue Kammermusik. Das Trio ist auch in der Musikvermittlung tätig: An der Musikhochschule Hamburg hatte es einen Lehrauftrag inne und gab als Ensemble in Residence Workshops für die Studierenden der Kompositionsklassen. Seit 2016 gestaltet es die eigene Reihe „Ohrknacker“, bei der jeweils eigens für das Trio Catch komponierte Werke in Gesprächskonzerten vorgestellt werden. Katharina Rosenberger, geboren in Zürich, promovierte an der Columbia University in Musical Arts in Composition und ist Professorin im Fachbereich Musik an der University of California, San Diego. Ihre Kompositionen, Installationen und interdisziplinären Bühnenarbeiten wurden bei Festivals wie den Wittener Tagen für neue Kammermusik, Heroines of Sound in Berlin, den KunstFestSpielen Herrenhausen, dem Festival Les Musiques in Marseille, dem Felicja Blumental Festival in Tel Aviv, den Shanghai New Music Days, October Contemporary in Hongkong sowie auf zahlreichen Konzerten in Europa und den USA präsentiert. 2019 ist Katharina Rosenberger Trägerin des Guggenheim-Stipendiums. In der Vergangenheit wurde sie unter anderem mit dem Hellman-Fellowship, San Francisco, dem Sony Scholar Award und einem Kompositionsauftrag der Ernst von Siemens Musikstiftung zu ihrem Werk „Gesang an das noch namenlose Land“ ausgezeichnet. Ihre Musik erscheint auf Hat Hut Records, Unit Records und Akenaton.

  • 06.12. - 07.12.

Kosmostage

Musikfestival

Am 06. und 07. Dezember finden die „Kosmostage“ nach der letzten erfolgreichen Ausgabe 2015 bereits zum zweiten Mal im radialsystem statt. Die „Kosmostage“ sind ein transnationales musikalisches Forum zum Austausch von künstlerischen Standpunkten – kuratiert vom Andromeda Mega Express Orchestra (AMEO). Insbesondere die Vielfalt und Authentizität der teilnehmenden Künstler*innen, die virtuos und originell zwischen Genres wandeln, machen das Festival einzigartig. Das Ensemble Musikfabrik, Jimi Tenor, Stian Westerhus, Robert Aiki Aubrey Lowe und Minhee Park verbinden Elemente von Neuer Musik, Avantgarde Jazz, Ambient Progressiv, afrikanischer und asiatischer Musik. Das Festivalticket finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1453945 Programm Freitag 19.30 Uhr Einführungsgespräch Harry Partch-Instrumente 20 Uhr Ensemble Musikfabrik 21.30 Uhr Stian Westerhus & AMEO, Stian Westerhus 23 Uhr Jimi Tenor, Jimi Tenor & AMEO Programm Samstag 20 Uhr Robert Aiki Aubrey Lowe, Robert Aiki Aubrey Lowe & AMEO 21.30 Uhr Minhee Park, Minhee Park & AMEO 23 Uhr Andromeda Mega Express Orchestra Die Konstellation der geladenen Gäste ergibt ein ganzheitliches Gebilde, das über zwei unterschiedlich gestimmte Tage und insgesamt sechs Konzerte einen spannenden, nuancenreichen Bogen schlägt. Alle teilnehmenden Künstler*innen eint ihre grundsätzliche künstlerische Offenheit und ihre erfolgreiche, weithin anerkannte Arbeit abseits des Mainstreams. Ihre Beiträge ergänzen und bereichern sich, sind sich in bestimmten, teils überraschenden Aspekten aber bereits sehr nahe. Sie bekommen die Möglichkeit, im Anschluss an ihre jeweiligen Performances zusammen mit Musiker*innen des Andromeda Mega Express Orchestra neue Kompositionen zu entwickeln und dabei die einzigartigen Ressourcen des virtuosen und stilistisch offenen Klangkörpers für ihre Ideen zu nutzen. Zu den Höhepunkten des zweitägigen Festivals zählt die Aufführung von Werken des wegweisenden Tonsetzers und Theoretikers Harry Partch durch das Ensemble Musikfabrik. Der US-amerikanische Komponist, der zu den ersten westlichen Komponist*innen zählt, die sich der mikrotonalen Musik zuwandten, erdachte für seine revolutionäre Musik nicht nur eigene Tonsysteme, sondern konstruierte auch neue eindrucksvolle Instrumente, die sehr selten live zu erleben sind. Das Andromeda Mega Express Orchestra komplettiert das Festivalprogramm mit Aufführungen eigener Musik und setzt nach einem Auftritt im Heimathafen Neukölln im Frühjahr 2019 seine Veranstaltungsreihe „Neue Orchesterformen I-III“ fort. Beginnen werden die „Kosmostage“ mit einer Einführung in die Besonderheiten des Instrumentariums von Harry Partch durch Mitglieder des Ensemble Musikfabrik. Das Ensemble verfügt seit 2013 über ein komplett nachgebautes Set des mikrotonalen Instrumentariums mit insgesamt mehr als 50, zum Teil skulpturalen Instrumenten. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Tagesticket 28 Euro ermäßigt 20 Euro Festivalticket 45 Euro ermäßigt 40 Euro

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