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  • 16.06.So
Dabke Community Dancing

Dabke Community Dancing

Medhat Aldaabal & Ali Hasan

Nach dem Publikumserfolg von "Dabke Comunity Dancing" im Rahmen von "Weltoffenes Berlin 2018" laden Sasha Waltz & Guests und das radialsystem nun regelmäßig zum gemeinsamen Dabke-Tanzen mit Perkussionist Ali Hasan und Tänzer Medhat Aldaabal ein. Der beliebte und variationsreiche Kreistanz aus dem Nahen Osten trifft in Berlin auf Improvisation, ein generationsübergreifendes Publikum und die Offenheit der Stadt. Der Workshop findet im Saal des Radialsystems statt, ist offen für Menschen unterschiedlichen Alters und geeignet für Kinder ab 10 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Weitere Termine des Bereichs Education & Community von Sasha Waltz & Guests finden Sie unter https://www.sashawaltz.de/education-community/ Medhat Aldaabal, geboren in Damaskus/Syrien, studierte Theater am Institut für Darstellende Kunst in Damaskus. Er arbeitete in der arabischen Region mit unterschiedlichen Gruppen, u. a. mit dem Enana Dance Theatre, Syrien (2009-2011), und der KOON Theater Group, Beirut, bevor er 2015 nach Berlin kam. Hier nahm er an zahlreichen Workshops für Zeitgenössischen Tanz teil und unterrichtet Tanz für geflüchtete Kinder. Seit 2017 tanzt er in der Produktion "Come as you are" von Nir de Volff. Aktuell gibt er gemeinsam mit Ali Hasan regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im radialsystem. Ali Hasan, geboren in Damaskus/Syrien, studierte Medizin an der Tishreen University in Latakia. Während der Syrien-Krise arbeitete er als Physiotherapeut, 2015 kam er nach Berlin. Hier gründetet er die Band MATAR und begann in verschiedenen interkulturellen Projekten als Perkussionist zu arbeiten. Er ist einer der Gründer der neuen deutsch-arabischen Bibliothek "Baynetna - Between Us", die Ende 2016 in Berlin eröffnet wurde, und zudem Gründer und Kurator der Konzertreihe "We belong to music". Seit April 2018 gibt Ali Hasan gemeinsam mit Medhat Aldaabal regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im radialsystem.

  • 05.07.Fr
Forecast

Forecast Forum

Meet the Mentors

Eine Einladung zu unterschiedlichen künstlerischen Interventionen und Dialogen: Auch die vierte Ausgabe von „Forecast“, das international den transdisziplinären Austausch zukunftsweisender künstlerischer Ideen fördert und erstmals im radialsystem stattfindet, bringt in der ersten Juliwoche im Rahmen des „Forecast Forum“ sechs renommierte Künstler*innen mit ihren zukünftigen Mentees in Kontakt. Meet the Mentors! Am Eröffnungsabend des Forums präsentieren die Forecast-Mentor*innen ihre eigene künstlerische Praxis, zeigen ausgewählte Arbeiten und geben Einblicke in Themen, die sie motivieren und inspirieren: Die Künstlerin Candice Breitz, die vor allem mit Bewegtbildinstallationen bekannt geworden ist, zeigt und kommentiert ihren Film „TLDR“ (2017). Der Radioreporter Joe Richman, der sich mit der Verschmelzung von Journalismus und Kunst beschäftigt, präsentiert eine audiovisuelle Produktion mit Live-Musik und Radioclips, die Musikerin Okkyung Lee eine Komposition. Der Designer Jerszy Seymour entwickelt experimentelle Projekte, die Design in der Gesellschaft neu verorten sollen, und verdeutlicht dies in einer künstlerischen Intervention. Cartoonist Anders Nilsen entwirft und schreibt Graphic Novels und involviert das Publikum in seinen narrativen Zeichenprozess; der Künstler und Internetaktivist Paolo Chirio stellt in seiner Arbeit die Frage, welche gesellschaftlichen Auswirkungen die Kontrolle über Information hat und aktiviert eine Website mit einer künstlerischen Aktion. An dem sich anschließenden Forumswochenende stellen die Forecast-Kandidat*innen ihre Projekte vor. Zum Abschluss werden sechs der 18 Kandidat*innen ausgewählt, die anschließend mit den Mentor*innen arbeiten und die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit beim Forecast Festival im April 2020 im radialsystem präsentieren werden. Die Projektpräsentationen sind kostenlos, aber auf 100 Personen begrenzt. Bitte registrieren Sie sich unter http://www.forecast-platform.com. Als internationales Mentorship-Programm und interdisziplinäres Netzwerk für Wissenstransfer unter der künstlerischen Leitung von Freo Majer bietet Forecast Künstler*innen und kreativen Denker*innen aus aller Welt die Möglichkeit, an der Seite namhafter Mentor*innen ihre eigenen Projekte zu verwirklichen. Forecast gewährt über Disziplinen und Genres hinweg Einblicke in kreative Produktionsprozesse und gibt Fragestellungen Raum und Zeit, die für eine kommende Generation prägender Köpfe wichtig sind.

  • 06.07.Sa
  • 07.07.So
Forecast

Forecast Forum

Projektpräsentationen

Eine Einladung zu unterschiedlichen künstlerischen Interventionen und Dialogen: Auch die vierte Ausgabe von „Forecast“, das international den transdisziplinären Austausch zukunftsweisender künstlerischer Ideen fördert und erstmals im radialsystem stattfindet, bringt in der ersten Juliwoche im Rahmen des „Forecast Forum“ sechs renommierte Künstler*innen mit ihren zukünftigen Mentees in Kontakt. Im Anschluss an den Eröffnungsabend, an dem die Forecast-Mentor*innen ihre eigene künstlerische Praxis präsentieren, stellen die Forecast-Kandidat*innen am Forumswochenende ihre Projekte vor. Die 18 Kandidat*innen wurden aus insgesamt 600 Bewerbungen aus 100 Ländern von den Mentor*innen ausgewählt. Sie präsentieren ihre künstlerischen Vorhaben und diskutieren ihre Konzepte. Die Projektpräsentationen sind kostenlos, aber auf 100 Personen begrenzt. Bitte registrieren Sie sich unter http://www.forecast-platform.com. Zum Abschluss des Forums werden sechs der 18 Kandidat*innen ausgewählt, die anschließend mit den Mentor*innen arbeiten und die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit beim Forecast Festival im April 2020 im radialsystem präsentieren werden. Die Auswahl ist nicht öffentlich. Als internationales Mentorship-Programm und interdisziplinäres Netzwerk für Wissenstransfer unter der künstlerischen Leitung von Freo Majer bietet Forecast Künstler*innen und kreativen Denker*innen aus aller Welt die Möglichkeit, an der Seite namhafter Mentor*innen ihre eigenen Projekte zu verwirklichen. Forecast gewährt über Disziplinen und Genres hinweg Einblicke in kreative Produktionsprozesse und gibt Fragestellungen Raum und Zeit, die für eine kommende Generation prägender Köpfe wichtig sind.

  • 09.07.Di
  • 10.07.Mi
  • 10.07.Mi
Nobodaddy is perfect

Nobodaddy is perfect: Odysseus, Bach und die Kunst des Verschwindens

Von Georg Nussbaumer mit Solistenensemble Kaleidoskop

Ein fulminant-dystopischer Musiktheaterabend: In Odysseus, dem listenreichen Eroberer Trojas, erkannte die Aufklärung den ersten modernen europäischen Menschen. Das Solistenensemble Kaleidoskop spürt – in Remineszenz an die zerstörte mythische Stadt und den nicht ganz perfekten Helden bei Homer – auf einer Reise am ehemaligen Verlauf der Berliner Mauer heutigen Spuren seiner Irrwege nach und nutzt das an den Rändern der verschwundenen Stadt entstandene Video- und Tonmaterial als Grundlage: Bachs „Kunst der Fuge“ – das kristalline Meisterwerk des Drehens und Wendens des immer gleichen Themas – wird repetiert, gespiegelt und überschrieben, mit Schuberts nach vorne preschenden Erlkönigtriolen und der nach unten ziehenden Basslinie der „Tales of brave Ulysses“ ergänzt... Nach dem Guckkastenprinzip ist die Odyssee auf kleine und winzigste Maßstäbe geschrumpft – eine Ruinenlandschaft aus Sanitärkeramik, Archipele aus Waschbecken und Klomuscheln, durchsetzt mit Treibgut-Souvenirs. Das Meer ist verschwunden, Nobodaddy/Odysseus der Abenteuer überdrüssig und Penelope ein abgestandener Vorwand, die hypnotische Kreisbahn zu verlassen… Das Solistenensemble Kaleidoskop interpretiert die Textur der Odyssee mit sämtlichen ihm zur Verfügung stehenden musikalischen und performativen Möglichkeiten. Die Instrumentenkörper sind die Schilde der Kämpfer, die Saiten die Sehnen der Bögen, die Bögen die Schwerter, die Bogenhaare das trojanische Pferd. Die Musiker*innen sind die Gefährt*innen, die im Versmaß rudern, sie finden sich zur Kunst der Fuge und zu tableaus vivantes zusammen, singen sirenisch und verlieren sich im Spiel mit ihren Treibgutobjekten. Georg Nussbaumer, geboren 1964, lebt in Wien. Er gilt als virtuoser Gesamtkunstwerker, dessen Arbeiten sich zwischen Komposition, Installationskunst, Performance und Theater bewegen. Großformatigen szenischen Arbeiten stehen reduzierte Klanginstallationen oder auch nicht-klingende Vorgänge gegenüber, die sich immer mit Musik, ihrer Geschichte und Wirkung und schließlich mit ihrer Hervorbringung auseinandersetzen. Nussbaumer arbeitet mit hochspezialisierten Performer*innen und Musiker*innen genauso selbstverständlich wie mit Apnoetaucher*innen, einem Motorradclub oder Hundertschaften von Sänger*innen ländlicher Laienchöre. Arbeiten von großer räumlicher und zeitlicher Ausdehnung wurden u. a. realisiert von/bei: Museum Hamburger Bahnhof Berlin, Donaueschinger Musiktage, Wien Modern, Berliner Festspiele – Maerzmusik, Ring Festival Los Angeles, KunstFestSpiele Herrenhausen, Opera Dagen Rotterdam, Curitiba Brasilien, call&response, London, pèlerinages – Kunstfest Weimar, operadhoy Madrid, Teatre Shahr, Teheran, Theater Basel – Klangbasel, Unsafe&Sound, Wien, Beethovenfest Bonn. Das Solistenensemble Kaleidoskop wurde 2006 gegründet. Im Laufe der Jahre hat sich das Ensemble stetig gewandelt und immer wieder innovative Formen der Musikvermittlung erprobt. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus anderen Genres sucht Kaleidoskop nach neuen Aufführungsformen. Das Repertoire reicht vom Frühbarock bis zur aktuellen Musik und eigenen Musikkonzepten. Kaleidoskop arbeitet eng mit dem radialsystem in Berlin zusammen und ist zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Kunstfest Weimar, den KunstFestSpielen Herrenhausen, dem Sydney Festival, dem Holland Festival, Wien Modern oder den Donaueschinger Musiktagen. Kaleidoskop spielt deutschlandweit und auf internationaler Ebene an führenden Häusern. Im Laufe des künstlerischen Engagements hat das Solistenensemble mit Künstler*innen wie Sasha Waltz, Sabrina Hölzer, Jennifer Walshe, Georg Nussbaumer, Laurent Chétouane, Sebastian Claren und der Band Mouse on Mars zusammengearbeitet.

  • 12.07. - 14.07.

Heroines of Sound

Frühe und aktuelle Held*innen elektronischer Musik

Vom 12. bis 14. Juli präsentiert das Festival „Heroines of Sound“ im radialsystem zum sechsten Mal seit 2014 unter der Künstlerischen Leitung der Festivalgründerin Bettina Wackernagel frühe und aktuelle Held*innen des elektronischen Sounds mit Konzerten, Performances, Videokunst und Diskursveranstaltungen. Aus der Szene gewachsen und als deutschlandweit einziges genreübergreifendes feministisches Musikformat prägt „Heroines of Sound“ die internationale Debatte feministischer Aufbrüche in der Musik entscheidend mit und ist einzigartig in der europäischen Festivallandschaft. Mit mehr als 30 Künstler*innen setzt sich das Festival in diesem Jahr mit Tabubrüchen und Grenzüberschreitungen auseinander, die künstlerisches Terrain erweitern und ästhetische Normen in Frage stellen. Vor dem Hintergrund aktueller Konflikte hinterfragt die gegenwärtige Komponist*innengeneration dezidiert territoriale Grenzen und normative Ordnungen. Exemplarisch dafür stehen Annesley Blacks „Scrap“ und das partizipative „Borderless“ von The Lappetites. Ein Schwerpunkt des Festivals ist der aktuellen Musikszene in Ungarn und Slowenien gewidmet. Zum Auftakt präsentiert das Berliner Ensemble LUX:NM mit Musik von Laura Mello und Judit Varga zwei „Heroines of Sound“-Kompositionsaufträge. Performances von Maja Osojnik und Irena Tomažin erzeugen anschließend ein Klangbild der aktuellen Musikszene in Slowenien. Die aus Kamerun stammende Klangkünstlerin Elsa M’bala, QEEI aka Tatiana Heuman, Paula Schopf und Laura Mello vertreten am zweiten Festivalabend die internationale Berliner Szene. Der dritte Festivaltag lotet das Spannungsfeld von Komposition, Performance und visuell-szenischen Konzepten weiter aus. Den abschließenden Höhepunkt bildet eine Uraufführung von Antye Greie | AGF aka poemproducer– international renommierte Künstlerin und Aktivistin sowie diesjährige Gastkuratorin von „Heroines of Sound“. Künstlerische Leitung: Bettina Wackernagel Ko-Kuratorinnen: Antye Greie/AGF & Sabine Sanio Die Konzerte und Performances werden ergänzt durch drei Panels. Filmporträts und eine Soundbar mit Beiträgen von u.a. Maryanne Amacher, Eliane Radigue, Fågelle, Beatriz Ferreyra und Elisabeth Schimana sowie Videoinstallationen von Gabriele Stellbaum und Hajnal Németh runden das Programm ab. Eine Veranstaltung von Heroines of Sound in Kooperation mit dem radialsystem. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Musicboard GmbH Berlin. In Kooperation mit dem Goethe-Institut und im Rahmen von Creative Europe - MusicaFemina. Festivalticket 45 Euro ermäßigt 32 Euro Tagesticket 18 Euro ermäßigt 14 Euro Panels, Filmporträts, Soundbar und Videoinstallation Eintritt frei

Ra
dar

Radial Neues. Von hier und aus aller Welt.

Sonntagslektüre 📖 DAMN°magazine spricht in einer Reihe von Interviews mit den Künstler*innen und Kurator*innen des Projekts „Housing the Human“, das im Oktober bei uns stattfindet. Zum Auftakt spricht die Architektin Lucia Tahan über ihre Augmented Reality-App, die von den Techniken Airbnbs inspiriert wurde:
Radialsystem V
vor 2 Stunden
Meet the Forecast-Mentors: Candice Breitz Als Videokünstlerin suchte die Südafrikanerin nach Mentees, die ihr Projekt bewusst in einen sozialen und politischen Zusammenhang setzen. Ausgewählt hat sie für das Forecast Forum: Ellen Lapper (UK), Renée Mboya (KE) and Bijan Moosavi (IR). Foto: Trill Cremer
Radialsystem V
vor 1 Tag
Premiere + Vormerken! Heute findet die Uraufführung von „Narziss und Echo“ von David Marton / Road Opera im Rahmen der Wiener Festwochen statt. Im Februar 2020 könnt ihr das Musiktheater über Identität und die (Un)möglichkeit einer Brücke vom Ich zum Anderen bei uns erleben.
Radialsystem V
vor 2 Tagen
RT  @okkyunglee : in a month  @Forecast_PF  forum will take place  @radialsystem  in berlin... dani kyengo o’neill from south africa is one of th…
Radialsystem V
vor 1 Woche
RT  @HeroinesOfSound : Heroines of Sound Festival, July 12th - 14th w/  @RondaDeMujeres   @BeatrizSoulier  /Uruguay Adriana A. Navarro, https://t…
Radialsystem V
vor 3 Wochen
RT  @alondradlp : One of the most spiritual, Human, high quality artistic experiences of my concert going life: bravo to all involved, you in…
Radialsystem V
vor 4 Wochen