deen
  • 18.10.Fr
  • 19.10.Sa
Simone C Niquille „Homeschool“

Housing the Human

Five Prototypes for Coexistence

Das internationale Festival „Housing the Human“ zeigt als Höhepunkt seiner mehr als einjährigen Forschung an zwei Tagen im radialsystem fünf Konzepte zur Zukunft des Wohnens und gesellschaftlichen Zusammenlebens: Ausgewählte Architekt*innen und Designer*innen stellen ihre Prototypen erstmals vollständig ausgeformt als Rauminstallationen, Filme oder Performances der Öffentlichkeit vor. Führungen mit Expert*innen wie den Architekt*innen Tatiana Bilbao und Rahul Mehrotra, dem Designer Daniel Perlin, der Sammlungsleiterin des ZKM Margit Rosen und dem Kurator James Taylor-Foster und den Kreativen bilden gemeinsam mit Gesprächsformaten, einem „Bett-In“ mit Beatriz Colomina über die sich verändernde Rolle, die das Bett im Zeitalter der Sozialen Medien einnimmt, und das von Janette Kim initiierte Spiel-Event „After Money“ das Rahmenprogramm des Festivals. Mae-ling Lokkos „Agrocologies“ entwirft eine als Kreislaufwirtschaft konzipierte Küche, die Baumaterialien aus Essensabfällen erzeugt. „Cloud Housing“ von Lucia Tahan, Simone C Niquilles „HOMESCHOOL“ und „Home Is Where the Droids Are“ von Certain Measures beschäftigen sich mit neuen Wohnformen, die durch digitale Technologien ermöglicht werden. Dasha Tsapenkos „Lovaratory“ untersucht die wechselseitige Bedingtheit von Wohnräumen und Beziehungsformen im postromantischen Zeitalter. Das Festivalticket finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1454099 Am Freitag lädt ARCH+ Features zu einem Gespräch zwischen dem Herausgeber Anh-Linh Ngo und dem Architekturkurator James Taylor-Foster über transdisziplinäre Zukunftsforschung ein. Das von Janette Kim initiierte Spiel-Event „After Money“ geht am zweiten Festivalabend der Frage nach, wie sich Fürsorge und Handel in einer geldlosen Zukunft konstituieren und welche Art von Gesellschaft dadurch entstünde. Im Live-Spiel tauschen prominente Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft gegenseitig die ihnen zugedachten Fähigkeiten und Möglichkeiten der Einflussnahme, um Natur- und menschengemachte Katastrophen zu überleben.

  • 26.10.Sa
The Automated Sniper

Theater der Dinge 2019: The Automated Sniper

Performance von Julian Hetzel

Welche Verantwortung tragen wir, wenn der Feind zu einer Ansammlung von Pixeln auf dem Monitor reduziert wird? In „The Automated Sniper“ werden zwei Performer*innen auf der Bühne von einer ferngesteuerten Waffe beschossen. Der Operator befindet sich an einem geschützten Ort, von dem aus er das Geschehen nur virtuell verfolgt. Die Performance von Julian Hetzel schließt die kühle Brutalität des Militainment mit der intellektuellen Selbstgewissheit des Kunstbetriebs kurz und bezieht das Publikum direkt in die Auseinandersetzung mit der Gamification von Gewalt ein. Ein Kommentar zur modernen Kriegsführung, ein kritisches Pamphlet und ein Live-Ego-Shooter im Theaterraum. Vom 23. bis 29.10.2019 präsentiert „Theater der Dinge“, ein Projekt der Schaubude Berlin, internationale Gastspiele des zeitgenössischen Figuren- und Objekttheaters zum Festivalschwerpunkt „Kaputt“. Das komplette Festivalprogramm finden Sie unter www.schaubude.berlin Julian Hetzel wurde 1981 im Schwarzwald geboren und lebt in Utrecht. Er arbeitet als Regisseur, Musiker und Künstler. Im Dreieck von Theater, Musik und Medien entwickelt Hetzel Stücke und Installationen, die eine politische Dimension haben und einen doku-fiktionalen Ansatz verfolgen. Hetzel studierte bis 2008 Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität in Weimar. Nach seinem Abschluss setzte er seine Ausbildung an der Kunsthochschule DasArts in Amsterdam fort. Zwischen 2014 und 2016 war Hetzel Artist in Residence des SPRING Festival für Performing Arts Utrecht, seit 2017 werden seine Arbeiten vom Kunstzentrum CAMPO in Gent koproduziert. Hetzel ist Mitbegründer der Leipziger Elektropop-Band Pentatones.

  • 01.11.Fr
  • 02.11.Sa
Hauschka & Edivaldo Ernesto

UM:LAUT – Hauschka & Edivaldo Ernesto

an encounter of improvised music & dance

2013 trafen sich der junge Tänzer Edivaldo Ernesto aus den Reihen der Compagnie Sasha Waltz & Guests und der erfolgreiche Pianist und Komponist Hauschka auf Initiative der UM:LAUT-Reihe erstmals auf der Bühne. Nach zwei von Publikum wie Presse gefeierten Abenden im radialsystem und darauffolgenden Gastspielen im In- und Ausland kehren die beiden außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeiten nun an den Ort ihrer ersten Begegnung zurück. Nach sechs intensiven und produktiven Jahren, mit neuen Erfahrungen und zahlreichen Erfolgen im Gepäck, treten die beiden erneut in ein künstlerisches Zwiegespräch und verlassen die Sicherheit von Komposition und Choreografie: ein improvisiertes Zusammenspiel von Klang und Bewegung – ohne das Korsett eines festgelegten Ablaufs, offen für unerwartete Entdeckungen, Spontanität und die Impulse des anderen. Volker Bertelmann alias Hauschka gilt weltweit als eine*r der bemerkenswertesten modernen Vertreter*innen des präparierten Pianos. Mit einfachen Mitteln erforscht er die Klangvielfalt des Tasteninstruments – im Klavier und an den Saiten angebrachte Metallteile, Folien und andere Objekte verursachen raschelnde oder perkussive Sounds, die den Einsatz von Schlagwerk und elektronisch erzeugten Klängen vermuten lassen und den atmosphärisch dichten, rhythmusbasierten Kompositionen eine lyrische Qualität verleihen. Seit seinen anfänglichen Solo-Improvisationen hat sich der klassisch ausgebildete Pianist kontinuierlich weiterentwickelt, mittlerweile wird er in Zusammenhang mit Komponisten wie Eric Satie und John Cage, aber auch mit zeitgenössischen Musikern wie Max Richter, Yann Tiersen oder Nils Frahm genannt. Hauschkas Musik bewegt sich zwischen Klangkunst und Experimental, Post-Klassik und Kammermusik. Auf seinem aktuellen Werk „A Different Forest“ widmet sich Hauschka nun wieder dem klaren, unveränderten Klang seines Instruments. Über seine Veröffentlichungen und Konzerte hinaus hat sich Volker Bertelmann als eine*r der gefragtesten Komponist*innen für Film und Theater etabliert. Für seinen Soundtrack zum Film „Lion“ war er unter anderem für den Oscar und die Golden Globes nominiert. Edivaldo Ernesto hat nach traditionellen und klassischen Tanzausbildungen in Mosambik mit zahlreichen Künstler*innen und Choreograf*innen wie David Zambrano, Mat Voorter, Robert Hilton oder Faustin Linyekula zusammengearbeitet. Seit 2008 ist Edivaldo Ernesto festes Ensemblemitglied von Sasha Waltz & Guests und in zahlreichen Produktionen der Compagnie weltweit zu sehen. Mit seinem einzigartigen und ausdrucksstarken Stil gilt er als eine*r der markantesten und faszinierendsten Akteur*innen der Berliner Tanzszene. Seine große Leidenschaft gilt der Improvisation – sein Duett mit der amerikanischen Perkussionistin Robyn Schulkowsky zum 5-jährigen Jubiläum des radialsystems ist legendär. Gemeinsam mit der kubanischen Choreografin Judith Sánchez Ruíz hat Edivaldo Ernesto das Projekt „There is a name for it“ (2013) erarbeitet. Im Jahre 2011 begannen die Entwicklung sowie die fortlaufenden Recherchen zu dem von ihm konzipierten Prinzip des „Depth Movement“. Die Reihe der Festivals, auf denen seine Werke gezeigt wurden, erstreckt sich – genau wie seine Lehraufträge – über ganz Europa bis hin nach China und Panama. UM:LAUT ist eine Plattform für Künstler*innen und Labels, die sich verschiedener musikalischer Traditionen bedienen und doch einzigartig und frei von Genregrenzen ambitionierte Projekte realisieren. Der Fokus der von Ben Czernek und Hannes Frey kuratierten Reihe liegt dabei auf Zwischenräumen und Schnittmengen, auf der experimentellen Bandbreite von klassischer und elektronischer Instrumentierung, Komposition und Improvisation, Club und Konzertsaal. UM:LAUT fördert insbesondere den Dialog mit anderen Kunstformen – Musik als Impulsgeberin für Film, Video, Fotografie, Installation, Tanz und Performance. Ein Experimentierfeld für Kooperationen von Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen. Weitere Informationen unter www.umlautlive.de.

  • 03.11.So
Dabke Community Dancing

Dabke Community Dancing

Medhat Aldaabal & Ali Hasan

Nach dem Publikumserfolg von „Dabke Comunity Dancing“ im Rahmen von „Weltoffenes Berlin 2018“ laden Sasha Waltz & Guests und das radialsystem nun regelmäßig zum gemeinsamen Dabke-Tanzen mit Perkussionist Ali Hasan und Tänzer Medhat Aldaabal ein. Der beliebte und variationsreiche Kreistanz aus dem Nahen Osten trifft in Berlin auf Improvisation, ein diverses Publikum und die Offenheit der Stadt. Der Workshop findet im Saal des radialsystems statt, ist offen für Menschen unterschiedlichen Alters und geeignet für Kinder ab 10 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Weitere Termine des Bereichs Education & Community von Sasha Waltz & Guests finden Sie unter https://www.sashawaltz.de/education-community/ Medhat Aldaabal, geboren in Damaskus/Syrien, studierte Theater am Institut für Darstellende Kunst in Damaskus. Er arbeitete in der arabischen Region mit unterschiedlichen Gruppen, u. a. mit dem Enana Dance Theatre, Syrien (2009-2011), und der KOON Theater Group, Beirut, bevor er 2015 nach Berlin kam. Hier nahm er an zahlreichen Workshops für Zeitgenössischen Tanz teil und unterrichtet Tanz für geflüchtete Kinder. Seit 2017 tanzt er in der Produktion "Come as you are" von Nir de Volff. Aktuell gibt er gemeinsam mit Ali Hasan regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im radialsystem. Ali Hasan, geboren in Damaskus/Syrien, studierte Medizin an der Tishreen University in Latakia. Während der Syrien-Krise arbeitete er als Physiotherapeut, 2015 kam er nach Berlin. Hier gründetet er die Band MATAR und begann in verschiedenen interkulturellen Projekten als Perkussionist zu arbeiten. Er ist einer der Gründer der neuen deutsch-arabischen Bibliothek "Baynetna - Between Us", die Ende 2016 in Berlin eröffnet wurde, und zudem Gründer und Kurator der Konzertreihe "We belong to music". Seit April 2018 gibt Ali Hasan gemeinsam mit Medhat Aldaabal regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im radialsystem.

  • 18.10. - 19.10.

Housing the Human

Five Prototypes for Coexistence

Das internationale Festival „Housing the Human“ zeigt als Höhepunkt seiner mehr als einjährigen Forschung an zwei Tagen im radialsystem fünf Konzepte zur Zukunft des Wohnens und gesellschaftlichen Zusammenlebens: Ausgewählte Architekt*innen und Designer*innen stellen ihre Prototypen erstmals vollständig ausgeformt als Rauminstallationen, Filme oder Performances der Öffentlichkeit vor. Führungen mit Expert*innen wie den Architekt*innen Tatiana Bilbao und Rahul Mehrotra, dem Designer Daniel Perlin, der Sammlungsleiterin des ZKM Margit Rosen und dem Kurator James Taylor-Foster und den Kreativen bilden gemeinsam mit Gesprächsformaten, einem „Bett-In“ mit Beatriz Colomina über die sich verändernde Rolle, die das Bett im Zeitalter der Sozialen Medien einnimmt, und das von Janette Kim initiierte Spiel-Event „After Money“ das Rahmenprogramm des Fes-tivals. Mae-ling Lokkos „Agrocologies“ entwirft eine als Kreislaufwirtschaft konzipierte Küche, die Baumaterialien aus Essensabfällen erzeugt. „Cloud Housing“ von Lucia Tahan, Simone C Niquilles „HOMESCHOOL“ und „Home Is Where the Droids Are“ von Certain Measures beschäftigen sich mit neuen Wohnformen, die durch digitale Technologien ermöglicht werden. Dasha Tsapenkos „Lovaratory“ untersucht die wechselseitige Bedingtheit von Wohnräumen und Beziehungsformen im postromantischen Zeitalter. Programm Freitag 19 Uhr Begrüßung und Führungen durch die Rauminstallationen und Gespräche mit den Kreativen 20.30 Uhr ARCH+ features: Anh-Linh Ngo im Gespräch mit James Taylor-Foster 21.30 Uhr Führungen durch die Rauminstallationen und Gespräche mit den Kreativen 22.30 Uhr Drinks & Music Programm Samstag 10-16 Uhr Seminar ab 17 Uhr Führungen durch die Rauminstallationen und Gespräche mit den Kreativen 19 Uhr Lecture-Performance von Beatriz Colomina mit Mark Wigley 20 Uhr Spiel-Event „After Money“ Urban Works Agency des California College of the Arts und Expert*innen 22 Uhr Drinks & Music „Housing the Human“ wird durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, das Creative Europe-Programm der Europäischen Union, die Fritz Thyssen Stiftung und die Botschaft des Königreichs der Niederlande in Berlin unterstützt. In Kooperation mit Copenhagen Architecture Festival CAFx, Demanio Maritimo.Km-278, Design Biennial Istanbul, Forecast und Z33 – House for Contemporary Art. In Zusammenarbeit mit acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, CCA – California College of the Arts, Future Architecture Platform, OBLIK, den Prinzessinnengärten und dem radialsystem.

Ra
dar

Radial Neues. Von hier und aus aller Welt.

RT  @HeroinesOfSound :  @femalepressure  radio @  @OrangeFM  has announced and played some music from artists of our upcoming festival edition @…
Radialsystem V
vor 3 Monaten
RT  @okkyunglee : in a month  @Forecast_PF  forum will take place  @radialsystem  in berlin... dani kyengo o’neill from south africa is one of th…
Radialsystem V
vor 4 Monaten
RT  @HeroinesOfSound : Heroines of Sound Festival, July 12th - 14th w/  @RondaDeMujeres   @BeatrizSoulier  /Uruguay Adriana A. Navarro, https://t…
Radialsystem V
vor 4 Monaten