deen
  • 19.01.Sa
  • 20.01.So
Studio A

Showing

Appstage Bologna

Eine ausgewählte Gruppe internationaler Studierender erarbeitete in einem viermonatigen Kurs des Appstage-Programms der Alma Danza Tanzschule in Bologna ein Programm, das nun an zwei Abenden im Studio A des Radialsystems präsentiert wird. Unter der Leitung der italienischen Choreographin Elisa Pagani von der DNA Company, des israelisch-italienischen Choreographenduos Michal Mualem & Giannalberto de Filippis und Luc Dunberry, dem kanadischen Tänzerchoreographen und langjährigen Mitglied der Compagnie Sasha Waltz & Guests entstanden drei kurze Performances. Das Appstage-Programm soll Tanzstudierenden, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, ähnliche Erfahrungen ermöglichen wie in einer Tanzkompanie oder einer großen Tanzproduktion - mit dem Ziel, sich als Tänzer*innen und Performer*innen weiterzuentwickeln und einen Einstieg in die professionelle Tanzwelt zu finden.

  • 25.01.Fr
  • 26.01.Sa
  • 27.01.So
RETURNING HOME

RETURNING HOME

Ludger Engels & Solistenensemble Kaleidoskop

Was passiert, wenn zwei Menschen nach langer Zeit wieder aufeinandertreffen? Ihr halbes Leben lang wartet Penelope auf die Rückkehr Ulisses und macht dabei die Sehnsucht zu ihrem Lebensinhalt, bevor Ulisse nach Jahrzehnten des Krieges und des Umherirrens zurückkehrt. Doch was ist geblieben von der einstigen Vertrautheit? Ist eine Heimkehr nach dem Durchlebten überhaupt noch möglich? Und was bedeutet Heimat für jede*n einzelne*n? Diesen Fragen geht das Musiktheater "RETURNING HOME" in der Regie von Ludger Engels anhand von Claudio Monteverdis Oper "Il ritorno d'Ulisse in patria" (1640) in Spiegelung mit fast zeitgleich entstandenen koreanischen "Gagok"-Gesängen nach. Die zunächst so verschieden erscheinenden musikalischen Ausdrucksformen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Motiven von Heimat, Fremde und Sehnsucht auseinandersetzen, treffen im musikalischen und räumlichen Dialog zweier Ensembles aufeinander, überlagern einander und verbinden sich. Die Protagonist*innen bewegen sich durch neu entstehende Orte der Begegnung mit sich selbst und dem Anderen - dem vom Vertrauten Abweichenden. Das Solistenensemble Kaleidoskop wurde 2006 gegründet. Im Laufe der Jahre hat sich das Ensemble stetig gewandelt und immer wieder innovative Formen der Musikvermittlung erprobt. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus anderen Genres sucht Kaleidoskop nach neuen Aufführungsformen. Das Repertoire reicht vom Frühbarock bis zur aktuellen Musik, auch eigene Musikkonzepte werden entworfen. Kaleidoskop arbeitet eng mit dem Radialsystem in Berlin zusammen und ist zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Kunstfest Weimar, den KunstFestSpielen Herrenhausen, dem Sydney Festival, dem Holland Festival, Wien Modern oder den Donaueschinger Musiktagen und war Ensemble in Residence u.a. bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker. Kaleidoskop spielt an Häusern wie dem Concertgebouw Brügge, Harpa in Reykjavík, Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste Dresden oder Kampnagel Hamburg, dem Berghain und der Philharmonie. Im Laufe des künstlerischen Engagements hat das Solistenensemble mit Künstler*innen wie Sasha Waltz, Sabrina Hölzer, Jennifer Walshe, Georg Nussbaumer, Laurent Chétouane, Sebastian Claren und der Band Mouse on Mars zusammengearbeitet. Der Regisseur und Musiker Ludger Engels war bis 2013 Chefregisseur und stellvertretender Intendant am Theater Aachen. Er wurde neben seinen Opern- und Schauspielproduktionen international besonders durch seine interdisziplinären Projekte bekannt. Für die KunstFestSpiele Herrenhausen entstanden u.a. die Klanginstallation "Chorus" und das Musiktheater "Semele Walk" in der Couture von Vivienne Westwood. Seine letzten Arbeiten waren u.v.a. "Intolleranza 1960" mit dem Kunst- und Performancefestival NO NO!, die Theaterinstallation "FaustIn and out/Urfaust" und die Uraufführung des Raum-Klang-Projekts "tempi agitati" mit den Neuen Vocalsolisten. Gemeinsam mit dem Solistenensemble Kaleidoskop erarbeitete er die Performance "Bajazzo Road Opera" (2017) oder "RETURNING HOME" (2018/2019). Seit 2015 ist Ludger Engels Studiengangsleiter und Mentor für das Fach Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg.

  • 31.01.Do
  • 01.02.Fr
  • 02.02.Sa
  • 03.02.So
tongue twisters

tongue twisters

Ein Tanzstück von Modjgan Hashemian

Wenn der Zweck den Zweck hat, den Zweck zu bezwecken, aber der Zweck seinen Zweck nicht bezweckt, hat der Zweck dann keinen Zweck? Zungenbrecher, Zweckfreiheit! Wir lieben es, zu spielen - miteinander und gegeneinander. Jemand will gewinnen, jemand anderes muss verlieren. So ist das, denn es gibt Regeln. Doch wann wird aus Spiel Ernst? Und wer stellt die Regeln auf - dafür, wie wir miteinander umgehen sollten, Räume aufteilen, Sprachen lernen? Welche Sprache hat die eigene Stimme überhaupt? Und hat mein Körper Sprache(n) verinnerlicht? Kann er Sprachregeln durchspielen, Regeln auf den Prüfstand bringen oder sogar Realitäten verändern? Sechs Tänzer*innen und fünf Jugendliche fordern die Regeln unterschiedlicher, internationaler Spielanleitungen mit ihren (Körper)Sprachen heraus: Zungen werden größer. Kringeln sich. Lallen lachend. Schnalzen zweckvoll. Küssen zwecklos. Zucken lustvoll. Schmecken. Werden sauer. Brechen. ! tongue twisters ! Die Berliner Choreographin Modjgan Hashemian bewegt sich an Orten, an denen zeitgenössischer Tanz, Körper und Körperlichkeit offiziell verblasst scheinen - wie im Iran oder Irak. In ihren Performances gehen verschiedene Themenkomplexe organisch ineinander über und finden sich in den jeweiligen sozialen, politischen und künstlerischen Kontexten wieder. Ihre Tanzstücke verweben verschiedene Kunstgenres mit dokumentarischen und teils biographischen Fragmenten. Formate hinter der Bühne wie Workshops, Vorträge und soziales Engagement sind dabei inspirative Quellen und immer auch projektbezogene Recherche. Die Bedürfnisse nicht sichtbarer Künstler*innen und das Vernetzen tanzaffiner Menschen sind essentiell in ihrer Arbeit. Seit vier Jahren nun erforscht Modjgan Hashemian in "Der- Die- Das Körper" das Erlernen einer neuen Sprache in Verbindung mit Bewegung. Sprache ändert sich mit der Zeit, wir verändern die Sprache und die Sprache verändert uns. In "tongue twisters" wandeln sich Regelwerke von Sprachhandlungen und Spielen zu choreographischen Anweisungen und eröffnen subversive Räume.

  • 03.02.So
Dabke Community Dancing

Dabke Community Dancing

Medhat Aldaabal & Ali Hasan

Nach dem Publikumserfolg von "Dabke Comunity Dancing" im Rahmen von "Weltoffenes Berlin 2018" laden Sasha Waltz & Guests und Radialsystem nun regelmäßig zum gemeinsamen Dabke-Tanzen mit Perkussionist Ali Hasan und Tänzer Medhat Aldaabal ein. Der beliebte und variationsreiche Kreistanz aus dem Nahen Osten trifft in Berlin auf Improvisation, ein generationsübergreifendes Publikum und die Offenheit der Stadt. Der Workshop findet im Saal des Radialsystems statt und ist offen für Menschen unterschiedlichen Alters und geeignet für Kinder ab 10 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Medhat Aldaabal, geboren in Damaskus/Syrien, studierte Theater am Institut für Darstellende Kunst in Damaskus. Er arbeitete in der arabischen Region mit unterschiedlichen Gruppen, u. a. mit dem Enana Dance Theatre, Syrien (2009-2011), und der KOON Theater Group, Beirut, bevor er 2015 nach Berlin kam. Hier nahm er an zahlreichen Workshops für Zeitgenössischen Tanz teil und unterrichtet Tanz für geflüchtete Kinder. Seit 2017 tanzt er in der Produktion "Come as you are" von Nir de Volff. Aktuell gibt er gemeinsam mit Ali Hasan regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im Radialsystem. Ali Hasan, geboren in Damaskus/Syrien, studierte Medizin an der Tishreen University in Latakia. Während der Syrien-Krise arbeitete er als Physiotherapeut, 2015 kam er nach Berlin. Hier gründetet er die Band MATAR und begann in verschiedenen interkulturellen Projekten als Perkussionist zu arbeiten. Er ist einer der Gründer der neuen deutsch-arabischen Bibliothek "Baynetna - Between Us", die Ende 2016 in Berlin eröffnet wurde und zudem Gründer und Kurator der Konzertreihe "We belong to music". Aktuell gibt er gemeinsam mit Medhat Aldaabal regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im Radialsystem.

  • 21.02. - 24.02.

Chor@Berlin

Das Vokalfest im Radialsystem

Hochkarätige Konzerte, Workshops, Diskussionsrunden und Mitsingaktionen: Der Deutsche Chorverband lädt vom 21. bis 24. Februar 2019 im Radialsystem erneut dazu ein, bei Chor@Berlin die Vielfalt der Vokalmusik zu entdecken. Eröffnet wird die neunte Ausgabe des Vokalfests durch das renommierte Chorwerk Ruhr unter der Leitung von Florian Helgath. In "The Sound of Silence" treffen zeitgenössische Kompositionen und Improvisationen des Jazz-Pianisten Marc Schmolling auf die empfindsame Welt des frühbarocken Madrigals. Als Fortsetzung seiner Jubiläumsreihe rückt das Vocalconsort Berlin am Freitag "Die menschliche Ordnung" in den Mittelpunkt und bringt Frank Schwemmers Auftragswerk "alfabet" nach einem Gedicht der dänischen Lyrikerin Inger Christensen zur Uraufführung. In der "A-cappella-Nacht" am Samstag präsentieren Slixs, die zu den besten Vokalensembles der Gegenwart zählen, ihr aktuelles Programm "Playgrounds" mit Vocal Percussion, Lautmalerei, Soul, Groove, Funk und World Music. Zuvor spannt sich der Bogen von "Liebesbeweisen" in Werken von Cornelius, Britten und Mendelssohn mit dem Voktett Hannover bis hin zu Jazzstandards, Pop- und Folk-Bearbeitungen sowie eigenen Arrangements der Berliner JazzVocals. Zum Festivalausklang sind am Sonntag bei einem Konzert des Ich-kann-nicht-singen-Chors alle eingeladen, gemeinsam mit dem Berliner Begegnungschor Lieder aus allen Teilen der Welt zum Klingen zu bringen. Das begleitende Workshop-Angebot von Chor@Berlin richtet sich an Chorleiter*innen, Kirchenmusiker*innen, Sänger*innen und Chormanager*innen. Die Bandbreite der Themen reicht von individuellem Persönlichkeitscoaching für Chorleiter*innen über Complete Vocal Technique bis hin zu Storytelling für Social Media. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Bereich Singen mit Kindern. Eine Veranstaltung des Deutschen Chorverbands und des Radialsystems, in Kooperation mit dem Chorverband Berlin. Karten ab 10 € Ausführliche Informationen zum Programm erhalten Sie unter http://www.choratberlin.de

Ra
dar

Radial Neues. Von hier und aus aller Welt.

Eine halbe Stunde vor den Aufführungen des Musiktheaters Ludger Engels & Solistenensemble Kaleidoskop / Returning Home bietet das Solistenensemble Kaleidoskop eine kurze Einführung in die Inhalte rund um die Sage des Ulisses an. Am 26.01.2019 wird es nach der Aufführung ein Gespräch mit den Musiker*innen geben. Also sammelt eure Fragen! Photo: Sihoon Kim
Radialsystem V
vor 1 Tag
Der Klang der Stille 🎼🤫 Mit dem Konzert The Sound of Silence - chor berlin eröffnet das international renommierte Vokalensemble CHORWERK RUHR am 21. Februar das Festival Chor@Berlin 2019 bei uns im Radialsystem! Photo: Pedro Malinowski
Radialsystem V
vor 2 Tagen
Gestern war unser Künstlerischer Leiter Matthias Mohr zu Gast bei radioeins im Babylon und sprach über das heute und morgen bei uns stattfindende Festival Ultraschall Berlin – Festival für Neue Musik und die beiden Tanzpremieren Tongue Twisters und Sergiu Matis / Hopeless. - Open Spaces #1 im Februar im Radialsystem. Den Beitrag könnt ihr hier nachhören!
Radialsystem V
vor 2 Tagen
RT  @naomipinnock : Thinking about Brexit...it's still as painful a rupture as ever. My Music for Europe, written in 2016, is coming to Berli…
Radialsystem V
vor 6 Tagen
RT  @UltraschallB : Unser Programm ist online! ➡️ https://t.co/xPB6yW6GwG  @DSOBerlin   @zafraanski  #usb19 #NeueMusik #UltraschallFestival https…
Radialsystem V
vor 1 Monat
RT  @conventkongress : In einer Stunde beginnt die 3. ZEIT KONFERENZ Der Auftrag zu den drängenden Fragen unserer Zeit. Livestream unter http…
Radialsystem V
vor 1 Monat