human requiem

Rundfunkchor Berlin

Konzert Performance

Über einer Ansammlung von Personen steht eine einzelne Person erhöht im Gegenlicht eines hellen Fensters und breitet die Arme aus.

© Matthias Heyde

Eine Frau liegt in einem hellen Kleid aufgebahrt, während mehrere Menschen im Halbdunkel um sie herum versammelt sind.

© Matthias Heyde

Eine Gruppe von Menschen steht und sitzt auf einer Bühne mit hängenden Schaukeln, sie blicken ernsthaft und konzentriert in verschiedene Richtungen.

© Matthias Heyde

Tickets Tickets Tickets

Ticketpreise

52 Euro

Da die Produktion das Publikum in Bewegung vorsieht, ist der Saal unbestuhlt.

Ticketpreise

52 Euro

Da die Produktion das Publikum in Bewegung vorsieht, ist der Saal unbestuhlt.

Ticketpreise

52 Euro

Da die Produktion das Publikum in Bewegung vorsieht, ist der Saal unbestuhlt.

Jochen Sandigs preisgekrönte Inszenierung von Johannes Brahms’ „Deutschem Requiem“ mit dem Rundfunkchor Berlin ist im April 2026 an drei Vorstellungstagen wieder dort zu erleben, wo sie 2012 ihre Premiere feierte: im Radialsystem. Unter der Leitung von Chefdirigent Gijs Leenaars und gemeinsam mit einem Team von Sasha Waltz & Guests setzt der Rundfunkchor Berlin das Brahms-Requiem choreographisch um. Die Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum ist aufgehoben, das Publikum sitzt nicht frontal vor dem Klang, sondern bewegt sich mittendrin – Text, Körper, Raum und Klang werden unmittelbar miteinander in Verbindung gesetzt.

Das „human requiem“ berührt seit nunmehr 14 Jahren Zuhörer*innen weltweit – und ist dabei aktueller denn je. Im Angesicht von unvorstellbarem Leid durch Kriege und einer Vielzahl an Krisen ist der Bedarf an Trost im Moment enorm. Und Brahms’ Requiem ist keine Messe für die Toten. Im Gegenteil: es soll den Lebenden genau diesen Trost spenden. Und deshalb ist eine räumliche Umsetzung dieses Werks inhaltlich so stimmig. Die Botschaft des Requiems wird in der Gemeinschaft von Singenden und Hörenden zu einem unmittelbaren, kollektiven Erlebnis.

Besuchshinweise

Das Stück lebt vom gemeinsamen Erleben von Chor und Publikum. Am Ende des letzten Satzes wird die Halle stark abgedunkelt. Für Menschen, die aus verschiedenen Gründen etwas Abstand benötigen, gibt es einen Bereich, von dem aus die Inszenierung weiterhin sichtbar ist, an dem aber keine direkte szenische Interaktion stattfindet. Er befindet sich unterhalb des Technikpodestes am Eingang und wird von einer Mitarbeiter*in betreut.

Filmen und Fotografieren sind während der Vorstellung nicht gestattet.

Während der Vorstellung am 10.04. wird ein Kameramann für die Erstellung eines Trailers die Vorstellung begleiten, weitere Informationen hierzu gibt es vor Ort. 

Programm

Johannes Brahms
„Ein deutsches Requiem“ op. 45 für Soli, gemischten Chor und Klavier zu vier Händen, eingerichtet von Phillip Moll nach der Originaltranskription von Johannes Brahms

Cast

credits open icon
credits close icon

Mit
Rundfunkchor Berlin

Dirigat
Gijs Leenaars

Sopran
Victoria Randem

Bariton
Ansgar Theis

Klavier
Angela Gassenhuber
Philip Mayers

Konzept und Regie
Jochen Sandig

Dramaturgie
Ilka Seifert

Künstlerische Mitarbeit / Repetition
Davide Camplani
Claudia Lourenco De Serpa Soares

Raum
Sung-Uk Brad Hwang

Licht
Jörg Bittner

Technik
Kristin Hörnig

Cast

Mit
Rundfunkchor Berlin

Dirigat
Gijs Leenaars

Sopran
Victoria Randem

Bariton
Ansgar Theis

Klavier
Angela Gassenhuber
Philip Mayers

Konzept und Regie
Jochen Sandig

Dramaturgie
Ilka Seifert

Künstlerische Mitarbeit / Repetition
Davide Camplani
Claudia Lourenco De Serpa Soares

Raum
Sung-Uk Brad Hwang

Licht
Jörg Bittner

Technik
Kristin Hörnig

Biografien

credits open icon
credits close icon

Mit rund 60 Konzerten jährlich, CD-Einspielungen und internationalen Gastspielen zählt der Rundfunkchor Berlin zu den herausragenden Chören der Welt. Allein drei Grammy Awards belegen die Qualität seiner Aufnahmen. Sein breit gefächertes Repertoire, ein flexibles, reich nuanciertes Klangbild, makellose Präzision und packende Ansprache machen den Profichor zum Partner bedeutender Orchester und Dirigent*innen, darunter Kirill Petrenko, Daniel Barenboim, Simon Rattle und Yannick Nézet-Séguin.

Gijs Leenaars ist Leiter an der Spitze des Rundfunkchores Berlin. Der 1978 in Nijmegen geborene Niederländer zählt zu den interessantesten Chordirigent*innen der jüngeren Generation. Er studierte Klavier, Chor- und Orchesterdirigieren in Nijmegen und Amsterdam. Gemeinsam mit dem Rundfunkchor Berlin realisiert er genreübergreifende Konzertperformances wie das „human requiem“ oder „LUTHER dancing with the gods“ und zeigte in jüngsten Projekten wie „Rote Messe“ (2024) und „Flying Mozart“ (2025) die Flexibilität des Chores im Bereich szenischer Produktionen. Darüber hinaus verantwortet er Einspielungen von A-cappella-Repertoire und chorsinfonischen Werken.

Jochen Sandig ist Kulturunternehmer und Regisseur. Er war Mitgründer zahlreicher Berliner Kulturinstitutionen: Kunsthaus Tacheles (1990), Sasha Waltz & Guests (1993), Sophiensæle (1996) und Radialsystem (2006). Von 2000 bis 2004 war er Mitglied der Künstlerischen Leitung an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin und von 2019 bis 2024 Intendant der Ludwigsburger Schlossfestspiele / Internationale Festspiele Baden-Württemberg. 2010 wurde er zum »Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres« ernannt und im Jahr 2022 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Sung-Uk Brad Hwang ist ein Bildhauer und Installationskünstler, der vor allem für seine mechanisch-sozialen Skulpturen und Installationen bekannt ist. Er verwandelt alltägliche, weggeworfene Gegenstände in interaktive, skurrile Maschinen, die sich durch eine von dem Genre oft abweichende poetische Wärme auszeichnen. Seine Stücke sind selten statisch, sondern erfordern die Beteiligung des Publikums, wodurch die Betrachtenden in Echtzeit zu Mitwirkenden und die Sehnsucht nach zwischenmenschlicher Bindung und die Unausweichlichkeit von Veränderung thematisiert wird. Hwang wohnt und arbeitet seit 1997 auf der MS Odin, einem in Berlin Tiergarten liegenden Lastkahn.

Biografien

Mit rund 60 Konzerten jährlich, CD-Einspielungen und internationalen Gastspielen zählt der Rundfunkchor Berlin zu den herausragenden Chören der Welt. Allein drei Grammy Awards belegen die Qualität seiner Aufnahmen. Sein breit gefächertes Repertoire, ein flexibles, reich nuanciertes Klangbild, makellose Präzision und packende Ansprache machen den Profichor zum Partner bedeutender Orchester und Dirigent*innen, darunter Kirill Petrenko, Daniel Barenboim, Simon Rattle und Yannick Nézet-Séguin.

Gijs Leenaars ist Leiter an der Spitze des Rundfunkchores Berlin. Der 1978 in Nijmegen geborene Niederländer zählt zu den interessantesten Chordirigent*innen der jüngeren Generation. Er studierte Klavier, Chor- und Orchesterdirigieren in Nijmegen und Amsterdam. Gemeinsam mit dem Rundfunkchor Berlin realisiert er genreübergreifende Konzertperformances wie das „human requiem“ oder „LUTHER dancing with the gods“ und zeigte in jüngsten Projekten wie „Rote Messe“ (2024) und „Flying Mozart“ (2025) die Flexibilität des Chores im Bereich szenischer Produktionen. Darüber hinaus verantwortet er Einspielungen von A-cappella-Repertoire und chorsinfonischen Werken.

Jochen Sandig ist Kulturunternehmer und Regisseur. Er war Mitgründer zahlreicher Berliner Kulturinstitutionen: Kunsthaus Tacheles (1990), Sasha Waltz & Guests (1993), Sophiensæle (1996) und Radialsystem (2006). Von 2000 bis 2004 war er Mitglied der Künstlerischen Leitung an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin und von 2019 bis 2024 Intendant der Ludwigsburger Schlossfestspiele / Internationale Festspiele Baden-Württemberg. 2010 wurde er zum »Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres« ernannt und im Jahr 2022 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Sung-Uk Brad Hwang ist ein Bildhauer und Installationskünstler, der vor allem für seine mechanisch-sozialen Skulpturen und Installationen bekannt ist. Er verwandelt alltägliche, weggeworfene Gegenstände in interaktive, skurrile Maschinen, die sich durch eine von dem Genre oft abweichende poetische Wärme auszeichnen. Seine Stücke sind selten statisch, sondern erfordern die Beteiligung des Publikums, wodurch die Betrachtenden in Echtzeit zu Mitwirkenden und die Sehnsucht nach zwischenmenschlicher Bindung und die Unausweichlichkeit von Veränderung thematisiert wird. Hwang wohnt und arbeitet seit 1997 auf der MS Odin, einem in Berlin Tiergarten liegenden Lastkahn.

Programm

Johannes Brahms
„Ein deutsches Requiem“ op. 45 für Soli, gemischten Chor und Klavier zu vier Händen, eingerichtet von Phillip Moll nach der Originaltranskription von Johannes Brahms

Besuchshinweise

Das Stück lebt vom gemeinsamen Erleben von Chor und Publikum. Am Ende des letzten Satzes wird die Halle stark abgedunkelt. Für Menschen, die aus verschiedenen Gründen etwas Abstand benötigen, gibt es einen Bereich, von dem aus die Inszenierung weiterhin sichtbar ist, an dem aber keine direkte szenische Interaktion stattfindet. Er befindet sich unterhalb des Technikpodestes am Eingang und wird von einer Mitarbeiter*in betreut.

Filmen und Fotografieren sind während der Vorstellung nicht gestattet.

Während der Vorstellung am 10.04. wird ein Kameramann für die Erstellung eines Trailers die Vorstellung begleiten, weitere Informationen hierzu gibt es vor Ort. 

Credits

credits open icon
credits close icon

Eine Produktion des Rundfunkchores Berlin in Kooperation mit Sasha Waltz & Guests und dem Radialsystem.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz. die tageszeitung, tip Berlin.

Credits

Eine Produktion des Rundfunkchores Berlin in Kooperation mit Sasha Waltz & Guests und dem Radialsystem.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz. die tageszeitung, tip Berlin.

Jochen Sandigs preisgekrönte Inszenierung von Johannes Brahms’ „Deutschem Requiem“ mit dem Rundfunkchor Berlin ist im April 2026 an drei Vorstellungstagen wieder dort zu erleben, wo sie 2012 ihre Premiere feierte: im Radialsystem. Unter der Leitung von Chefdirigent Gijs Leenaars und gemeinsam mit einem Team von Sasha Waltz & Guests setzt der Rundfunkchor Berlin das Brahms-Requiem choreographisch um. Die Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum ist aufgehoben, das Publikum sitzt nicht frontal vor dem Klang, sondern bewegt sich mittendrin – Text, Körper, Raum und Klang werden unmittelbar miteinander in Verbindung gesetzt.

Das „human requiem“ berührt seit nunmehr 14 Jahren Zuhörer*innen weltweit – und ist dabei aktueller denn je. Im Angesicht von unvorstellbarem Leid durch Kriege und einer Vielzahl an Krisen ist der Bedarf an Trost im Moment enorm. Und Brahms’ Requiem ist keine Messe für die Toten. Im Gegenteil: es soll den Lebenden genau diesen Trost spenden. Und deshalb ist eine räumliche Umsetzung dieses Werks inhaltlich so stimmig. Die Botschaft des Requiems wird in der Gemeinschaft von Singenden und Hörenden zu einem unmittelbaren, kollektiven Erlebnis.

Cast

Mit
Rundfunkchor Berlin

Dirigat
Gijs Leenaars

Sopran
Victoria Randem

Bariton
Ansgar Theis

Klavier
Angela Gassenhuber
Philip Mayers

Konzept und Regie
Jochen Sandig

Dramaturgie
Ilka Seifert

Künstlerische Mitarbeit / Repetition
Davide Camplani
Claudia Lourenco De Serpa Soares

Raum
Sung-Uk Brad Hwang

Licht
Jörg Bittner

Technik
Kristin Hörnig

Biografien

Mit rund 60 Konzerten jährlich, CD-Einspielungen und internationalen Gastspielen zählt der Rundfunkchor Berlin zu den herausragenden Chören der Welt. Allein drei Grammy Awards belegen die Qualität seiner Aufnahmen. Sein breit gefächertes Repertoire, ein flexibles, reich nuanciertes Klangbild, makellose Präzision und packende Ansprache machen den Profichor zum Partner bedeutender Orchester und Dirigent*innen, darunter Kirill Petrenko, Daniel Barenboim, Simon Rattle und Yannick Nézet-Séguin.

Gijs Leenaars ist Leiter an der Spitze des Rundfunkchores Berlin. Der 1978 in Nijmegen geborene Niederländer zählt zu den interessantesten Chordirigent*innen der jüngeren Generation. Er studierte Klavier, Chor- und Orchesterdirigieren in Nijmegen und Amsterdam. Gemeinsam mit dem Rundfunkchor Berlin realisiert er genreübergreifende Konzertperformances wie das „human requiem“ oder „LUTHER dancing with the gods“ und zeigte in jüngsten Projekten wie „Rote Messe“ (2024) und „Flying Mozart“ (2025) die Flexibilität des Chores im Bereich szenischer Produktionen. Darüber hinaus verantwortet er Einspielungen von A-cappella-Repertoire und chorsinfonischen Werken.

Jochen Sandig ist Kulturunternehmer und Regisseur. Er war Mitgründer zahlreicher Berliner Kulturinstitutionen: Kunsthaus Tacheles (1990), Sasha Waltz & Guests (1993), Sophiensæle (1996) und Radialsystem (2006). Von 2000 bis 2004 war er Mitglied der Künstlerischen Leitung an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin und von 2019 bis 2024 Intendant der Ludwigsburger Schlossfestspiele / Internationale Festspiele Baden-Württemberg. 2010 wurde er zum »Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres« ernannt und im Jahr 2022 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Sung-Uk Brad Hwang ist ein Bildhauer und Installationskünstler, der vor allem für seine mechanisch-sozialen Skulpturen und Installationen bekannt ist. Er verwandelt alltägliche, weggeworfene Gegenstände in interaktive, skurrile Maschinen, die sich durch eine von dem Genre oft abweichende poetische Wärme auszeichnen. Seine Stücke sind selten statisch, sondern erfordern die Beteiligung des Publikums, wodurch die Betrachtenden in Echtzeit zu Mitwirkenden und die Sehnsucht nach zwischenmenschlicher Bindung und die Unausweichlichkeit von Veränderung thematisiert wird. Hwang wohnt und arbeitet seit 1997 auf der MS Odin, einem in Berlin Tiergarten liegenden Lastkahn.

Auch interessant

Hinweis zur Verwendung von Cookies
Das Radialsystem speichert keine personenbezogenen Daten der Websitebesucher*innen. Details in unsererDatenschutzerklärung.